Kevin John Edusei erst­mals am Pult des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg

Drittes Abo‐Konzert mit Werken zwi­schen zeit­ge­nös­si­scher Musik, Moderne und Romantik

Bre­genz, 27. Dezember 2016 – Erst­mals über­nimmt Kevin John Edusei, Chef­di­ri­gent der Münchner Sym­pho­niker und des Kon­zert Thea­ters Bern, das Dirigat des Sym­pho­nie­or­ches­ters. Das Pro­gramm des dritten Abo‐Konzerts – am  21. Jänner im Mont­fort­haus Feld­kirch und am 22. Jänner im Fest­spiel­haus Bre­genz – umfasst Kom­po­si­tionen von Pēteris Vasks, Carl Maria von Weber und Jean Sibe­lius. Die Werke bewegen sich zwi­schen zeit­ge­nös­si­scher Musik, Romantik und Moderne.

Warum prä­sen­tieren wir Werke von Vasks, Weber und Sibe­lius an einem Abend? Weil sie ihr gemein­sames Ver­ständnis von Musik zu Brü­dern im Geiste macht“, erklärt Thomas Heiß­bauer, Geschäfts­führer des Sym­pho­niero­chester Vor­arl­berg. „Musik ist für alle drei die reinste und zar­teste Sprache.“ Für Heiß­bauer ist der Kon­zert­abend mit Kevin John Edusei am Diri­gen­ten­pult des Sym­pho­nie­or­ches­ters und Kla­ri­net­ten­vir­tuosen Sebas­tian Manz als Solisten ein beson­deres musi­ka­li­sches Erlebnis.

Nah­rung für die Seele
Mit der Musica dolo­rosa für Streich­or­chester, die der Lette Vasks 1983 als Requiem für seine zu früh ver­stor­bene Schwester schrieb, eröffnet das Sym­pho­nie­or­chester das dritte Abo‐Konzert. Spi­ri­tua­lität, Ver­zweif­lung über das Sowjet­re­gime der 80er‐Jahre und die große per­sön­liche Trauer ver­ar­bei­tete Vasks in dieser schmer­zens­rei­chen Musik. Vasks ver­eint let­ti­sche Folk­lore, Kir­chen­musik und moderne Ein­flüsse zu einer emo­tio­nalen Ton­sprache. Als „Nah­rung für die Seele“ sieht er seine Musik.

Pre­miere für Kla­ri­net­ten­kon­zert Nr. 1 von Weber
Zum ersten Mal spielt das Sym­pho­nie­or­chester das Kla­ri­net­ten­kon­zert Nr. 1 f‐moll op. 73 von Carl Maria von Weber. Das Stück wid­mete Weber im Jahre 1811 dem Freund und Kla­ri­net­ten­vir­tuosen Hein­rich Joseph von Baer­mann. 2017 ist nie­mand gerin­gerer als Sebas­tian Manz als Solist zu erleben. Manz, Solo­kla­ri­net­tist des Radio‐Sinfonieorchesters Stutt­gart, ist ARD‐ und Echo‐Klassik‐Preisträger. Er zählt zu den gefrag­testen Solisten und Kam­mer­mu­si­kern seiner Genera­tion.

Weber gilt als der Ver­treter der deut­schen roman­ti­schen Oper. Auch in seinen anderen Werken ist der Ein­fluss des Thea­ters zu spüren. „Weber war durch und durch ein Mann des Thea­ters“, schil­dert Heiß­bauer. „Im Kla­ri­net­ten­kon­zert Nr. 1 macht er das Solo­in­stru­ment zum Opern­helden. Das Orchester stützt und begleitet diesen von einer Szene zur nächsten.“

Meis­ter­werk der frühen Moderne
Kevin John Edusei beschließt das dritte Abo‐Konzert mit der Sym­phonie Nr. 2 D‐Dur op. 43 von Jean Sibe­lius. Der Finne Sibe­lius – häufig als „Bruckner des Nor­dens“ bezeichnet – erschuf aus kleinen Motiven ein großes, kraft­volles Bild. In der Sym­phonie Nr. 2 ent­wi­ckelt sich aus dem unver­kenn­baren Drei‐Noten‐Motiv in allen vier Sätzen ein Klang­raum, der die fin­ni­sche Land­schaft, aber auch das Innerste des Kom­po­nisten wider­spie­gelt. Oder wie es Sibe­lius einst for­mu­lierte: „Meine Musik ist klares, kaltes Wasser.“

Info: www.sov.at

Fact-Box

Konzert 3
Samstag, 21. Jänner 2017, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag, 22. Jänner 2017, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Kevin John Edusei | Dirigent
Sebastian Manz | Klarinette

Pēteris Vasks: Musica dolorosa für Streichorchester
Carl Maria von Weber : Klarinettenkonzert Nr. 1 f-moll op. 73
Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43

Karten:
Freier Kartenverkauf

  • bei Bregenz Tourismus (0043/5574/4080)
  • bei Feldkirch Tourismus (0043/5522/73467)
  • in allen Vorverkaufsstellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und
  • allen Filialen der Volksbank Vorarlberg sowie
  • direkt beim Symphonieorchester Vorarlberg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Ö1 Clubmitglieder und Menschen mit Behinderung

 

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