ALPLA Group

ALPLA Group: jedes Jahr 50 Mil­lionen Euro für Recycling

Bis 2025 werden Ausbau und Inter­na­tio­na­li­sie­rung von Recy­cling­ak­ti­vi­täten forciert

Hard, 19. Februar 2021 – ALPLA Group, inter­na­tional füh­rend in der Ent­wick­lung, Her­stel­lung und Wie­der­ver­wer­tung von Kunst­stoff­ver­pa­ckungen, inves­tiert bis 2025 jähr­lich durch­schnitt­lich 50 Mil­lionen Euro in den wei­teren Ausbau der Recy­cling­ak­ti­vi­täten. Geplant ist vor allem die Inter­na­tio­na­li­sie­rung der Maß­nahmen für hoch­qua­li­ta­tive Rezy­klate, um Wert­stoff­kreis­läufe in mög­lichst vielen Regionen zu schließen.

Im Jahr 2018 ver­pflich­tete sich Verpackungs- und Recy­cling­spe­zia­list ALPLA Group im Zuge der Unter­zeich­nung des Global Com­mit­ment der New Plastics Eco­nomy (eine Initia­tive der Ellen MacAr­thur Foun­da­tion), bis 2025 ins­ge­samt 50 Mil­lionen Euro in den Ausbau der Recy­cling­ak­ti­vi­täten zu inves­tieren. Nun erhöht ALPLA dieses Inves­ti­ti­ons­ziel deut­lich. Ab 2021 werden jedes Jahr durch­schnitt­lich 50 Mil­lionen Euro aus­schließ­lich für Recy­cling zur Ver­fü­gung stehen.

Wir waren in den ver­gan­genen zwei Jahren sehr aktiv. Unter anderem in Asien, Europa und Zen­tral­ame­rika konnten wir Bottle-to-Bottle-Projekte auf den Weg bringen. Den­noch sehen wir wei­terhin wach­senden Bedarf sei­tens unserer Kunden, und das welt­weit“, erklärt Georg Lässer, Head of Cor­po­rate Recy­cling bei ALPLA. Diese unge­bro­chene Nach­frage ver­leihe ALPLA die Mög­lich­keit, wei­tere Inves­ti­ti­ons­pro­jekte anzu­schieben. Gün­ther Lehner, Chairman of Com­pany Advi­sory Board, betont, dass man sich auf hoch­qua­li­ta­tive Anwen­dungs­be­reiche in neuen Regionen kon­zen­trieren werde: „Unser Ziel ist ein Kreis­lauf von Fla­sche zu Fla­sche – auch in Regionen, in denen die Ver­wer­tung von Abfällen der­zeit keine große Rolle spielt.“

Welt­weite Vorbildwirkung
Lang­fris­tige Ent­wick­lungs­mög­lich­keiten sieht Georg Lässer in Län­dern außer­halb Europas: „Kunden fragen uns welt­weit nach Ver­pa­ckungen mit Recy­cling­an­teil, mitt­ler­weile auch in Afrika, dem Mitt­leren Osten sowie Süd­ost­asien, China und Indien.“ Zu Europa sagt der Experte: „Dieser Markt ist mitt­ler­weile stark umkämpft. Durch eigene Werke und Koope­ra­tionen haben wir in West­eu­ropa schon früh­zeitig eine gute Markt­po­si­tion erlangt, die wir aus­bauen wollen.“ Gün­ther Lehner ergänzt: „Unsere Werke in Öster­reich und Polen haben Pio­nier­ar­beit geleistet. Wir beweisen tag­täg­lich, dass gebrauchte Ver­pa­ckungen einen Wert haben und Recy­cling­wirt­schaft großes Poten­zial hat. Dieses Ver­ständnis wollen wir in wei­teren Län­dern stärken.“

Bedeu­tende Mei­len­steine erreicht
Der Ein­stieg in das HDPE-Recycling im Jahr 2019 stellte für ALPLA einen Mei­len­stein dar. Dieser wird mit dem Bau eines Werks in Toluca (Mexiko) fort­ge­setzt, der Pro­duk­ti­ons­start ist für Herbst 2021 geplant. Auch in Thai­land errichtet das Unter­nehmen der­zeit mit einem Koope­ra­ti­ons­partner ein Recy­cling­werk für PET und HDPE. In bestehenden Werken in Öster­reich, Polen und Deutsch­land wurden in den letzten zwei Jahren die Kapa­zi­täten aus­ge­baut, erst kürz­lich infor­mierte ALPLA über die Instal­la­tion einer rPET-Extrusionsanlage in einem eigenen Preform-Werk in Ita­lien. Ins­ge­samt beläuft sich die jähr­liche Kapa­zität der ALPLA Recy­cling­un­ter­nehmen sowie Joint Ven­tures und Koope­ra­tionen auf rund 130.000 Tonnen für PET und 60.000 Tonnen für PE.

Wei­ter­füh­rende Infor­ma­tionen zum Unter­nehmen: www.alpla.com

Über ALPLA Group
ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 21.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 178 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Arzneimittel, Motoröl und Schmiermittel.
ALPLA betreibt eigene Recyclinganlagen für PET und HDPE in Österreich, Polen und Spanien und in Form von Joint Ventures in Mexiko und Deutschland. Weitere Projekte befinden sich international in Umsetzung.

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redaktionen
ALPLA, Alex­andra Dittrich (Senior Sus­taina­bi­lity Com­mu­ni­ca­tions Manager), Telefon: 0043 (5574) 602 1083, Mail: alexandra.dittrich@alpla.com
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