Festspielhaus Bregenz

Fest­spiel­haus Bre­genz gewinnt Öster­rei­chi­schen Inno­va­ti­ons­preis Tou­rismus 2026

Mit­ge­stalter der inter­na­tio­nalen Kon­gress­branche mit her­aus­ra­gendem öko­lo­gi­schem Standard

Bre­genz, 23. Juni 2026 – Erst­mals ver­gaben Bund und Bun­des­länder den Öster­rei­chi­schen Inno­va­ti­ons­preis Tou­rismus (ÖIT) in der Sparte Kon­gress­tou­rismus. Aus­ge­zeichnet wurden Loca­tions, die „mit Pro­fes­sio­na­lität, Weit­blick und Inno­va­ti­ons­kraft“ die Branche prägen. Den ersten Preis in der Kate­gorie ab 1.000 Teilnehmer:innen holte das Fest­spiel­haus Bre­genz. Über­zeugt haben das Enga­ge­ment zur Wei­ter­ent­wick­lung der inter­na­tio­nalen Kon­gress­branche, die Nut­zung erneu­er­barer Ener­gie­quellen und die sta­bile Ganzjahresauslastung.

Es zählte bereits fünf Mal zu den drei besten Kon­gress­zen­tren der Welt, ist Träger des Öster­rei­chi­schen Umwelt­zei­chens und aus­ge­zeich­neter Ökoprofit-Betrieb des Landes Vor­arl­berg. Nun setzt das Fest­spiel­haus Bre­genz noch eins drauf: Mit dem Öster­rei­chi­schen Inno­va­ti­ons­preis Tou­rismus 2026 unter­streicht es seine Top-Positionierung unter den Ver­an­stal­tungs­zen­tren – bun­des­weit und dar­über hinaus. Den Preis ver­gibt das Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung, Wirt­schaft und Tou­rismus alle zwei Jahre, 2026 ging er erst­mals an Kon­gress­häuser und Tagungslocations.

Öko­lo­gisch und wirt­schaft­lich überzeugend
Das Fest­spiel­haus Bre­genz über­zeugte die Jury mit seiner „hohen Inno­va­ti­ons­kraft, indem es bei­spiels­weise als Mit­in­itiator der Forschungs- und Wei­ter­bil­dungs­platt­form micelab:bodensee die inter­na­tio­nale Kon­gress­branche aktiv mit­ge­staltet“. Beson­ders her­vor­ge­hoben wurden auch der neue öko­lo­gi­sche Stan­dard, den es durch die Nut­zung erneu­er­barer Ener­gie­quellen setzt, und die sta­bile Ganz­jah­res­aus­las­tung ver­bunden mit hoher Wirt­schaft­lich­keit. Den ersten Platz teilt das Haus mit dem Aus­tria Center Vienna.

Wir freuen uns riesig über den Preis. Er ist eine tolle Aner­ken­nung für das Enga­ge­ment unseres gesamten Teams, das mit Können, Krea­ti­vität und Empa­thie das ganze Jahr über für zufrie­dene Kun­dinnen und Kunden sorgt“, sagte Festspielhaus-Direktor Ger­hard Stübe nach der Preis­ver­lei­hung, die am 22. Juni 2026 in Zell am See statt­fand. „Mein Dank gebührt auch der Lan­des­haupt­stadt Bre­genz, die als Eigen­tü­merin des Hauses lau­fend in die Moder­ni­sie­rung und ener­ge­ti­sche Erneue­rung inves­tiert und auf die Arbeit unseres Teams vertraut.“

Bür­ger­meister Michael Ritsch sieht die Aus­zeich­nung „als Bestä­ti­gung für die gelun­gene Erwei­te­rung und öko­lo­gi­sche Sanie­rung des Fest­spiel­hauses Bre­genz. Zudem zeigt sie, was mög­lich ist, wenn ein kom­pe­tentes Team mit Weit­blick und Lei­den­schaft an einem Strang zieht. Das Fest­spiel­haus ist ein starkes Aus­hän­ge­schild für unsere Stadt und ein wei­terer Beweis dafür, dass Bre­genz Kultur, Nach­hal­tig­keit und Lebens­qua­lität auf beson­dere Weise verbindet.“

82 Pro­zent weniger CO2
Im Zuge der Erwei­te­rung in den ver­gan­genen zwei Jahren wurde das Fest­spiel­haus ener­ge­tisch umge­rüstet: Seit 2025 nutzt es zum Heizen und Kühlen Wasser aus dem Bodensee und ist damit das erste Ver­an­stal­tungs­zen­trum Öster­reichs, das auf Seethermie setzt. In Kom­bi­na­tion mit Wär­me­pumpen und erwei­terter Pho­to­vol­ta­ik­an­lage redu­zierte das Haus die CO2-Emis­sionen inner­halb eines Jahres um 82 Pro­zent und den Ener­gie­ver­brauch von 4,5 auf 3,5 Mil­lionen Kilo­watt­stunden. Rund 70 Pro­zent seines Ener­gie­be­darfs deckt es aus den erneu­er­baren Ener­gie­quellen Wasser, Sonne und Erdwärme.

Impuls­geber für die inter­na­tio­nale Kongressbranche
Mit dem micelab:bodensee setzt das Fest­spiel­haus Bre­genz Maß­stäbe für inter­na­tio­nale Koope­ra­tionen – mit Mit­be­wer­bern: In Zusam­men­ar­beit mit Ver­an­stal­tungs­zen­tren aus Deutsch­land, der Schweiz, Liech­ten­stein und Vor­arl­berg beschäf­tigt sich die Platt­form mit über­ge­ord­neten Themen, die die Qua­lität von Begeg­nungen bei Ver­an­stal­tungen beein­flussen – von Archi­tektur über Event­psy­cho­logie bis zu Lern- und Hirn­for­schung. Die Erkennt­nisse stellt das micelab:bodensee als Open-Source-Wissen der Branche zur Ver­fü­gung und flossen unter anderem in die bun­des­weite Kon­gress­stra­tegie ein.

Ganz­jäh­rige Auslastung
Eine wei­tere Beson­der­heit in der Branche: Das Fest­spiel­haus Bre­genz zeichnet sich durch eine sta­bile ganz­jäh­rige Aus­las­tung mit hohem Eigen­de­ckungs­grad aus. „Die Stand­beine aus Kon­gressen, Tagungen, kul­tu­rellen und gesell­schaft­li­chen Ver­an­stal­tungen sorgen für Resi­lienz, das haben ins­be­son­dere die ver­gan­genen Jahre gezeigt“, erläu­tert Ger­hard Stübe.

Eine Win-Win-Situation ergibt sich auch durch das Zusam­men­spiel mit den Bre­genzer Fest­spielen: „Gemeinsam können wir uns fix ange­stellte Pro­fes­sio­nisten aus Technik, Event­pla­nung, Tisch­lerei, Schlos­serei, Kos­tüm­bild­nerei und viele wei­tere leisten, die jeg­li­ches Format beherr­schen und aus­statten – im Haus und auf dem See.“

Info: www.festspielhausbregenz.com

 

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redaktionen:
Fest­spiel­haus Bre­genz, Ursula Kauf­mann, +43/5574/413–308, ursula.kaufmann@festspielhausbregenz.com
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