Symphonieorchester Vorarlberg

Abo-6-Konzerte des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg werden ver­schoben

Neue Ter­mine im Mai 2021 / Große Soli­da­rität der Abon­nenten

Bre­genz, 5. Mai 2020 – Die für Mitte Mai vor­ge­se­henen Abo-6-Konzerte des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg werden auf­grund der Corona-Pandemie um ein Jahr ver­schoben. Sie finden am 15. (Fest­spiel­haus Bre­genz) und 16. Mai 2021 (Mont­fort­haus Feld­kirch) statt. Bei den aus­ge­fal­lenen Ter­minen im April 2020 war die Reak­tion der SOV-Abonnenten sehr positiv: Eine über­wäl­ti­gende Mehr­heit spen­dete ihre Tickets.

Auf­grund des Ver­bots grö­ßerer Ver­an­stal­tungen können die geplanten Abschluss­kon­zerte der SOV-Saison 2019/20 nicht statt­finden. Die Abo-6-Konzerte werden im nächsten Jahr nach­ge­holt. Die Ter­mine sind fixiert: Am 15. Mai 2021 diri­giert Nicholas Milton das Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg im Fest­spiel­haus Bre­genz, einen Tag später im Mont­fort­haus Feld­kirch. Das Pro­gramm bleibt unver­än­dert. Alle bereits gekauften Tickets für diese Kon­zerte behalten ihre Gül­tig­keit, Kar­ten­be­sitzer werden recht­zeitig vom Kar­ten­büro ver­stän­digt.

Unter­stüt­zung für die Musi­ke­rinnen und Musiker
Bei den Abo-5-Konzerten, die aus­fallen mussten, war die große Soli­da­rität der Abon­nen­tinnen und Abon­nenten sehr erfreu­lich. „Eine über­wäl­ti­gende Mehr­heit hat ihre Karten für die abge­sagten April-Konzerte nicht zurück­ge­for­dert, son­dern gespendet. So waren wir in der Lage, Abschlags­zah­lungen an unsere Musiker zu leisten. Sie sind die eigent­li­chen Leid­tra­genden des all­ge­meinen Ver­an­stal­tungs­ver­bots“, sagt SOV-Geschäftsführer Sebas­tian Hazod.

Diese Unter­stüt­zung habe zudem dabei geholfen, eine (wirt­schaft­liche) Per­spek­tive auf­zu­zeigen: „Wir müssen für die nächste Saison einer­seits mit dem Sze­nario von gerin­geren Ein­nahmen rechnen. Es ist durchaus wahr­schein­lich, dass es zu Ein­schrän­kungen der erlaubten Besu­cher­zahl kommt. Um ande­rer­seits genauso viele Besu­che­rinnen und Besu­cher wie bisher begrüßen zu können, wäre eine Lösung, mehr Kon­zerte zu spielen. Somit hätten wir höhere Aus­gaben.“ Daher sei er umso dank­barer, dass die Kar­ten­spenden den wirt­schaft­li­chen Spiel­raum ver­grö­ßerten.

Klare Richt­li­nien fehlen“
Die Spiel­zeit 2020/21 ist geplant – ob die Kon­zerte über die Bühne gehen können, steht auf einem anderen Blatt. Diese Frage hängt von den Corona-Bestimmungen der Bun­des­re­gie­rung für Ver­an­stal­tungen ab. Hazod macht sich auf „wirt­schaft­lich her­aus­for­dernde Zeiten“ gefasst. Beson­ders zu schaffen mache der gesamte Kul­tur­szene die „aktuell große Unge­wiss­heit über die Rah­men­be­din­gungen, unter denen in den kom­menden Monaten Kon­zerte ermög­licht werden können – oder auch nicht! Klare Richt­li­nien, unter denen künftig Ver­an­stal­tungen mög­lich sind, fehlen bis­lang. So ist eine seriöse Pla­nung im Sinne der Kul­tur­schaf­fenden und Abon­nenten nicht mög­lich.“
 

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redak­tionen:
Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg, Sebas­tian Hazod, Telefon 0043/5574/43447, Mail sebastian.hazod@sov.at
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