Universität Salzburg

Junge Ath­leten“ im Fokus des 6. Salz­burger Sport‐Physiotherapie Sym­po­siums

Hoch­ka­rä­tiger Aus­tausch über Talent­för­de­rung, Ver­let­zungs­ver­hü­tung und Reha­bi­li­ta­tion

Salz­burg, 12. Mai 2019 – Neu­este For­schungs­er­geb­nisse lie­ferten vom 10. bis 12. Mai renom­mierte Sport­wis­sen­schaftler und Experten aus der Praxis beim aus­ge­buchten Sport‐Physiotherapie Sym­po­sium an der Uni­ver­sität Salz­burg. 300 Teil­nehmer konnten sich über die Ent­wick­lung junger Spit­zen­sportler, Ver­let­zungs­ver­hü­tung und effek­tive Reha­bi­li­ta­tion infor­mieren. Das nächste Sym­po­sium ist für 2021 geplant.

Als Koope­ra­tion von Uni­ver­sität Salz­burg, spt‐education und Physio Aus­tria ging das Salz­burger Sport‐Physiotherapie Sym­po­sium am Wochen­ende bereits zum sechsten Mal über die Bühne. Die Natur­wis­sen­schaft­liche Fakultät war Treff­punkt von Vor­tra­genden aus Aus­tra­lien, Schweden, Groß­bri­tan­nien, der Schweiz, Deutsch­land und Öster­reich. Im Zen­trum standen „junge Ath­leten“, deren Talent­för­de­rung, Ver­let­zungs­ver­hü­tung und Reha­bi­li­ta­tion.

Das Fach­pu­blikum tauschte sich intensiv mit den Wis­sen­schaft­lern über den Stand der For­schung im Umgang mit Nach­wuchs­sport­lern aus. Am Sonntag konnten die Erkennt­nisse in Work­shops auch gleich prak­tisch umge­setzt werden“, resü­miert Erich Müller vom Inter­fa­kul­tären Fach­be­reich Sport‐ und Bewe­gungs­wis­sen­schaft. Mit 300 Teil­neh­mern, über­wie­gend aus dem deutsch­spra­chigen Raum, war das Sym­po­sium wieder restlos aus­ge­bucht.

Breites The­men­spek­trum
Wäh­rend der ersten beiden Tage standen im Audi Max Vor­träge am Pro­gramm: Ansgar Thiel von der Uni­ver­sität Tübingen beschrieb, wie junge Sportler gesund an ihre Leis­tungs­grenze her­an­ge­führt werden können. Phil Glasgow, Chef‐Physiotherapeut des iri­schen Rugby‐Verbandes, lie­ferte Erkennt­nisse zur opti­malen Trai­nings­be­las­tung. Über den Aufbau von Kraft und Mus­ku­latur refe­rierten Urs Gra­na­cher (Uni­ver­sität Potsdam) und Silvio Loren­zetti (Swiss Federal Insti­tute of Sport). Evert Ver­hagen (Vrije Uni­ver­siteit Ams­terdam) zeigte auf, wie viele Ver­let­zungen es im jungen Spor­talter schon gibt, Chris­tian Raschner und Lisa Steidl‐Müller (beide Olym­pia­zen­trum Inns­bruck) beschäf­tigten sich in ihren Vor­trägen mit der Ver­let­zungs­ver­hü­tung. Teil­as­pekte wie Koor­di­na­ti­ons­trai­ning oder Schlaf­quan­tität im Sinne der Rege­ne­ra­tion zeigen sich hier als bedeu­tungs­voll.

In den Focus‐Sessions ging es unter anderem um prak­ti­kable Pro­gramme zur Ver­let­zungs­ver­hü­tung. Über ihre Erfah­rungen im Fuß­ball respek­tive beim Ski­sport berich­teten unter anderen James O’Brien vom FC Red Bull Salz­burg und Josef Kröll von der Uni Salz­burg.

Prak­ti­sche Umset­zung
Am dritten Tag konnten die Teil­nehmer im Universitäts‐ und Lan­des­sport­zen­trum Rif das erwor­bene Wissen in drei Work­shops ver­tiefen. Das Spek­trum reichte von der The­rapie der Werfer‐Schulter über Leis­ten­schmerzen bis zum Rumpf­trai­ning mit und ohne Rücken­schmerzen.

Der dies­jäh­rige Kon­gress wurde als „Green Mee­ting“ zer­ti­fi­ziert: Von der Anreise über die Unter­künfte bis zur Ver­pfle­gung wurde auf Nach­hal­tig­keit geachtet.

Das nächste Sport‐Physiotherapie Sym­po­sium ist für 2021 geplant. „Mit dem zwei­jähr­lich statt­fin­denden Sym­po­sium und unserem Mas­ter­lehr­gang hat sich Salz­burg in den letzten Jahren als ein Zen­trum der Sport­phy­sio­the­rapie im deutsch­spra­chigen Raum eta­bliert“, freute sich Erik Hogen­birk über die posi­tiven Rück­mel­dungen der Teil­nehmer.

Wei­tere Infos: www.ssps-org.com und sportsphysiotherapy.uni-salzburg.at

Hashtag: #SSPS19

 

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redak­tionen:
Uni­ver­sität Salz­burg, Geschäfts­führer UL Sports­phy­sio­the­rapy Drs. Erik Hogen­birk, Telefon 0043/662/8044–4866, Mail erik.hogenbirk@sbg.ac.at
Pzwei. Pres­se­ar­beit, Werner F. Sommer, Telefon 0043/699/10254817, Mail werner.sommer@pzwei.at