Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee

Der W4 stellt die Wei­chen für ver­stärkte wis­sen­schaft­liche Zusam­men­ar­beit in der Vierländerregion

Wis­sen­schafts­ver­bund for­mu­liert Budget, Ziele und Maß­nahmen für 2026 bis 2029

Kon­stanz, 10. Sep­tember 2025 – Wis­sen­schaft för­dern, Grenzen über­winden, Gesell­schaft gestalten: Das ist die Mis­sion des Wis­sen­schafts­ver­bunds Vier­län­der­re­gion Bodensee (W4). Dazu plant Europas größter hoch­schul­ar­ten­über­grei­fender Ver­bund im Zeit­raum 2026 bis 2029 mit einem Budget von rund 7,5 Mil­lionen Euro. Mit einer zukunfts­wei­senden Stra­tegie, wach­sender Erfah­rung und erwei­terter Pro­fes­sio­na­li­sie­rung will der W4 künftig noch mehr Dritt­mittel für inno­va­tive Pro­jekte ein­werben. Bei der Ent­wick­lung der Stra­tegie wirkten die 25 Mit­glieds­hoch­schulen und zahl­reiche Expert*innen aus Wirt­schaft, Ver­wal­tung und Gesell­schaft mit.

Ob Kli­ma­wandel oder KI: Die Her­aus­for­de­rungen unserer Zeit machen nicht vor Länder- oder Sys­tem­grenzen halt. Um gesell­schaft­liche, wirt­schaft­liche und öko­lo­gi­sche Umbrüche positiv zu gestalten, braucht es starke Alli­anzen und die gelebte Ver­bin­dung von Theorie und Praxis. Mit anderen Worten: Kol­la­bo­ra­tion. Genau da setzt der W4 an. Er initi­iert und för­dert inno­va­tive For­schungs­pro­jekte und Lehr­an­ge­bote mit Mehr­wert für die Region. Mit der neuen Stra­tegie für den Zeit­raum 2026 bis 2029 stellt er die Wei­chen für wir­kungs­volle Wis­sen­schaft im Alltagsleben.

Dabei baut der W4 auf die Viel­falt seiner 25 Mit­glieds­hoch­schulen, eine starke Part­ner­schaft mit der Inter­na­tio­nalen Bodensee-Konferenz (IBK) sowie die enge Ver­net­zung mit Wirt­schaft, Politik, Ver­wal­tung und Zivil­ge­sell­schaft. Er ermög­licht, ver­mit­telt, befä­higt und berät. Für 2026 bis 2029 plant Europas größter hoch­schul­ar­ten­über­grei­fender Ver­bund mit einem Budget von 7,5 Mil­lionen Euro. Davon steuert die IBK 4,5 Mil­lionen Euro bei. Rund 3 Mil­lionen Euro will der W4 ins­be­son­dere bei euro­päi­schen För­der­pro­grammen wie HORIZON oder Erasmus+ ein­werben – bei­nahe dop­pelt so viel wie bisher. Mit den För­der­be­trägen sichert der W4 die euro­pa­weit ein­zig­ar­tige Voll­fi­nan­zie­rung von Forschungs- und Lehrprojekten.

Mehr Mittel, mehr Wirkung
„Unser Ziel ist ambi­tio­niert. Als W4 starten wir jetzt in die erste kom­plette Stra­te­gie­pe­riode, in der wir eigen­ständig Dritt­mittel ein­werben können. Nach der erfolg­rei­chen Pio­nier­ar­beit pro­fi­tieren wir nun von unserer Erfah­rung und den starken Netz­werken mit anderen“, freut sich W4-Geschäftsführer Markus Rhom­berg. Die Stra­tegie beruht auf drei Säulen: Regio­nale Her­aus­for­de­rungen angehen, Ver­trauen in die Wis­sen­schaft stärken und Trans­for­ma­tion gestalten.

Der W4 bringt Expert*innen aus For­schung und Praxis zusammen. „Im krea­tiven Zusam­men­spiel ent­stehen Lösungen mit kon­kretem Mehr­wert für die Region – sei es im Bereich Mobi­lität, Bil­dung und Arbeit oder Ener­gie­ver­sor­gung“, ist Rhom­berg über­zeugt. Ver­ständnis und Ein­sicht in die wis­sen­schaft­liche Arbeit will der W4 durch neue Unter­stüt­zungs­an­ge­bote schaffen. For­schende, Leh­rende und Stu­die­rende sollen ihre Arbeit nie­der­schwellig zugäng­lich und erlebbar machen. „Wir müssen den Dialog zwi­schen Wis­sen­schaft und Gesell­schaft inten­si­vieren, um das Ver­trauen der Men­schen in die Arbeit der For­schungs­ein­rich­tungen zu stärken. Denn eines ist klar: Von den Zukunfts­lö­sungen des W4 pro­fi­tieren alle Länder und Kan­tone in der Vier­län­der­re­gion“, betont Flo­rian Hassler, Euro­pa­staats­se­kretär im Staats­mi­nis­te­rium des Landes Baden-Württemberg und der­zei­tiger Vor­sit­zender der IBK.

