Hansesun

Han­sesun for­dert nach Insol­venz­welle in der Photovoltaik-Branche Anzahlungsverbot

Kon­kurse bestä­tigen War­nungen des PV-Spezialisten

Röthis, 30. Jänner 2026 – Die Zahl der Insol­venzen in der Photovoltaik-Branche hat sich öster­reich­weit ver­dop­pelt. Auch Vor­arl­berger Anbieter sind betroffen. Viele Kun­dinnen und Kunden haben ihre Anzah­lungen ver­loren und stehen nun ohne Gewähr­leis­tung und Ser­vice da. Der Vor­arl­berger Markt­führer Han­sesun warnte schon 2024 vor einer Plei­te­welle in der PV-Branche und wies auf die unse­riöse Praxis von Anzah­lungen hin. Nun erneuert Han­sesun die For­de­rung nach einem gesetz­li­chen Verbot von Anzahlungen.

Manche Firmen haben sich mit Anzah­lungen, Lock­an­ge­boten und aggres­siver Wer­bung in der Zeit des PV-Booms künst­lich auf­ge­pumpt. Doch wenn eine seriöse wirt­schaft­liche Grund­lage fehlt, steht am Ende ein Mil­lio­nen­schaden bei Kunden und Mit­ar­bei­tern“, sagt Andreas Müller. Seit Jahren warnt der Hansesun-Vertriebsleiter vor diesem Sze­nario. Erst vor wenigen Wochen ging die Mons Solar Öster­reich GmbH mit Sitz in Dorn­birn in Kon­kurs. Die Mut­ter­firma Mons Solar in Senn­wald ist mitt­ler­weile eben­falls insol­vent. Soeben traf es auch Gama mit Sitz in Au im Schweizer Rheintal. „Tau­sende Haus­halte stehen jetzt ohne Ser­vice und Garantie da, viele haben viel Geld ver­loren“, berichtet Robert Veronik, Geschäfts­führer von Han­sesun Pho­to­vol­taik Swiss.

Seriöse Anbieter ver­langen keine Anzah­lungen und rechnen die Kosten erst nach Inbe­trieb­nahme der Anlagen ab. Der 2014 gegrün­dete PV-Spezialist Han­sesun hat im gesamten Boden­see­raum und Tirol rund 12.000 PV-Anlagen rea­li­siert. „PV-Anlagen und Strom­spei­cher sind Lager­ware, keine Spe­zi­al­an­fer­ti­gungen – da sind Anzah­lung Unsinn. Mit der Vor­fi­nan­zie­rung beweist ein Unter­nehmen, dass es wirt­schaft­lich gesund ist und auch in Zukunft da sein wird“, betont Veronik.

Bran­chen­ver­bände müssen Anzah­lungs­verbot forcieren
Die Lösung liegt für Han­sesun auf der Hand: ein gesetz­li­ches Verbot von Anzah­lungen auf PV-Anlagen. „Sowohl in Öster­reich als auch in der Schweiz müssen sich die Bran­chen­ver­bände PV Aus­tria und Swis­solar auch im Eigen­in­ter­esse für ein Verbot ein­setzen“, for­dert Andreas Müller. „Unse­riöse Anbieter rui­nieren die Men­schen, den Markt und die Branche. Der schlechte Ruf von Mit­be­wer­bern färbt auch auf zuver­läs­sige Partner und lokale Hand­werks­be­triebe ab. So kann und darf es nicht wei­ter­gehen“, ist Veronik überzeugt.

Qua­li­täts­an­bieter wählen
Sicher­heit ist das zen­trale Argu­ment für Son­nen­strom vom eigenen Dach. PV-Anlagen schaffen in Kom­bi­na­tion mit Strom­spei­chern Unab­hän­gig­keit, schützen vor Strom­aus­fällen, sparen Emis­sionen und senken Betriebs­kosten. „Das Ver­spre­chen von Sicher­heit braucht lang­jäh­rige Garan­tien und Ver­trauen. Wenn der Anbieter plötz­lich plei­te­geht, ist beides weg“, weiß Andreas Müller.

Wer gerade eine PV-Anlage anschaffen will, soll unbe­dingt auf eine Bank­ga­rantie beharren, falls doch eine Anzah­lung ver­langt wird. „Sonst ist im schlimmsten Fall das Ersparte weg. Besser ist aber immer das Angebot ohne Vor­kasse. Qua­li­täts­an­bieter gibt es genug“, so Robert Veronik.

 

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Hansesun Photovoltaik
Hansesun ist Spezialist für nachhaltige Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Die 2014 gegründete Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Widnau (Schweiz) zählt mit rund 12.000 realisierten Photovoltaik-Anlagen zu den größten Anbietern der Bodenseeregion und ist mit Unternehmen in Vorarlberg, der Schweiz, Liechtenstein, Süddeutschland und Tirol aktiv. Neben PV-Anlagen bietet Hansesun als Komplettanbieter auch Stromspeicher, E-Ladestationen und Warmwasseraufbereitungen an.

www.hansesun.at

 

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