1zu1 Prototypen

Aus 1zu1 Pro­to­typen wird 1zu1

High-Tech-Unternehmen pro­du­ziert immer öfter Klein­se­rien – neuer Mar­ken­auf­tritt

Dorn­birn, 28. Dezember 2017 – Aus 1zu1 Pro­to­typen wird 1zu1: Das High-Tech-Unternehmen aus Dorn­birn ist mit der Fer­ti­gung von Pro­to­typen aus Kunst­stoff und Metall groß geworden. Durch die rasante Ent­wick­lung der Her­stel­lungs­ver­fahren hat die Kleinserien- und Serien-Produktion in den ver­gan­genen Jahren stark zuge­legt. Dem trägt 1zu1 jetzt mit einem neuen Außen­auf­tritt Rech­nung.

In den ver­gan­genen Jahren ist das Dorn­birner High-Tech-Unternehmen 1zu1 stark gewachsen – alleine 2017 um etwa zehn Pro­zent auf einen Umsatz von rund 18 Mil­lionen Euro. Zwi­schen den Geschäfts­fel­dern gab es dabei deut­liche Ver­schie­bungen. „Vor zehn Jahren lag der Anteil der Pro­to­typen bei 100 Pro­zent, vor fünf Jahren bei 80. Heute sind es noch 50 Pro­zent“, schil­dert 1zu1-Gründer und Geschäfts­führer Hannes Häm­merle. Der Grund: Die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung macht den Ein­satz frü­herer Prototyping-Verfahren für die Her­stel­lung von Klein­se­rien und Serien mög­lich und auch wirt­schaft­lich.

Der Markt ver­än­dert sich rapide, die Grenzen zwi­schen Pro­to­ty­ping und Manu­fac­tu­ring ver­schwimmen. Die Kosten sinken, die Qua­lität steigt“, betont Häm­merle. Statt ein­zelner Bau­teile fer­tigt das Unter­nehmen heute oft meh­rere hun­dert Stück in addi­tiven Ver­fahren. Im Vaku­um­guss pro­du­ziert 1zu1 meh­rere hun­dert Teile aus einer Sili­kon­form. Und mit seinen Aluminium-Werkzeugen stellt das Unter­nehmen bis zu 100.000 Kunst­stoff­teile im Spritz­guss her.

Das Vor­arl­berger Unter­nehmen trägt dem nun mit einem neuen Mar­ken­auf­tritt Rech­nung: Aus 1zu1 Pro­to­typen wird 1zu1. Im vom Design­büro Sägen­vier ent­wi­ckelten Erschei­nungs­bild sind künftig die drei Geschäfts­be­reiche Pro­to­ty­ping, Manu­fac­tu­ring und Too­ling ange­führt. Der Fir­men­wort­laut 1zu1 Pro­to­typen GmbH & Co KG bleibt unver­än­dert.

Immer mehr Fer­ti­gungs­ver­fahren
Bei der Grün­dung 1996 fer­tigte das Unter­nehmen mit zwei Mit­ar­bei­tern aus­schließ­lich Vaku­um­teile aus Kunst­stoff. Inzwi­schen pro­du­zieren mehr als 170 Mit­ar­beiter Kunst­stoff­teile auch in den wich­tigsten 3D-Druck-Verfahren wie Ste­reo­li­tho­grafie, Laser­sin­tern und Fused Depo­si­tion Mode­ling. Zusätz­lich kommen Vaku­um­guss und Metall­guss zum Ein­satz. Spritzguss-Teile gibt es bei Bedarf auch in Reinraum-Qualität.

Für die Nach­be­ar­bei­tung der Teile bietet 1zu1 eine Viel­zahl an Mög­lich­keiten inhouse: Schleifen, Polieren, Lackieren, Struk­tu­rieren und vieles mehr. Das Angebot wurde im Herbst dieses Jahres durch die Über­nahme der insol­venten W&W Plastic GmbH um Digital- und Tam­pon­druck, Laser­gravur, das Laser­schneiden von Kunst­stoffen sowie das Prägen und Färben von Teilen noch­mals erwei­tert.

Häm­merle erwartet, dass die Zahl der Fertigungs- und Bear­bei­tungs­ver­fahren weiter zunimmt. Das Unter­nehmen leistet sich dafür einen eigenen Technologie-Scout, der die Geschäfts­füh­rung und die Ver­triebs­mann­schaft regel­mäßig über Neue­rungen infor­miert. „Es geht darum, zwi­schen dem tech­nisch Mach­baren und dem wirt­schaft­lich Sinn­vollen zu unter­scheiden“, betont der 1zu1-Geschäftsführer.

Info: www.1zu1.eu

 

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