e.battery systems

e.battery sys­tems sichert sich inno­va­tive Wechselrichter-Technologie

Vor­arl­berger Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen koope­riert mit Münchner TU-Spin-off STABL Energy

Dorn­birn, 26. Mai 2021 – Die Vor­arl­berger e.battery sys­tems GmbH, Ent­wickler und Her­steller hoch­wer­tiger Bat­te­rie­sys­teme, hat sich die Wechselrichter-Technologie von STABL Energy im Bereich Second-Life-Batterien gesi­chert. Die beiden Unter­nehmen schlossen ein Abkommen über eine Zusam­men­ar­beit bei Ent­wick­lung und Ver­trieb von Energy-Storage-Systemen. Bereits im kom­menden Jahr soll das Pro­dukt welt­weit ver­fügbar sein und meh­rere Mega­watt­stunden Spei­cher instal­liert werden. STABL Energy ist ein Spin-Off der Uni­ver­sität der Bun­des­wehr Mün­chen und TU München.

e.battery sys­tems mit Sitz in Dorn­birn (Vorarlberg/Österreich) ent­wi­ckelt und fer­tigt kun­den­spe­zi­fi­sche Bat­te­rie­sys­teme für unter­schied­liche Anwen­dungen. Das erst 2019 gegrün­dete Unter­nehmen hat der­zeit Auf­träge von 50 Mil­lionen Euro in seinen Büchern und erwartet in den kom­menden Jahren ein enormes Wachstum. Einen Zukunfts­markt sieht e.battery sys­tems bei Ener­gie­spei­chern mit über 100 Kilo­watt­stunden Kapa­zität. Sie können in Indus­trie und Gewerbe Last­spitzen abfangen und den Eigen­ver­brauch von Pho­to­vol­ta­ik­an­lagen deut­lich erhöhen.

Ideal ist dafür der Ein­satz soge­nannter Second-Life-Module. Gebrauchte Bat­te­rien aus Elek­tro­autos bei­spiels­weise ver­fügen nach 250.000 Kilo­me­tern meist noch über 80 Pro­zent ihrer ursprüng­li­chen Kapa­zität. In Ener­gie­spei­chern können sie noch jahr­zehn­te­lang ein­ge­setzt werden und sparen so Kosten und Res­sourcen für die auf­wän­dige Her­stel­lung neuer Bat­te­rien. Die Umwelt­bi­lanz von Elek­tro­autos ver­bes­sert sich deutlich.

Neue Ein­satz­mög­lich­keiten für gebrauchte Module
Tech­nisch ist der Ein­satz eine Her­aus­for­de­rung: Jedes gebrauchte Modul ist in unter­schied­li­chem Zustand (State of health), hat eine andere Rest­ka­pa­zität und lie­fert eine etwas andere Span­nung. Bisher mussten diese Module vor dem Zusam­men­schalten auf­wändig in einen gleich­wer­tigen Zustand gebracht werden. Der Aus­fall eines Moduls hatte den Aus­fall des Gesamt­sys­tems zur Folge.

Die Wechselrichter-Technologie von STABL Energy steuert die Module soft­ware­ba­siert an und gleicht die Unter­schiede aus. Sie lassen sich so viel öko­no­mi­scher kom­bi­nieren. Auch den Aus­fall eines Moduls kann die Soft­ware pro­blemlos ausgleichen.

Güns­tiger, umwelt­freund­li­cher, war­tungsarm und prak­tisch aus­fall­si­cher“: Das sind für Chris­to­pher Schöpf, Gründer und geschäfts­füh­render Gesell­schafter von e.battery sys­tems, die wesent­li­chen Vor­teile der modu­laren Wech­sel­richter. „Das Bau­kas­ten­system von e.battery sys­tems und die modu­laren Wech­sel­richter von STABL ergänzen sich per­fekt. Das gemein­same Pro­dukt bietet eine Sicher­heit, gerade für indus­tri­elle Anwen­dungen, wie es sie bisher noch nicht gab.“

Markt­start bereits 2022
In den kom­menden Monaten arbeiten die beiden Unter­nehmen gemeinsam am Bau des ersten Pro­to­typs. Zudem werden die Patente für die Ent­wick­lungen gesi­chert. Ab Sep­tember erfolgt die Zer­ti­fi­zie­rung. Schöpf geht davon aus, dass das Pro­dukt bereits Anfang 2022 erhält­lich sein wird: „Wir rechnen mit einem Start am euro­päi­schen Markt und einem raschen welt­weiten Roll-out.“

Für die Energy-Storage-Systeme hat e.battery sys­tems bereits Anfragen „nam­hafter Kunden aus fast allen Kon­ti­nenten“, schil­dert der Unter­neh­mens­gründer. Für das kom­mende Jahr ist die Instal­la­tion von einigen Mega­watt­stunden Spei­cher­ka­pa­zität geplant, mit­tel­fristig schätzt Schöpf das Poten­zial auf meh­rere Giga­watt­stunden. Es besteht bereits ein Ver­trag mit einem deut­schen Auto­mo­bil­her­steller zur Lie­fe­rung gebrauchter Module. Ver­hand­lungen mit wei­teren großen Auto­her­stel­lern laufen bereits.

e.battery sys­tems: rasches Wachstum
e.battery sys­tems ist ein Spin-off der Akku Mäser GmbH in Dorn­birn und posi­tio­niert sich als Tech­no­lo­gie­führer im Bereich Lithium-IonenTechnik. Das Unter­nehmen ver­fügt mit Eigen­ent­wick­lungen über einen tech­no­lo­gi­schen Vor­sprung in den Berei­chen Fer­ti­gungs­tech­no­logie, Bat­te­rie­küh­lung und Bat­te­rie­ma­nage­ment­sys­temen. Ein­ge­setzt werden die Pro­dukte unter anderem in Elek­tro­fahr­zeugen, Bau­ma­schinen oder Indus­trie­an­lagen bei vielen bekannten Herstellern.

e.battery sys­tems hat der­zeit 25 Mit­ar­beiter, bis Jah­res­ende ist eine Ver­dopp­lung geplant. Neben Mehr­heits­ge­sell­schafter Chris­to­pher Schöpf (54,9 %) sind die Lus­ten­auer SIE Hol­ding (12,6 %), Akku-Mäser-Inhaber Nor­bert Mäser (10 %) und eine Reihe Vor­arl­berger Unter­nehmer als Inves­toren beteiligt.

Info: www.e-batterysystems.com

 

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