ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG

ALPLA will bis 2022 CO2-Fuß­ab­druck um 10 Pro­zent redu­zieren

Dritter Sustai­na­bi­lity Report doku­men­tiert Enga­ge­ment für nach­hal­tige Ent­wick­lung

Hard, 17. Juli 2019 – Detail­lierte Ein­blicke lie­fert der dritte Nach­hal­tig­keits­be­richt von ALPLA, dem welt­weit tätigen Spe­zia­listen für Ver­pa­ckungs­lö­sungen. Darin ist der Fort­schritt in der nach­hal­tigen Ent­wick­lung von 2016 bis 2018 fest­ge­halten. Auf dieser Basis wurden ehr­gei­zige Ziele für 2019 bis 2022 for­mu­liert.

Die Nach­hal­tig­keits­bi­lanz von ALPLA für die abge­lau­fenen drei Jahre kann sich sehen lassen: Der Ener­gie­ver­brauch konnte im Ver­hältnis zur Pro­duk­ti­ons­menge um 6,6 Pro­zent, der Ver­brauch von Frisch­wasser in Rela­tion zum Mate­ri­al­ein­satz um 40 Pro­zent redu­ziert werden. Beim Ein­satz von Recy­cling­ma­te­rial wurde das gesteckte Ziel sogar weit über­troffen: „Die Nach­frage hat im Berichts­zeit­raum stark zuge­nommen. ALPLA hat mehr als 25 Jahre Erfah­rung im Recy­cling, sowohl in der Her­stel­lung von Rezy­klaten als auch in deren Ver­ar­bei­tung. Daher können wir unseren Kunden auf beiden Seiten funk­tio­nie­rende Lösungen anbieten“, betont Chris­toph Hoff­mann, Director Cor­po­rate Stra­tegy, Sustai­na­bi­lity & Cir­cular Eco­nomy.

Auch der CO2-Fußabdruck konnte ver­klei­nert werden, aller­dings weniger stark als vor­ge­sehen. Warum das CO2-Ziel nicht erreicht werden konnte, erklärt Linda Mauksch, seit 2012 Nach­hal­tig­keits­be­auf­tragte bei ALPLA: „Wir sind in Län­dern mit CO2-intensiver Strom­pro­duk­tion stärker gewachsen als geplant.“

Think global, act local
„Glo­bale Ziele können nur durch den Bei­trag aller Regionen erreicht werden“, weiß Mauksch aus Erfah­rung. ALPLA ver­fügt mitt­ler­weile über 178 Werke in 46 Län­dern. 72 davon sind „Inhouse“, also direkt beim Kunden loka­li­siert. So werden Trans­port­wege und Emis­sionen ein­ge­spart. Viele Werke haben indi­vi­du­elle Nach­hal­tig­keits­pro­jekte defi­niert und umge­setzt. Erfolg­reiche Bei­spiele aus Indien, Bra­si­lien und Por­tugal sind im Bericht ange­führt.

Inno­va­tionen und ehr­gei­zige Ziele
Als Inno­va­ti­ons­führer hat ALPLA auch im Bereich der Pro­dukt­ent­wick­lung einige Leucht­turm­pro­jekte auf­zu­weisen: von Fla­schen aus 100 Pro­zent Rezy­klat über die heim­kom­pos­tier­bare Kaf­fee­kapsel bis hin zu „The Simple One“, einer im Ver­gleich zu Stan­dard­fla­schen bis zu 60 Pro­zent leich­teren HDPE-Flasche. Ab 2022 will das Unter­nehmen min­des­tens drei Inno­va­tionen pro Jahr auf den Markt bringen.

Zusätz­lich soll der abso­lute CO2-Fuß­ab­druck um zehn Pro­zent redu­ziert werden. Und das trotz einem geplanten jähr­li­chen Wachstum von drei Pro­zent.

Kreis­lauf­wirt­schaft als Erfolgs­faktor
Zu den drei PET-Recycling-Werken in Mexiko, Öster­reich und Polen kam 2018 eine wei­tere Koope­ra­tion in Wolfen (Deutsch­land) hinzu. Die vier Stand­orte lie­fern 70.000 Tonnen lebens­mit­tel­taug­li­ches PET-Rezyklat pro Jahr.

Durch das „Global Com­mit­ment“ der New Plastics Eco­nomy hat sich ALPLA ver­pflichtet, bis 2025 nur noch zu 100 Pro­zent recy­cling­fä­hige Pro­dukte her­zu­stellen und 50 Mil­lionen Euro in den Ausbau der Recy­cling­ak­ti­vi­täten zu inves­tieren. Der Recycling-Anteil, gemessen am Mate­ri­al­ein­satz, soll bis dahin auf 25 Pro­zent erhöht werden.

Mit der Wie­der­ver­wer­tung schließt sich der Kreis­lauf, der beim „Design for Recy­cling“ beginnt. „Das ist der Schlüssel auf dem Weg zu nach­hal­tigen Ver­pa­ckungs­lö­sungen“, lässt die Unter­neh­mens­lei­tung im Nach­hal­tig­keits­be­richt wissen.

Erster Online-Bericht für ALPLA
Die Voll­ver­sion des Berichts ist erst­mals online ver­fügbar, gedruckte Kurz­ver­sionen gibt es in Deutsch, Eng­lisch und Spa­nisch. Der Bericht ist in Über­ein­stim­mung mit den Sustai­na­bi­lity Repor­ting Stan­dards und der Global Repor­ting Initia­tive (GRI) erstellt. Die Sta­ke­holder von ALPLA – die Eigen­tü­mer­fa­milie sowie aus­ge­wählte Mit­ar­beiter, Kunden und Lie­fe­ranten – wählten die zehn im Bericht behan­delten The­men­felder aus. Diese rei­chen von der Inno­va­ti­ons­füh­rer­schaft über die Sicher­heit am Arbeits­platz bis zur Emis­si­ons­re­duk­tion. Bei der Berichts­le­gung wurde ALPLA von c7-consult, einem auf Nach­hal­tig­keits­themen spe­zia­li­sierten Bera­tungs­un­ter­nehmen, unter­stützt.

 

ALPLA Nachhaltigkeitsbericht 2018:
https://sustainability-report18.alpla.com/

Weiterführende Informationen zum Unternehmen:
www.alpla.com, sustainability.alpla.com


Hintergrundinformationen:

  • 03.12.2018, The Simple One: https://blog.alpla.com/de/blog/produkte-innovation/weniger-ist-mehr-simple-one/12-18
  • 31.10.2018, Global Commitment/New Plastics Economy: https://blog.alpla.com/de/press-release/newsroom/ziele-2025-volle-recyclingfaehigkeit-mehr-recyclingmaterial/10-18
  • 15.10.2018, heimkompostierbare Kaffeekapsel: https://blog.alpla.com/de/pressemitteilung/newsroom/erste-heimkompostierbare-kaffeekapsel/10-18
  • 03.07.2018, Recycling am Standort Wolfen: https://blog.alpla.com/de/press-release/newsroom/alpla-und-fromm-kooperieren-bei-pet-recycling/07-18

 

Über ALPLA:
ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 20.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 178 Standorten in 46 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Arzneimittel, Motoröl und Schmiermittel.
ALPLA betreibt eigene Recyclingwerke: PET Recycling Team mit je einem Standort in Österreich und in Polen sowie im Rahmen von Joint Ventures in Mexiko und Deutschland. Mit Texplast (Deutschland) kooperiert ALPLA seit Juli 2018 im PET-Recycling.

 

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