Vorarlberg lässt kein Kind zurück

Hof­st­eig­netz­werk setzte zum Tag der Kin­der­rechte ein klares Zeichen

Ver­an­stal­tungen in Hard, Wol­furt, Schwarzach und Bild­stein um den 20. November

Wol­furt, 1. Dezember 2025 – Der 20. November ist der Inter­na­tio­nale Tag der Kin­der­rechte. Gemeinden des Hof­st­eig­netz­werkes nahmen ihn zum Anlass, um auf den Schutz und die Stär­kung von Kin­dern auf­merksam zu machen: Bei meh­reren Initia­tiven und vier öffent­li­chen Ver­an­stal­tungen in Hard, Wol­furt, Schwarzach und Bild­stein standen Infor­ma­tion, Aus­tausch und das gemein­same Erleben auf dem Pro­gramm – für Erwach­sene und vor allem auch für Kinder. 

Vor zwei Jahren erar­bei­teten alle Bil­dungs­ein­rich­tungen in Vor­arl­berg ein Kin­der­schutz­kon­zept – das Hof­st­eig­netz­werk (umfasst die Gemeinden Hard, Schwarzach, Bild­stein, Ken­nel­bach, Buch, Wol­furt, Lau­terach) mit dem Ziel, es im päd­ago­gi­schen Alltag lebendig zu halten. Der heu­rige Tag der Kin­der­rechte bot den pas­senden Rahmen, dieses Enga­ge­ment wieder sichtbar zu machen und weiter zu vertiefen.

Kin­der­schutz ist eine dau­er­hafte Auf­gabe und keine ein­ma­lige Aktion“, erklärt Ange­lika Moos­brugger, Bür­ger­meis­terin von Wol­furt. „Als Teil des Lan­des­pro­gramms ‚Vor­arl­berg lässt kein Kind zurück‘ stärken wir im Rahmen des Hof­st­eig­netz­werks die prä­ven­tiven Struk­turen, damit kein Kind über­sehen wird – weder in Bil­dungs­ein­rich­tungen noch im Alltag. Darum inves­tieren wir in gut aus­ge­bil­dete Pädagog:innen, Info­ma­te­ria­lien und kind­ge­rechte Ange­bote, die Kinder stärken und Erwach­sene sensibilisieren.“

In Wol­furt wurde Kin­der­schutz im Rahmen der Eröff­nungs­sit­zung der päd­ago­gi­schen Fach­kräfte im Sep­tember in den Mit­tel­punkt gestellt. Rund 100 Pädagog:innen nahmen daran teil. Neben einem the­ma­ti­schen Bücher­tisch der Wol­furter Buch­hand­lung „Den­kerei“ stellte die Gemeinde jeder Ein­rich­tung Lite­ratur zur Ver­fü­gung, die das Thema auf kind­ge­rechte Weise ver­mit­telt und prä­sent hält.

Kin­der­schutz als Programm
Den Auf­takt zum öffent­li­chen Ver­an­stal­tungs­pro­gramm rund um den 20. November machte die Bücherei Schwarzach: Ins­ge­samt 11 Kinder besuchten das Bil­der­buch­kino und lauschten der aben­teu­er­li­chen Geschichte „Genug gebrüllt, Löwe“ von Gün­ther Jakobs.

Unter dem Titel „Kin­der­rechte heute – zwi­schen recht­li­chem Schutz und gelebter Wirk­lich­keit“ beleuch­tete Kinder- und Jugend­an­walt Chris­tian Netzer mit seinem Impuls­vor­trag im Rat­haus Hard, was Kinder brau­chen, um gehört, geschützt und ernst genommen zu werden. Er lud ein, genau hin­zu­sehen, wo die Kin­der­rechte heute stehen und was zu tun ist, damit sie im Alltag wirk­lich ankommen. Beglei­tend dazu rich­tete das Team der Bücherei am Dorf­bach ein eigenes Bücher­regal rund um das Thema Kin­der­rechte ein.

Die Vor­le­se­stunde bei Buch&Spiel in Wol­furt tags darauf rich­tete sich an Kinder ab 3 Jahren. Mit den Kamishibai-Bildkarten „Wir haben Rechte“ und dem Buch „Ich bin ein Kind und habe Rechte“ wurden zen­trale Kin­der­rechte wie auf Schutz, Bil­dung und Mit­be­stim­mung kind­ge­recht ver­mit­telt. Ver­tieft wurde das Thema mit dem Bil­der­buch „Der Tie­ri­gent“, das zeigt: Jedes Kind hat das Recht darauf, zu sein, wie es ist.

Den Abschluss bil­dete das Spie­le­fest „Eine Reise um die Welt“ im Basi­li­ka­saal in Bild­stein am 22. November. Durch ver­schie­dene Akti­vi­täten konnten sich Kinder mit ihren Begleit­per­sonen dem Thema der Kin­der­rechte spie­le­risch annä­hern und dar­über hinaus so man­ches über die Viel­falt der Welt erfahren.

www.wolfurt.at

 

Über „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“

„Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ ist eine Tochterinitiative des Landesprogramms „familieplus“. Im Zentrum steht ein chancengleicher und chancenreicher Lebensraum für alle Kinder und Jugendlichen, in dem sie sicher aufwachsen und sich entfalten können.

Aktuell nehmen 39 Gemeinden am Programm teil. Durch die gemeinsame Erarbeitung von Präventionsketten werden die Entwicklungsbedingungen verbessert – von der Schwangerschaft bis zum Berufseintritt.

www.vorarlberg.at/-/kein-kind-zuruecklassen

 

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