Pzwei. Blog.

Ange­kommen

Jung, gut ausgebildet, weiblich, sucht … – so oder so ähnlich könnte man mein Leben seit dem Uniabschluss beschreiben. Nach intensiver Suche freue ich mich, meinen Berufsweg bei der Bregenzer PR-Agentur Pzwei zu starten.

Johanna bei der Abschlussfeier Hurra: Studium geschafft!

Sie gestatten: Johanna Walser, 27, seit Februar bei Pzwei Pressearbeit tätig. 2018 war für mich ein Jahr des Umbruchs und der Veränderungen. Im Juni beendete ich mein zweijähriges Masterstudium an der Jönköping University in Schweden. Dort studierte ich „International Communication with a major in media and communication science“. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens: Schweden, es war mir eine Ehre, du wirst immer Teil meines Herzens sein! Mit einem lachenden und einem weinenden Auge brach ich meine Zelte ab und reiste zurück nach Vorarlberg.

Den Sommer verbrachte ich zuhause, bevor ich im September einen Traum verwirklichte: Acht Wochen bereiste ich den Westen Kanadas. Danach bewarb ich mich für offene Stellen in der Kommunikationsbranche. Ehrlich gesagt: Es war zäh und teilweise frustrierend. Umso mehr freute mich die positive Reaktion auf meine Bewerbung bei Pzwei. Ein erstes persönliches Kennenlernen führte zu einem Probe-Tag. Einen respektvollen Umgang miteinander, Wertschätzung und eine Wohlfühlatmosphäre sind Dinge, die Pzwei besonders auszeichnen.

Kanada: unbeschreiblich schön.

Neues Jahr, neues Glück
Ende Januar folgte der ersehnte Anruf von Wolfgang Pendl: Seine Worte „ich würde dich gerne in das Team holen“ bereiteten mir einen wundervollen restlichen Tag. Er lud mich auch gleich zur Teamsitzung am nächsten Tag ein. Daraufhin gönnte ich mir erst einmal ein Glas Sekt! Nun hatte ich also einen Job. Und nicht nur irgendeinen, sondern einen, auf den ich gehofft hatte .

Mein erster Tag bei Pzwei war gefüllt mit vielen neuen Eindrücken. Ausgestattet mit meinem eigenen Laptop, Emailadresse und Büroschlüssel fühlte ich mich sofort angenommen und willkommen. Wolfgang und sein Team arbeiteten gemeinsam mit mir einen Ausbildungsplan aus. Motiviert ging ich an gestellte Aufgaben, deren Resultate meine Kolleginnen und Kollegen mit wertschätzendem Feedback kommentierten. Die ersten Tage brachten viel Neues und mein Kopf hatte viel zu verarbeiten.

Pressearbeit in allen Facetten
Mit jedem Tag finde ich mich ein Stückchen mehr hinein, weil mich Wolfgang und das Team gut begleiten. Ich entwerfe Presseaussendungen, begleite meine KollegInnen zu Kunden, pflege Adressen ein, erstelle Verteiler, stelle Presseaussendungen online, telefoniere bei JournalistInnen nach, bin bei Kundengesprächen dabei, schreibe Angebote und vieles mehr. Es ist schön, nach der Meinung gefragt zu werden. So lerne ich Schritt für Schritt was es heißt, professionelle Pressearbeit zu betreiben.

Meine ersten Arbeitstage endeten immer mit derselben Frage von Wolfgang: „Wie geht’s dir?“ Es ist ihm ein Anliegen, dass es seinen MitarbeiterInnen gut geht. Denn dann gelingt auch die Arbeit gut.

Alles neu bei Pzwei
Natürlich hat alles zwei Seiten, auch die ersten Tage im Job. Mit meinem leichten Hang zum Perfektionismus, machte ich mir teilweise selbst das Leben schwer. Die Übung dabei ist jedoch, sich selbst gegenüber nicht zu kritisch zu sein und neue Aufgaben entspannt anzugehen: „Learning by doing and by mentoring.“ Eine weitere Herausforderung war der Einstieg während der Büro-Renovierung. Von sechs vorhandenen Räumen haben wir uns in drei zusammengekuschelt und machten das Beste aus der Situation. Dafür bekommen wir in absehbarer Zeit neue Büros und Möbel – positive Aussichten.

Der Wechsel vom Studenten- ins Arbeitsleben ist ein hartes Stück. Vom selbstorganisierten Studium zum 9-to-5-Job ist es eine große Umstellung. Der Wechsel vom Journalismus – von Ende 2012 bis Anfang 2016 war ich während des Dualen Studiums beim Liechtensteiner Volksblatt – auf die PR-Seite ist definitiv eine weitere „beste Lebensentscheidung“. Ich bin angekommen, und in einem positiven Umfeld macht das Arbeiten gleich doppelt Spaß!