Der W4 wird zudem gemein­same und grenz­über­grei­fende Stu­di­en­an­ge­bote aus­bauen – vor allem im Bereich Wei­ter­bil­dung und mit einem Fokus auf Future Skills. „Die Anfor­de­rungen in Arbeits­welt und Gesell­schaft ver­än­dern sich rasant. Des­halb brau­chen wir Stu­di­en­an­ge­bote, die Men­schen früh­zeitig die Kom­pe­tenzen mit­geben, die künftig ent­schei­dend sein werden. Mit einem klaren Fokus auf Future Skills ent­wi­ckelt der W4 Pro­gramme, die über Grenzen hinweg wirken und den Erfolg in Beruf und Alltag nach­haltig sichern“, sagt Sabine Rein, Prä­si­dentin der HTWG Hoch­schule Kon­stanz und Vor­sit­zende des W4.

Inno­va­ti­ons­treiber für die Vierländerregion
Sie sieht den Ver­bund auf gutem Kurs: „Ob Päd­ago­gi­sche, Duale, Kunst- und Musik­hoch­schule, Uni­ver­sität oder Hoch­schule für Ange­wandte Wis­sen­schaften: viel­fäl­tige Per­spek­tiven berei­chern. Inno­va­tionen ent­stehen, wenn Wissen geteilt, gemeinsam wei­ter­ge­dacht und dafür Frei­räume geschaffen werden. Der W4 ermög­licht diesen Aus­tausch und schafft den Rahmen für gemein­samen Fort­schritt.“ Des­halb för­dert die IBK den W4 mit seinen Hoch­schulen und stärkt dessen Rolle als Inno­va­ti­ons­treiber in der Boden­see­re­gion, wie Flo­rian Hassler fest­hält: „Gerade in Zeiten großer gesell­schaft­li­cher und auch geo­po­li­ti­scher Umbrüche brau­chen wir mehr denn je inno­va­tive Lösungen, um die mul­ti­plen Her­aus­for­de­rungen bewäl­tigen zu können.“

Mehr Infor­ma­tionen: www.wissenschaftsverbund.org

 

Über den Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee
Der Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee (W4) ist seit 2023 Nachfolger der 2000 gegründeten Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH). Der größte hochschulartenübergreifende Verbund Europas setzt sich aus 25 Hochschulen aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz zusammen. Die Mitglieder zählen rund 115.000 Studierende und mehr als 20.000 Forschende. Die länder- und hochschulübergreifenden Programme und Projekte werden mit Praxispartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft realisiert.

 

Mit­glieder des Wis­sen­schafts­ver­bunds Vier­län­der­re­gion Bodensee
Deutsch­land
Duale Hoch­schule Baden-Württemberg DHBW Ravens­burg / Friedrichshafen
Hoch­schule Albstadt-Sigmaringen
Hoch­schule Furtwangen
Hoch­schule Kempten
Hoch­schule Kon­stanz HTWG
RWU Hoch­schule Ravensburg-Weingarten Uni­ver­sity of Applied Sciences
Päd­ago­gi­sche Hoch­schule Weingarten
Staat­liche Hoch­schule für Musik Trossingen
Uni­ver­sität Konstanz
Zep­pelin Uni­ver­sität Friedrichshafen

Liech­ten­stein
Uni­ver­sität Liechtenstein

Öster­reich
Fach­hoch­schule Vor­arl­berg GmbH
Päd­ago­gi­sche Hoch­schule Vorarlberg
Stella Vor­arl­berg Pri­vat­hoch­schule für Musik GmbH

Schweiz
HfH Inter­kan­to­nale Hoch­schule für Heilpädagogik
OST – Ost­schweizer Fachhochschule
Päd­ago­gi­sche Hoch­schule Schaffhausen
Päd­ago­gi­sche Hoch­schule St.Gallen
Päd­ago­gi­sche Hoch­schule Thurgau
Päd­ago­gi­sche Hoch­schule Zürich
Hoch­schule für Logo­pädie Ost­schweiz (hlo)
Uni­ver­sität St.Gallen (HSG)
Uni­ver­sität Zürich
ZHAW Zür­cher Hoch­schule für Ange­wandte Wissenschaften
Zür­cher Hoch­schule der Künste ZHdK

 

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redaktionen:
Wis­sen­schafts­ver­bund Vier­län­der­re­gion Bodensee, Prof. Dr. Markus Rhom­berg, +41/71/6770525, rhomberg@wissenschaftsverbund.org
Pzwei. Pres­se­ar­beit, Joshua Köb, +43/664/9682626, joshua.koeb@pzwei.at