1zu1 Prototypen

 

1zu1 baut Angebot bei der Ober­flä­chen­ver­ede­lung aus

Neue Fär­be­an­lage ermög­licht 3D-Druckteile in Wunsch­farben

Dorn­birn, 3. August 2018 – Als eines von wenigen Unter­nehmen welt­weit ermög­licht 1zu1 seit einigen Wochen das Ein­färben von Lasersinter-Teilen. Das Vor­arl­berger High-Tech-Unternehmen hat sein Angebot bei der Ver­ede­lung von Ober­flä­chen auch sonst deut­lich erwei­tert. Der Grund: Immer öfter werden Seri­en­teile im 3D-Druck gefer­tigt. Die Kunden brau­chen dafür far­bige Teile, wollen Logos oder Char­gen­num­mern auf­dru­cken, Schrift­züge gra­vieren und ähn­li­ches mehr.

Seit wenigen Wochen bietet High-Tech-Hersteller 1zu1 in Dorn­birn (Vorarlberg/Österreich) heißdruck-gefärbte Lasersinter-Teile an. Mög­lich macht das eine neue Tech­no­logie, die spe­ziell für dieses 3D-Druck-Verfahren ent­wi­ckelt wurde. Sie ist erst bei wenigen Unter­nehmen welt­weit im Ein­satz. „Wir gehören zu den ersten Anwen­dern, die ihren Kunden diesen lang gehegten Wunsch erfüllen können“, freut sich Markus Schritt­wieser, Leiter Addi­tive Manu­fac­tu­ring bei 1zu1.

Bisher war das Lackieren die ein­zige Mög­lich­keit, ein far­biges SLS-Druckteil zu bekommen. Aller­dings ändern sich durch den Farb­auf­trag die Maße gering­fügig und bei­spiels­weise Gewinde funk­tio­nieren nicht mehr optimal. Zudem ist die Ober­fläche gegen Kratzer emp­find­lich.

Lasersinter-Teile in Farbe
Die neue Fär­be­technik imprä­gniert Teile aus Poly­amid unter Druck und bei hohen Tem­pe­ra­turen. Abhängig von ihrer Größe passen meh­rere hun­dert Teile auf einmal in die Trommel. Die Durch­lauf­zeiten im 3D-Druck ver­län­gern sich kaum. Serien bis zu 40.000 Stück wurden mit der neuen Anlage bereits ver­edelt.

Posi­tiver Neben­ef­fekt: Durch die Behand­lung wird die Ober­fläche sei­den­matt. Aus­sehen und Haptik sind noch näher an den bis­he­rigen Seri­en­teilen. „Kunden, die ihre Teile zuvor lackieren ließen, sind alle­samt begeis­tert“, schil­dert Schritt­wieser. Seine Ein­schät­zung: „Die Fär­be­an­lage kann nicht alles, aber viel. Wir können additiv gefer­tigte Seri­en­teile jetzt auch in grö­ßeren Stück­zahlen, in kurzer Durch­lauf­zeit und sehr wirt­schaft­lich farbig anbieten.“

Zusätz­liche Tech­no­lo­gien
Auch mit wei­teren Tech­no­lo­gien zur Oberflächen-Veredelung hat 1zu1 sein Angebot ergänzt. Tam­pon­druck und Digi­tal­druck, Heiß­fo­li­en­prägen, Laser­gra­vieren und Laser­schneiden bietet 1zu1 nun inhouse an. „Die höhere Fer­ti­gungs­tiefe bringt unseren Kunden große Vor­teile“, ist Geschäfts­führer Hannes Häm­merle über­zeugt. „Wir haben das Know-how im eigenen Haus und können unsere Kunden noch besser beraten, Qua­lität und Geheim­hal­tung selbst garan­tieren und konnten dabei gleich­zeitig die Lie­fer­fristen deut­lich ver­kürzen.“

Addi­tive Seri­en­fer­ti­gung
„Kom­plett­lö­sungen werden immer wich­tiger, je öfter addi­tive Ver­fahren zum Ein­satz kommen“, schil­dert Häm­merle. Die Teile müssen schließ­lich in jeder Phase der Pro­dukt­ent­wick­lung sowohl funk­tio­nell als auch beim Design allen Ansprü­chen genügen. „Wir ana­ly­sieren des­halb nicht nur lau­fend neue Pro­duk­ti­ons­ver­fahren, son­dern auch die Ver­fahren für die Ver­ede­lung von Ober­flä­chen“, betont Häm­merle. „Hier haben wir in den ver­gan­genen Monaten unsere Mög­lich­keiten wesent­lich erwei­tert.“

Info: www.1zu1.eu

 

Über 1zu1

Die 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG mit Sitz in Dornbirn (Vorarlberg/Österreich) produziert Prototypen, Kleinserien- und Serienteile. Für die Fertigung setzt 1zu1 die wichtigsten 3D-Druck-Verfahren wie Lasersintern, Stereolithografie und Fused Deposition Modeling ein. Zusätzlich kommen Vakuumguss und Metallguss zum Einsatz. Im Spritzguss fertigt das Unternehmen Kunststoffteile mittels Aluminium-Werkzeugen – bei Bedarf auch im eigenen Reinraum. Die Werkzeuge stellt der Geschäftsbereich Tooling inhouse her. 2017 hat 1zu1 das Portfolio um eine Vielzahl von Oberflächen- und Bedruckungstechniken ergänzt.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle, die bis heute Gesellschafter und Geschäftsführer sind. Inzwischen erwirtschaften rund 175 Mitarbeiter einen Umsatz von etwa 19 Millionen Euro. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem German Brand Award (2018), als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie für seine hervorragende Lehrlingsausbildung.

 

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