Pzwei. Blog.

3+1 Fragen an unsere Pzwei. Mitar­bei­te­rinnen

Diesmal ist unser Team-Welpe dran. Caroline ist seit Mai mit von der Partie bei Pzwei. Mit ihrem Büroplatz im Auge des Sturms ist sie: Herrin über die Adressen, rechte und linke Hand für alle und überall, Korrek­tur­stift-, Wort-, und Textlieb­ha­berin.

Wie bist du zum Schreiben und in weiterer Folge zur Presse­ar­beit, zu Pzwei. Presse­ar­beit gekommen?
Ich wünschte, die Antwort wäre eine andere aber es waren zwei Männer, die meine Liebe zum Wort, zum Text und letzt­lich zur Literatur entfacht haben. Rilkes Panther und Goethes Erlkönig, die ich mit 12 Jahren auswendig lernen musste, haben mich in eine neue Welt geführt, die mich bis heute begleitet und immer wieder aufs Neue berührt.

Nach anfäng­li­chen Vorbe­halten, was ein Studium bringen könnte, bin ich erstmal in die Arbeits­welt einge­stiegen und nach vier inten­siven Berufs­jahren, habe ich mich dann doch noch durch die Deutsche Philo­logie studiert: Ich war erstaunt, was man da lernen muss und was nicht und habe nach dem Studium in einer Biblio­thek gearbeitet.Ich bin neugierig, ich lerne gerne dazu und manchmal muss man einfach wieder hinaus, sich und die Welt neu erkunden und die eigenen Kennt­nisse und Grenzen auf den Prüfstand stellen. Nach einer Ausbil­dung zur PR-Referentin bin ich über ein paar Umwege zu Pzwei gespült worden und hier richtig, wie mir scheint.

Was jeder wissen möchte. Was magst du an deinem Beruf so richtig gerne? Und was gehört nicht zu deinen Lieblings­tä­tig­keiten?
Mein Beruf, so wie er momentan ist, ist sehr vielfältig, ich schnup­pere überall hinein, assis­tiere da und dort und mache eigent­lich alles, um meine Kolle­ginnen und Kollegen zu unter­stützen. Was mir gefällt ist die thema­ti­sche Vielfalt in der Kunden­be­treuung. Auch wenn ich selbst noch keine eigenen Kunden habe, muss ich mich bei meinen Aufgaben thema­tisch einlassen, viel fragen, recher­chieren, zuhören und einfach tun. Man wird ständig mit Infor­ma­tionen gefüt­tert aus Kunst, Kultur, Wirtschaft, Industrie…es ist immer spannend. Es gibt nicht allzu viel, was ich nicht wirklich gerne mache. Natür­lich könnte ich das Nachte­le­fo­nieren nennen, wie meine Kolle­ginnen und Kollegen – da kommt es aber stark auf das Thema an und das Gros der Menschen am anderen Ende des Telefons sind absolut ok.

Generell bin ich ein Arbeits­tier, das gerne etwas zu tun hat. Was ich wirklich gerne mache: Texte redigieren und mit dem Verfasser ins Gespräch kommen. Außerdem ein Projekt gemeinsam erarbeiten — wie etwa die Presse­reise im Juli – und wieder wissen, dass Teamar­beit einfach eine geniale Sache ist. 

Sonnenuntergang Medienlandschaft Sommerloch Pressearbeit

Es gibt Journa­listen, Autoren, Schrift­steller, die das Schreiben als einen Kampf mit jedem einzelnen Wort erleben. Ebenso gibt es Literaten und Publi­zisten, die diese Tätig­keit als entspan­nend wahrnehmen. Was und wie ist schreiben für Dich? Kampf oder Entspan­nung oder etwas ganz Anderes?
Das ist eine edle Frage, die norma­ler­weise nur Autorinnen und Autoren gestellt bekommen und Journa­listen. Wenn’s gut werden soll, dann bereitet man sich vor, recher­chiert, stellt Fragen, hat Ideen und Formu­lie­rungen im Kopf, bevor man wirklich in die Tasten tippt. Als Entspan­nung habe ich es noch nie gesehen, auch nicht als irgend­eine geartete Form von Therapie, es ist schon Arbeit. Ich mag Worte und ich mag die vielfäl­tigen Kombi­na­ti­ons­mög­lich­keiten. Und in letzter Konse­quenz mag ich, wenn am Ende was Gutes dabei rauskommt, das auch andere gerne lesen.

Wunsch­frage. Welche Frage hättest du hier gerne stehen? Die Antwort wollen wir natür­lich auch wissen.
Ist man je zufrieden mit seinen eigenen Texten? Ich glaube nicht und das ist auch gut so.