familieplus

Begeg­nungs­café für Betreu­ungs­kräfte im Brand­nertal fei­erte seine 100. Ausgabe 

fami­lie­plus Brand­nertal und Berg­bahnen Brand­nertal über­rei­chen Frei­karten als Dankeschön

Brand, 12. Dezember 2025 – Das Begeg­nungs­café für Betreu­ungs­kräfte im Brand­nertal fei­erte am 10. Dezember seine 100. Aus­gabe. Als das Format 2019 ins Leben gerufen wurde, war es das erste in Vor­arl­berg. Seither bietet es den Betreuer:innen aus dem ganzen Tal Raum für per­sön­liche Gespräche, gemein­same Unter­neh­mungen und fach­liche Impulse. Die aktuell 18 Frauen vor­wie­gend aus Rumä­nien sollen sich im Brand­nertal auch zu Hause fühlen. 

Zum Jubi­läum erhielten sie von den familieplus-Gemeinden und den Berg­bahnen Brand­nertal Tages­karten für das Ski­ge­biet. Bür­ger­meister von Brand und familieplus-Teammitglied Klaus Bit­schi über­reichte sie ihnen beim 100. Treff. „Die Betreue­rinnen sind ein unver­zicht­barer Bestand­teil unseres Pfle­ge­sys­tems“, betont er. „Mit dem Begeg­nungs­café wollen wir unsere Wert­schät­zung für diese wich­tige Auf­gabe aus­drü­cken. Die Region soll nicht nur ihr Arbeits­platz sein, son­dern sich auch nach einem Zuhause anfühlen.“

Auch Michael Domig, Geschäfts­führer der Berg­bahnen Brand­nertal, unter­streicht die Bedeu­tung ihres Enga­ge­ments: „Die Leis­tung dieser Frauen kann man nicht genug schätzen. Gerne unter­stützen wir die familieplus-Gemeinden und hoffen, damit eine kleine Freude im oft her­aus­for­dernden Alltag zu bereiten.“

Begeg­nung und Austausch
Alle drei Wochen kommen die Betreu­ungs­kräfte im Sozi­al­zen­trum in der ehe­ma­ligen Volks­schule in Brand zusammen – bei Kuchen und Kaffee, zu fach­li­chen Impulsen oder für prak­ti­sche Unter­stüt­zung im Alltag. Initi­iert wurde das Format 2019 von Susanne Böhler-Salomon, diplo­mierte psych­ia­tri­sche Gesundheits- und Kran­ken­pfle­gerin. Sie erkannte bei ihren Haus­be­su­chen, dass für viele Anliegen der Betreue­rinnen im Pfle­ge­alltag kein Raum bleibt. Auch war Ein­sam­keit ein großes Thema.

Wir hören zu, was sie beschäf­tigt, und gestalten das Angebot danach – von Super­vi­sion über Kin­äs­thetik bis zu Gesund­heits­bil­dung. Bei schönem Wetter gehen wir auch einmal spa­zieren – wir ver­bringen die Pause mit­ein­ander“, erzählt Martha Frit­sche vom Mobilen Hilfs­dienst. Sie ist Teil des enga­gierten Teams aus Frei­wil­ligen und Mit­ar­bei­tenden des MoHi, das das Begeg­nungs­café orga­ni­siert. Dazu gehören auch ein Fahr­dienst und Kuchenbäckerinnen.

Die Gemeinden Brand und Bürser­berg sind seit 2015 Teil des Lan­des­pro­gramms fami­lie­plus und arbeiten seit diesem Jahr als Region Brand­nertal zusammen. Ziel ist es, durch Syn­er­gien die Lebens­qua­lität für Fami­lien weiter zu erhöhen – etwa in den Berei­chen Kin­der­be­treuung, Bil­dung, Nah­ver­sor­gung, Mobi­lität oder Wohn­raum. Das Begeg­nungs­café zählt dabei zu den Maß­nahmen, die Inte­gra­tion för­dern und Men­schen in Pfle­ge­be­rufen sichtbar machen.

www.gemeinde-brand.at
www.buerserberg.at

 

Über familieplus
Seit 2011 begleitet das Landesprogramm familieplus Vorarlberger Gemeinden auf dem Weg zu mehr Familienfreundlichkeit. Aktuell nehmen 17 Gemeinden und Städte sowie die Region Brandnertal (mit Brand und Bürserberg) daran teil. Damit leben über 50 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung in einer zertifizierten familieplus-Gemeinde.

 

Rück­fra­ge­hin­weis:
Gemein­deamt Brand, Klaus Bit­schi, +43 5559 30816, klaus.bitschi@brand.at
Pzwei. Pres­se­ar­beit, Mag­da­lena Venier, +43 5574 44715 29, magdalena.venier@pzwei.at