Concerto Stella Matutina

Con­certo Stella Matu­tina startet mit Schwung in die nächsten 20 Jahre

Abo-Programm für 2026 / Vor­ver­kauf läuft bereits

Götzis, 4. Dezember 2025 – Das Vor­arl­berger Barock­or­chester Con­certo Stella Matu­tina (CSM) hat für die Abo-Saison 2026 wieder inter­es­sante Pro­gramme zusam­men­ge­stellt. Gleich zu Beginn gibt Bet­tina Simon als drei­fache Solistin (Sopran, Barock­oboe und Block­flöte) ihre Visi­ten­karte in der Kul­tur­bühne AMBACH ab. Zahl­reiche Enga­ge­ments im In- und Aus­land, unter anderem im Wiener Musik­verein, runden die Akti­vi­täten des renom­mierten Ensem­bles ab.

Blick zurück nach vorn: Ein abwechs­lungs­rei­ches Jahr zum 20. Geburtstag liegt hinter dem Ensemble, mit der Krö­nung zum Schluss – der auf­wändig selbst pro­du­zierten Oper „Der Bar­bier von Sevilla“. In Zeiten knapper Bud­gets umso beacht­li­cher. Der Erfolg gibt CSM-Manager Bern­hard Lam­pert Recht: Inzwi­schen zählt das Con­certo Stella Matu­tina knapp 700 Abonnent:innen.

An Momente im Jubi­lä­ums­jahr wie etwa das Debüt im Wiener Musik­verein denkt Lam­pert gerne zurück. „Aber wir ruhen uns nicht auf unseren Lor­beeren aus, son­dern bleiben dran“, sagt er. Wie in der Ver­gan­gen­heit blickt das CSM weit über Götzis und die Lan­des­grenzen hinaus. Enga­ge­ments führen 2026 unter anderem nach Chur, Regens­burg, Linz und erneut in den Wiener Musikverein.

Die Stars von morgen“
Dem Barock­or­chester geht es darum, neue Alte Musik wie­der­zu­ent­de­cken: „Wir bieten unserem Publikum fri­sche Per­spek­tiven. Und bei uns lernt es die Stars von morgen kennen.“ Der innere Kern des Klang­kör­pers ist auch nach zwanzig Jahren noch dabei, bei­spiels­weise der künst­le­ri­sche Leiter Thomas Platz­gummer. Er leitet 2026 drei der fünf Abo-Konzerte.

Kon­zert 1: „Zu Besuch im Ospe­dale della Pietá in Venedig“ (13. und 14. März 2026)
Der Ein­stieg in die Saison widmet sich einem sel­tenen Phä­nomen zu Zeiten des Barocks: Musi­ke­rinnen. Nur wenige drangen damals in diese Män­ner­do­mäne vor. Eine Schlüs­sel­rolle spielten die Wai­sen­häuser Vene­digs, allen voran das Ospe­dale della Pietá. Hier wurden begabte Mäd­chen zu Profi-Musikerinnen aus­ge­bildet. Nur fol­ge­richtig, dass in Götzis eine Frau die Haupt­rolle spielt: Bet­tina Simon. Die Ungarin, Dozentin an der Hoch­schule für Musik und Tanz Köln, bringt sowohl Stimme, Barock­oboe und Block­flöte zum Klingen.

Kon­zert 2: „Das Erbe Gabrielis“ (17. und 18. April 2026)
Fri­thjof Smith, laut CSM „der Experte für früh- und hoch­ba­rocke Musik schlechthin“, ist ein guter alter Bekannter des Orches­ters. Er spielte bereits über 90 CDs ein. Gemeinsam mit dem Ensemble ergründet er die Musik von Gio­vanni Gabrieli (1554/1557–1612). Gabrieli wirkte am Über­gang von der Renais­sance zum Barock. Seine neuen Ideen zogen viele Inter­es­sierte zum Mar­kusdom nach Venedig, wo seine Musik zu hören war.

Kon­zert 3: „Im Dienste Ester­házys“ (5. und 6. Juni 2026)
Dass das Adels­haus Ester­házy nicht nur den berühmten Joseph Haydn beschäf­tigte, beweist dieses Pro­gramm, in dem zudem Werke von Anton Kraft, Luigi Toma­sini und Paul Wra­nitzky ertönen. Solistin ist Ursina Maria Braun am Cello. Die Schwei­zerin, die selbst auch kom­po­niert, trat bereits an renom­mierten Stätten wie der Queen Eliza­beth Hall London und in der Mai­länder Scala auf.

Kon­zert 4: „Nicolò Furioso“ (9. und 10. Oktober 2026)
Nach drei Jahren kehrt Nicolò Bal­ducci zurück nach Götzis. Der ita­lie­ni­sche Countertenor-Sopranist, Jahr­gang 1999, hat bereits einen steilen Auf­stieg hinter sich und war bei­spiels­weise jüngster Fina­list beim Wett­be­werb Voci Olim­piche. Das US-amerikanische Online-Portal „Opera Wire“ lobte seinen „Gesang voller Freude und Frei­heit“. Thema der Abende ist „Orlando furioso“ – das große Vers­epos rund um den Rasenden Roland, das bereits viele Opern­kom­po­nisten inspi­riert hat.

