Hansesun

90 Pro­zent abge­lehnt: Han­sesun for­dert Stopp der För­de­rung auf Photovoltaik-Anlagen

Photovoltaik-Spezialist kri­ti­siert büro­kra­ti­sche und demo­ti­vie­rende Praxis

Röthis, 10. Juli 2026 – Nach 36 Sekunden war der För­der­topf leer. Weniger als 3.000 von 28.000 Anträgen erhielten beim 2. För­der­call am Don­ners­tag­abend eine Zusage für eine Photovoltaik-Förderung. Der Vor­arl­berger Markt­führer Han­sesun for­dert nun ein Ende der aktu­ellen För­der­praxis. „Das System funk­tio­niert ein­fach nicht. Der büro­kra­ti­sche Auf­wand bremst die Ener­gie­wende. Besser keine För­de­rung also diese Qual“, sagt Ver­triebs­leiter Andreas Müller. Er schlägt statt­dessen einen redu­zierten Steu­er­satz auf Pro­dukte aus dem Bereich Erneu­er­bare Energie vor. 

90 Pro­zent der Anträge für Inves­ti­ti­ons­zu­schüsse für Photovoltaik-Anlagen in Öster­reich wurden soeben abge­lehnt. Das Resultat des 2. För­der­calls der EAG-Förderabwicklungsstelle bestä­tigt die Befürch­tungen der PV-Branche. Vor­arl­bergs Markt­führer Han­sesun for­dert nun eine radi­kale Wende. „Weg mit dieser För­de­rung! Das spart uns allen viel Frust und Energie. Wenn der Bund nicht wirk­lich will, soll er es lassen. Dieses System schadet dem Kli­ma­schutz“, ärgert sich Ver­triebs­leiter Andreas Müller.

Viel effi­zi­enter wäre aus seiner Sicht die Wie­der­ein­füh­rung der Mehrwertsteuer-Befreiung für PV-Anlagen und Strom­spei­cher. Auch ein redu­zierter Steu­er­satz auf alle Tech­no­lo­gien rund um Erneu­er­bare Ener­gien wäre für den Hansesun-Sprecher eine sinn­volle Alternative.

Hohe Hürden und geringe Chancen
Beim För­der­call am Don­ners­tag­abend erhielten nur knapp 3.000 von 28.000 Anträgen eine Zusage. Das kom­pli­zierte Pro­ze­dere mit „First come, first serve“-Prinzip und über­las­teten Ser­vern „macht die För­de­rung zu einer Art staat­lich orga­ni­siertem Glücks­spiel“, for­mu­liert es Müller. „Jede Mil­li­se­kunde zählt. Wir sind geübt, viele haben aber über­haupt keine Chance auf Erfolg.“

Am Tag der För­der­calls arbeitet das Team von Han­sesun an den Stand­orten in Röthis und Imst die Anträge der Kunden im Akkord ab. „Wir bereiten alles per­fekt vor, geben unser Bestes und können den­noch keine Garantie geben. Natür­lich rufen nach der Absage viele ver­un­si­cherte und auf­ge­löste Kunden bei uns an“, berichtet Müller. Jede Ableh­nung ver­zö­gert die Umset­zung der Pro­jekte und senkt den Investitionsanreiz.

Inef­fi­zi­ente För­der­praxis schadet der Branche
Der knappe För­der­topf führt zum För­der­stau. „Wir müssen alle abge­lehnten Anträge beim nächsten Mal erneut ein­bringen. Das bindet Kapa­zi­täten und ver­ur­sacht unnö­tige Kosten. Bei der aktu­ellen Wirt­schafts­lage in Öster­reich können wir uns das ein­fach nicht leisten“, sagt Müller. Die Politik müsse Unter­nehmen ent­lasten und gleich­zeitig den Kli­ma­schutz ernst nehmen.

Han­sesun erwartet sich auch vom Bran­chen­ver­band PV Aus­tria Unter­stüt­zung: „Der Ver­band muss sich im Sinne der Branche für ein Ende dieser inef­fi­zi­enten För­der­praxis einsetzen.“

 

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Hansesun Photovoltaik
Hansesun ist Spezialist für nachhaltige Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Die 2014 gegründete Unternehmensgruppe zählt mit rund 12.000 realisierten Photovoltaik-Anlagen zu den größten Anbietern in der Bodenseeregion und ist in Vorarlberg, Tirol, Süddeutschland, Liechtenstein und in der Schweiz aktiv. Neben Photovoltaik-Anlagen bietet Hansesun als Komplettanbieter auch Stromspeicher, E-Auto-Ladestationen und Warmwasseraufbereitungen an.

Info: www.hansesun.at

 

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