Briefträger, Fotograf, Autodidakt: Ausstellung zeigt erstmals künstlerisches Schaffen von Herbert Rauch
Fotoausstellung am 22. und 23. Mai im Vereinshaus Rankweil
Rankweil, 14. Mai 2026 - Über Jahrzehnte dokumentierte der Rankweiler Herbert Rauch (1929–2012) mit seiner Kamera wichtige Ereignisse seiner Heimatgemeinde. Unbekannt und bisher unveröffentlicht sind seine künstlerischen Arbeiten. Eine Auswahl seiner beeindruckenden Schwarz-Weiß-Fotografien von Steinen und Federn ist am 22. und 23. Mai im Vereinshaus Rankweil erstmals öffentlich zu sehen. Parallel erscheint in der Editition108 ein hochwertiges Fotobuch der Arbeiten.
Herbert Rauch (1929–2012) hätte sich nicht Künstler genannt. Briefträger, Autodidakt, Perfektionist, Zweifler – das schon. Über Jahrzehnte hat er fotografiert und in der Dunkelkammer ausgearbeitet, was seinem unbestechlichen Blick standhielt. An einem Stein, einer Feder, einem Stück Treibholz konnte er sich wochen- bis jahrelang abarbeiten – am Licht, am Winkel, am Grauton. Von hundert Aufnahmen blieben oft zwei oder drei.
Ausstellung am 22. und 23. Mai
Eine Auswahl seines künstlerischen Spätwerks aus den Werkgruppen „Steine“ und „Federn“ ist am 22. und 23. Mai erstmals öffentlich in einer Fotoausstellung im Vereinshaus Rankweil zu sehen. Der Sohn des Fotografen Herbert Rauch, Johannes Rauch, hat die Bilder aus dem Besitz von Familie und Freunden zusammengetragen.
Der renommierte Vorarlberger Grafiker René Dalpra hat mit den Fotografien den hochwertigen Fotoband „Herbert Rauch: So gesehen“ gestaltet. Er erscheint in Dalpras im Jahr 2024 gegründeten Fotobuch-Verlag Edition108. Begleitend dazu werden Editionen und Prints in streng limitierten Auflagen angeboten.
Info: www.edition108.com
Factbox:
Fotoausstellung Herbert Rauch: „So gesehen“
Freitag, 22. Mai 2026, 14 bis 19 Uhr
Samstag, 23. Mai, 12 bis 17 Uhr
im Vereinshaus Rankweil, Untere Bahnhofstraße 10
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Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43/699/10016399, Mail wolfgang.pendl@pzwei.at

