Symphonieorchester Vorarlberg

Einer der aller­größten Künstler unserer Tage“ zu Gast beim SOV

Drittes Abo-Konzert am 29./30. November mit Steven Osborne am Klavier

Bre­genz, 18. November 2025 – Ein Höhe­punkt dieser Abo-Saison des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg steht bevor: Der schot­ti­sche Pia­nist Steven Osborne kommt nach Feld­kirch (29.) und Bre­genz (30. November). Auf dem Pro­gramm stehen Werke von Ben­jamin Britten, Wolf­gang Ama­deus Mozart und Antonín Dvořák. Chef­di­ri­gent Leo McFall leitet die beiden Abende per­sön­lich. Für ihn ist Osborne „einer der aller­größten Künstler unserer Tage“.

Steven Osborne ist ein inter­na­tional sehr gefragter Mann. Direkt vor seinem Gast­spiel in Vor­arl­berg gibt er bei­spiels­weise drei Kon­zerte in Kali­for­nien. Er machte früh in seiner bri­ti­schen Heimat auf sich auf­merksam, wo er unter anderem mit dem BBC Phil­har­monic auf­trat und regel­mä­ßiger Gast bei den BBC Proms ist. Neben seiner Tätig­keit auf der Bühne ist er Gast­pro­fessor an der Royal Aca­demy of Music und am Royal Con­ser­va­toire of Scot­land. Sein Inter­esse an Jazz und Impro­vi­sa­tion fließt immer wieder in die Kon­zert­abende ein.

Leo McFall, seit der Spiel­zeit 2024/25 auch Gene­ral­mu­sik­di­rektor am Hes­si­schen Staats­theater Wies­baden, arbei­tete dort erst­mals Anfang des Jahres mit Steven Osborne zusammen und war sehr beein­druckt: „Diese Kon­zerte zählen zu meinen per­sön­li­chen High­lights. Ent­spre­chend glück­lich bin ich über das erneute Zusam­men­treffen mit dem SOV.“ Die bri­ti­sche Wochen­zei­tung The Observer beschrieb Steven Osborne einmal als einen Künstler, der „immer absolut dem Kom­po­nisten dient“.

Sehr beliebter Ben­jamin Britten
Den bri­ti­schen Auf­takt – auch pas­send zum Chef­di­ri­genten aus London – macht Ben­jamin Britten (1913–1976). Nach Henry Pur­cell war er ver­mut­lich der belieb­teste eng­li­sche Kom­po­nist. Mit seiner Musik sprach er von Kin­dern bis Queen Eli­sa­beth II ein breites Publikum an. Das gilt bis heute: In der 1975 urauf­ge­führten „Suite on Eng­lish Folk Tunes“ nahm er Volks­lieder als Basis für sein letztes Orches­ter­werk und machte aus ihnen fünf ori­gi­nelle Stücke.

Ein magi­sches Werk“ von Mozart
Brit­tens wohl größtes musi­ka­li­sches Vor­bild war Mozart, wie auch Leo McFall betont. Das Kla­vier­kon­zert B‑Dur KV 595 ist als nächster Pro­gramm­punkt im Montfort- und Fest­spiel­haus zu hören. Das Urteil des Musik­wis­sen­schaf­ters Alfred Ein­stein zu Mozarts Kla­vier­kon­zerten fiel ein­deutig aus: „Sie sind die Krö­nung und der Gipfel seines instru­men­talen Schaf­fens über­haupt.“ Ste­phen Osborne selbst spricht von einem „magi­schen Werk“. Dieses Kon­zert ent­stand Anfang 1791, ein halbes Jahr vor einem von Mozarts größten Erfolgen, der „Zau­ber­flöte“.

Dvořáks siebte Sym­phonie
Zum Abschluss erklingt die „Siebte“ von Antonín Dvořák (1841–1904). Vier Jahre waren damals, im Jahr 1884, seit seiner vorigen Sin­fonie ver­gangen. Sein Kom­po­si­ti­ons­stil hatte sich in der Zwi­schen­zeit ver­fei­nert. Als frisch ernanntes Ehren­mit­glied der London Phil­har­monic Society setzte er sich hohe Ziele. „Meine Sym­phonie soll so aus­fallen, dass sie die Welt bewegt“, schrieb er. Gesagt bzw. geschrieben, getan. Die höchst erfolg­reiche Urauf­füh­rung 1885 diri­gierte Dvořák selbst, das Werk wurde zu einem der größten Erfolge zu seinen Lebzeiten.

Mit Johannes Brahms ver­band ihn eine beson­dere Bezie­hung. Der ältere Brahms war zunächst sein Vor­bild und wurde später zu einem Für­spre­cher und engen Freund. Jener hin­gegen bewun­derte den Kol­legen um seine musi­ka­li­schen Ein­fälle. „Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle! Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Haupt­themen zusam­men­klauben“, wird Brahms zitiert.

Details zum Pro­gramm gibt es ab dem 21. November in der neuen Folge des Pod­casts „SOV zum Rein­hören“ auf www.sov.at und bei gän­gigen Streamingdiensten.

Factbox
Symphonieorchester Vorarlberg

3. Abo-Konzert 2025/26

Leo McFall: Chefdirigent
Steven Osborne: Klavier

Samstag, 29. November 2025, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag, 30. November 2025, 17.00 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Programm:
Benjamin Britten: Suite on English Folk Tunes („A Time There Was …“) op. 90
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert B-Dur KV 595
Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Freier Kartenverkauf:
Bregenz Tourismus, +43/5574/4959
Feldkirch Tourismus, +43/5522/73467
in allen Vorverkaufsstellen von events-vorarlberg.at
in allen Filialen der Volksbank Vorarlberg
direkt beim SOV: +43/5574/43447, office@sov.at
bequem aufs Handy über die Ticket Gretchen App

Besucher:innen unter 30 sichern sich nach einmaliger Registrierung auf sov.at am Konzerttag U30-Tickets in allen Kategorien um nur 20 Euro oder buchen ihr preislich attraktives U30-Abo.

Die Karten gelten als VVV-Freifahrtscheine.

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