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Das hat mit Gleich­be­rech­ti­gung nichts zu tun

Es ist nicht die Zeit, um diesen Tag kommentarlos vorbeigehen zu lassen. Heute am 8. März 2017 ist der Internationale Frauentag.

Bei Pzwei sind 5 von 7 MitarbeiterInnen weiblich, das heißt 71,4 % des Pzwei-Teams sind Frauen, davon sind 100% Mütter und davon sind wiederum 60% Akademikerinnen. Diesen Tag, an dem es um die Rechte, Würde und die Gleichstellung der Frauen geht, einfach an uns vorüberziehen zu lassen, fände ich unpassend.

Es geht uns gut! Wir können uns unsere Arbeitszeiten flexibel einteilen. Wenn die Kinder krank sind, können wir problemlos die Pflege der Kinder zu Hause übernehmen. Home-Office ist nie ein Problem. Alle Pzweilerinnen arbeiten mit vollem Einsatz, aber nicht Vollzeit. Wir arbeiten auf Augenhöhe mit unseren Kolleginnen und unseren Kunden. Und wir werden fair bezahlt.

„Boah, da habt ihr aber einen tollen Arbeitsplatz. Da habt ihr Glück.“ Ja, wir haben einen tollen Job und ja, wir können uns darüber glücklich schätzen. ABER das sollte keine Frage des Glücks, sondern selbstverständlich sein. Es gibt mehr Frauen als Männer auf dieser Welt. Die Arbeitswelt kann sich an Pzwei ein Beispiel nehmen und sollte sich endlich an die Bedürfnisse ihrer Arbeitnehmerinnen und ihrer potentiellen Chefinnen anpassen.

Dass Haushalt und Kinder keine reinen Frauenangelegenheiten sind, muss leider auch noch allzu häufig klar gestellt werden.

Die österreichische Journalistin Sibylle Hamann formulierte es so: „Emanzipation wird bei uns folgendermaßen verstanden: die Frauen machen das, was sie schon immer gemacht haben und zusätzlich das, was die Männer schon immer gemacht haben. Die Männer hingegen machen nur das, was sie schon immer gemacht haben. Das hat mit Gleichberechtigung nichts zu tun.“ In diesem Sinne: Es gibt noch viel zu tun, packen wir es an. Und nicht vergessen: Wenn Frau will, steht alles still!

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