Soziale Berufsorientierung Vorarlberg

105 Jugend­liche absol­vierten Frei­wil­liges Soziales Jahr in Vorarlberg

Zwei Drittel bleiben im Sozi­al­be­reich, ein Viertel plant päd­ago­gi­sche Ausbildung

Klaus, 10. Juli 2026 — 105 Jugend­liche und junge Erwach­sene haben seit dem Herbst in Vor­arl­berg ein Frei­wil­liges Soziales Jahr absol­viert. Sie erhielten bei der Abschluss­feier am Frei­tag­abend im Win­zer­saal in Klaus ihre Zer­ti­fi­kate. Die jungen Men­schen waren seit Sep­tember in ver­schie­denen Sozi­al­ein­rich­tungen tätig, etwa in der Kin­der­be­treuung, der Alten­ar­beit oder in Ein­rich­tungen für Men­schen mit Behin­de­rung. Zwei Drittel wollen auch in Zukunft im Sozi­al­be­reich sowie in Schulen und Kin­der­gärten arbeiten.

Das Frei­wil­lige Soziale Jahr gibt es in Vor­arl­berg seit 1997. In dieser Zeit absol­vierten fast 3000 Jugend­liche und junge Erwach­sene dieses Jahr zur Berufs­ori­en­tie­rung, meist im Alter zwi­schen 17 und 24 Jahren. Für die Mit­ar­beit in Sozi­al­ein­rich­tungen erhalten sie ein Taschen­geld von der­zeit 535 Euro pro Monat. Par­allel durch­laufen sie ein umfas­sendes Schulungsprogramm.

Mitarbeiter:innen werden drin­gend gebraucht

Nach dem Jahr im Sozi­al­be­reich können sich viele Teilnehmer:innen keine andere Tätig­keit mehr vor­stellen: Von den 105 Absolvent:innen wollen 40 eine soziale Aus­bil­dung beginnen, 26 wei­tere planen eine päd­ago­gi­sche Aus­bil­dung und wollen künftig als Lehrer:innen oder in der Ele­men­tar­päd­agogik arbeiten.

Das Frei­wil­lige Soziale Jahr ist viel mehr als ein Hin­ein­schnup­pern. Die jungen Men­schen spüren, wie schön die Arbeit für und mit anderen Men­schen ist. Wir gewinnen sie für jene Berufe, in denen sie drin­gend gebraucht werden”, schil­dert Jürgen Burger, Leiter der Sozialen Berufs­ori­en­tie­rung Vor­arl­berg, die das Angebot in Vor­arl­berg organisiert.

Hohe Zufrie­den­heit der Teilnehmer:innen

Die Rück­mel­dungen sind über­wäl­ti­gend positiv: Bei der Abschluss­ver­an­stal­tung im Win­zer­saal in Klaus erzählten meh­rere junge Men­schen, dass das Frei­wil­lige Soziale Jahr die beste Ent­schei­dung ihres bis­he­rigen Lebens war.

64 weib­liche und 40 männ­liche Teilnehmer:innen sowie eine diverse Person erhielten am Frei­tag­abend ihre Abschluss­ur­kunden. Helena Tuider und Miriam Hof­felner vom Sozi­al­mi­nis­te­rium, Caritas-Direktor Walter Schmolly, und die Geschäfts­füh­re­rinnen des IfS und der Lebens­hilfe, Mar­tina Gas­sner und Michaela Wagner-Braito, über­gaben die Auszeichnungen.

Infor­ma­tion: www.sozialesjahr.at

 

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