„Grüne Kuh und Ziegenbock“: Sammlung Hans Bäumler kooperiert mit dem MAK
Neue Sonderausstellung des Vorarlberger Privatmuseums wandert 2027 nach Wien
Hohenems/Wien, 17. August 2026 – Die Sammlung Hans Bäumler und das MAK – Museum für angewandte Kunst arbeiten erstmals zusammen. Die Sonderausstellung „Grüne Kuh und Ziegenbock“ feiert am 26. September 2026 im Hohenemser Privatmuseum Premiere und wird ab 17. Februar 2027 im MAK in Wien gezeigt. Durch die Kooperation mit einem der bedeutendsten Museen Österreichs vergrößert die Sammlung Hans Bäumler ihren Wirkungskreis weit über die Region hinaus.
Von Hohenems nach Wien: Die Sonderausstellung „Grüne Kuh und Ziegenbock“ in der Sammlung Hans Bäumler wandert nach der Premiere im Herbst weiter ins MAK – Museum für angewandte Kunst. Die von Professor Tobias G. Natter kuratierte Schau versammelt rund 75 Werke von 1900 bis ca. 1930. Im Mittelpunkt stehen Tierdarstellungen der klassischen Moderne, in denen Tiere zu Sinnbildern von Freiheit, Sehnsucht und Verwandlung werden. Ausgangspunkt ist Franz Marcs „Grüne Kuh“, eines der Hauptwerke der Sammlung Hans Bäumler. Werke von Emil Nolde und Henri de Toulouse-Lautrec, Gustav Klimt, Rudolf Wacker und von Künstlerinnen der Wiener Moderne wie Hilde Exner, Marie Uchatius und Fanny Zakucka ergänzen die vielseitige Schau.
Besonders viele Leihgaben steuerte das MAK bei. „Die Sammlung Hans Bäumler möchte sich aktiv in die Kunstszene einbringen und Akzente setzen. Sie will unerwartete Verbindungen sichtbar machen, neue Perspektiven eröffnen und zu Unrecht Vergessene wieder ins Licht rücken“, sagt Kurator Tobias G. Natter. Die Kooperation mit der renommierten Wiener Institution markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Sammlung Hans Bäumler. Nach dem Erfolg der Ausstellung „Gustav Klimt und Vorarlberg“ im vergangenen Jahr etabliert sich das Privatmuseum in Hohenems zunehmend als Ort neuer kunsthistorischer Perspektiven.
Neuer Blick auf die österreichische Moderne
„Grüne Kuh und Ziegenbock“ setzt diesen Weg nahtlos fort. Einen besonderen Schwerpunkt setzt die Ausstellung auf Künstlerinnen der Wiener Moderne. Sie erweitern den Blick auf die Kunst um 1900 und zeigen ihre außergewöhnliche Vielfalt jenseits des bekannten Kanons. Lilli Hollein, Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des MAK, freut sich über die erstmalige Zusammenarbeit: „Die Schau, in der auch zahlreiche Leihgaben unserer Sammlung gezeigt werden und die von Tobias G. Natter so kenntnisreich und humorvoll kuratiert wurde, wird in Vorarlberg und Wien zu sehen sein. Als Bundesmuseum ist es uns auch ein Anliegen quer durch Österreich vertreten zu sein.“
Info: www.sammlung-hans-baeumler.at
Über die Sammlung Hans Bäumler
Die Sammlung Hans Bäumler zeigt über 100 Werke der Spätromantik und klassischen Moderne aus dem Besitz des ehemaligen Textilfabrikanten. Seit der Gründung 2019 öffnet das Privatmuseum im Bäumler Park in Hohenems Gemälde von Künstlern wie Spitzweg, Waldmüller, Monet, Renoir, Gauguin, Liebermann, Marc, Pechstein und Picasso für ein breites Publikum. Sonderausstellungen mit Bezug zur Sammlung und Region unterstreichen die Bedeutung des Privatmuseums.
Termine:
Sammlung Hans Bäumler, Hohenems
26. September 2026 bis 6. Jänner 2027
MAK Design Lab, Wien
17. Februar 2027 bis 19. September 2027
Rückfragehinweis für die Redaktion:
Sammlung Hans Bäumler, Stefan Jielg, +43/676/3778002, sj@sammlung-hans-baeumler.at
Pzwei. Pressearbeit, Joshua Köb, +43/664/9682626, joshua.koeb@pzwei.at