Kon­zert 5: „The Mes­siah“ (11. und 12. Dezember 2026)
Als „Stern­stunde der Mensch­heit“ bezeich­nete der Schrift­steller Stefan Zweig Hän­dels „The Mes­siah“. Unter der fach­kun­digen Lei­tung von Johannes Hie­mets­berger musi­zieren das CSM, der Chorus Sine Nomine und die Com­pany of Music. Das Werk prä­sen­tiert das CSM mit Hie­mets­berger am Pult übri­gens auch beim Car­in­thi­schen Sommer, im Wiener Musik­verein und – erst­mals – im Bruck­ner­haus Linz.

Schwingt freudig euch empor“ noch 2025
Und vor dem heu­rigen Jah­res­wechsel heißt es „Schwingt freudig euch empor!“ – das Motto des letzten Abo-Konzerts 2025. Am 12. und 13. Dezember ist das Ensemble Lau­sch­Werk mit Advents­kan­taten von Johann Sebas­tian Bach zu Gast in Götzis. Karten sind für beide Ter­mine noch erhältlich.

Details zum gesamten Pro­gramm auf www.stellamatutina.at

Mit der Bitte um Aufnahme in den Terminkalender:

Programm Abonnement 2026
Concerto Stella Matutina

1. Abo-Konzert
Freitag, 13., und Samstag, 14. März 2026
Jeweils 19.30 Uhr, Kulturbühne AMBACH, Götzis

„Zu Besuch im Ospedale della Pietá in Venedig“
Solistin: Bettina Simon (Sopran, Barockoboe und Blockflöte)
Leitung: Thomas Platzgummer

Werke von Antonio Vivaldi, Francesco Gasparini, Nicola Porpora, Alessandro Scarlatti und Alessandro Marcello

2. Abo-Konzert
Freitag, 17., und Samstag, 18. April 2026
Jeweils 19.30 Uhr, Kulturbühne AMBACH, Götzis 

„Das Erbe Gabrielis“
Leitung und Solist: Frithjof Smith (Zink)

Werke unter anderem von Claudio Monteverdi, Giovanni Gabrieli, Philipp Jacob Rittler, Pavel Josef Vejvanovský und Stefano Bernardi

3. Abo-Konzert
Freitag, 5., und Samstag, 6. Juni 2026
Jeweils 19.30 Uhr, Kulturbühne AMBACH, Götzis

„Im Dienste Esterházys“
Leitung: Thomas Platzgummer
Solistin: Ursina Maria Braun (Cello)

Werke von Joseph Haydn, Anton Kraft, Luigi Tomasini und Paul Wranitzky

4. Abo-Konzert
Freitag, 9., und Samstag, 10. Oktober 2026
Jeweils 19.30 Uhr, Kulturbühne AMBACH, Götzis

„Nicolò Furioso“
Leitung: Thomas Platzgummer
Solist: Nicolò Balducci (Countertenor-Sopranist)

Werke von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, Agostino Steffani, Jean-Baptiste Lully und Johann Adolph Hasse

5. Abo-Konzert
Freitag, 11., und Samstag, 12. Dezember 2026
Jeweils 19.30 Uhr, Kulturbühne AMBACH, Götzis

 „The Messiah“
Leitung: Johannes Hiemetsberger
Chor: Chorus Sine Nomine und Company of Music

Georg Friedrich Händel: The Messiah


Abo-Bestellungen ab sofort:
Kulturbühne AMBACH, Am Bach 10, 6840 Götzis
Karin Klas, +43/664/99736390, tickets@ambach.at

Freier Kartenvorverkauf:
Der freie Kartenvorverkauf für Einzeltickets startet am 16. Februar 2026:
tickets@ambach.at, https://ambach.jetticket.net/, +43/5523/64060-11

Preise:
Abo-Preis für fünf Konzerte: 160 Euro
Schüler:innen- und Student:innen-Abo: 80 Euro
Abo für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre: gratis

Normalpreis: 39 Euro pro Konzert
Schüler:innen, Student:innen und Lehrlinge: 19 Euro pro Konzert
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre

Über das Concerto Stella Matutina

Seit 2005 zählt das Vorarlberger Barockorchester Concerto Stella Matutina (CSM) zu den führenden Originalklang-Ensembles im Bodenseeraum. Zentrum seiner Tätigkeit ist die eigene Abo-Reihe in der Kulturbühne AMBACH in Götzis. Seit 2008 entstanden dort rund 90 Programme, teils vom Ensemble selbst, teils in Zusammenarbeit mit renommierten Gästen der Alten-Musik-Szene wie Alfredo Bernardini, Rolf Lislevand, Christophe Coin, Erich Höbarth und Hiro Kurosaki.
Schwerpunkte des CSM sind die Erschließung wenig bekannter Alter Musik, die Weiterentwicklung historischer Aufführungspraxis sowie experimentelle, genreübergreifende Projekte. Gastspiele führten das Ensemble zu zahlreichen Festivals in Österreich und den Nachbarländern. Die Arbeit wird durch Radioübertragungen (u. a. Radio Vorarlberg, Ö1, BR-KLASSIK, SRF 2 Kultur) und mehrere CD-Produktionen dokumentiert. Die CD „Nuove Invenzioni“ wurde 2019 mit dem OPUS Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ ausgezeichnet.

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redaktionen:
Con­certo Stella Matu­tina, Bern­hard Lam­pert, +43/650/5445522, info@stellamatutina.at
Pzwei. Pres­se­ar­beit, Thorsten Bayer, +43/699/81223482, thorsten.bayer@pzwei.at