Internationale Bodensee-Hochschule

Inter­na­tio­nale Bodensee-Hochschule schreibt Inno­va­ti­ons­pro­jekte für digi­talen Wandel aus

IBH-Labs erar­beiten ab 2022 neue Lösungen für die Vierländerregion

Kreuz­lingen, 19. Jänner 2021 – Die Inter­na­tio­nale Bodensee-Hochschule (IBH) schreibt die IBH-Labs für die Jahre 2022 bis 2026 neu aus. In diesen Forschungs- und Inno­va­ti­ons­netz­werken ent­wi­ckeln Hoch­schulen, Unter­nehmen und andere Orga­ni­sa­tionen Lösungen zur Bewäl­ti­gung des digi­talen Wan­dels in der Vier­län­der­re­gion. Die Labs sollen über eine Lauf­zeit von vier Jahren vom EU-Programm Interreg VI-Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein geför­dert werden. Die IBH strebt ein Budget von zehn Mil­lionen Euro an. Erster Schritt für Inter­es­sierte ist ein Ideen­work­shop am 25. und 26. März.

Hoch­schulen, Unter­nehmen und andere Orga­ni­sa­tionen ent­wi­ckeln gemeinsam inno­va­tive, in der Praxis umsetz­bare Lösungen für die Vier­län­der­re­gion Bodensee: Das ist die Idee der IBH-Labs, die von der Inter­na­tio­nalen Bodensee-Hochschule orga­ni­siert werden. Seit 2017 arbeiten 150 Wis­sen­schaft­le­rinnen und Wis­sen­schaftler und rund 130 Pra­xis­partner in den ersten drei IBH-Labs erfolg­reich zusammen. 16 Hoch­schulen aus Öster­reich, Deutsch­land, der Schweiz und Liech­ten­stein sind betei­ligt. Die drei Labs prä­sen­tieren Mitte dieses Jahres ihre Ergebnisse.

Nun wird das erfolg­reiche Format für die kom­menden vier Jahre neu aus­ge­schrieben. Ab Mitte 2022 werden in den IBH-Labs die Folgen des digi­talen Wan­dels in vier Berei­chen bear­beitet: Zukunft der Arbeit, Mobi­lität der Zukunft, Nach­hal­tige Boden­see­re­gion und Digital Health Management.

Enge Koope­ra­tion von Wis­sen­schaft und Praxis
„Wir setzen bewusst auf eine enge Koope­ra­tion von Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und anderen gesell­schaft­li­chen Berei­chen“, schil­dert Ulrike Baumöl, Rek­torin der Uni­ver­sität Liech­ten­stein und Vor­stands­mit­glied der Inter­na­tio­nalen Bodensee-Hochschule. „Das Ziel sind ganz kon­krete Lösungen, die den Men­schen nützen und der Region einen Wett­be­werbs­vor­teil bringen.“

Auch für die kom­mende Periode von 2022 bis 2026 avi­siert die IBH  ein Budget von rund zehn Mil­lionen Euro.. Die Mittel sollen vom Interreg-Programm VI-Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein, den betei­ligten Hoch­schulen und Pra­xis­part­nern kommen. Eine fixe Finan­zie­rungs­zu­sage erfolgt erst nach Vor­liegen der kon­kreten Projekte.

Die aktuell lau­fenden IBH-Labs zeigen, dass die Zusam­men­ar­beit der IBH und ihrer Hoch­schulen mit den Pra­xis­part­nern großen Nutzen für die Region bringt. Des­halb freuen wir uns, dass dieses Pro­gramm neu auf­ge­legt wird“, erklärt Chris­tian Tetzel, Leiter des Gemein­samen Sekre­ta­riats von Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein.

Pro­jekt­ideen mit Impact gesucht
Start für die Labs ist ein vir­tu­eller Ideen­work­shop am 25. und 26. März 2021, bei dem inter­es­sierte For­schende, Hoch­schulen, aber auch Unter­nehmen und Orga­ni­sa­tionen Ideen ein­bringen können. Bis Anfang Mai müssen dann in einer ersten Stufe Pro­jekt­ideen ein­ge­reicht werden. Die besten werden von einem Exper­ten­gre­mium aus­ge­wählt und kommen in die nächste Runde.

Wir suchen Pro­jekt­ideen mit dem größt­mög­li­chen Impact für die Ent­wick­lung der Vier­län­der­re­gion“, schil­dert der Geschäfts­führer der Inter­na­tio­nalen Bodensee-Hochschule, Prof. Markus Rhom­berg. „Das Format der IBH-Labs hat sich bewährt. Die enge Koope­ra­tion von Hoch­schulen und Pra­xis­part­nern bringt inno­va­tive Lösungen für die Region, die in den Labs nicht nur ent­wi­ckelt, son­dern auch umge­setzt werden.“

Info: www.bodenseehochschule.org/labs

 

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