Land Rise

Land Rise: Aus­ge­zeich­neter Frei­raum für Raiff­eisen Haus in Bregenz

Vor­arl­berger Büro gewinnt BIG SEE Archi­tec­ture Award für Vorplatz- und Gar­ten­ge­stal­tung in Bregenz

Bregenz/Egg, 8. Juli 2026 – Fauna und Flora sowie Men­schen pro­fi­tieren vom neu gestal­teten Frei­raum rund um die Raiff­eisen Lan­des­bank Vor­arl­berg in Bre­genz: Auf einer Gesamt­fläche von mehr als 7.000 Qua­drat­me­tern wirken kli­ma­fitte Pflanzen küh­lend, laden Beete zum Naschen und eine Oase zur Erho­lung ein. Die Grün­räume ver­binden Stadt, Vorort und Bank mit dem umlie­genden Wäld­chen. Für die zukunfts­wei­sende Gestal­tung erhielt das Land­schafts­ar­chi­tek­tur­büro Land Rise den inter­na­tio­nalen BIG SEE Archi­tec­ture Award.

Das einst recht nüch­terne Umfeld des Raiff­eisen Hauses in Bre­genz hat sich in den ver­gan­genen zwei Jahren zu einem leben­digen, blü­henden Refu­gium ver­wan­delt. Es umfasst den gesamten Vor­platz und – nach einem zweiten mutigen Pla­nungs­schritt – auch einen groß­zü­gigen Mitarbeiter:innengarten. Die neuen, viel­ge­stal­tigen Grün­räume rund um die Raiff­eisen Lan­des­bank Vor­arl­berg über­zeugen nicht nur ästhe­tisch, son­dern auch durch ihre öko­lo­gi­sche Funk­tion und hohe Auf­ent­halts­qua­lität für Pflanzen, Tiere und Menschen.

Dass Land Rise für dieses Pro­jekt nun den dritten BIG SEE Archi­tec­ture Award in Folge erhält, ist für Land­schafts­ar­chi­tektin Maria-Anna Schneider-Moosbrugger ein starkes Signal für die wach­sende Bedeu­tung ihrer Branche: „Nur wenn das Zusam­men­spiel von Außen- und Innen­räumen, die Bedürf­nisse der Nutzer:innen und die Anfor­de­rungen des Stand­orts samt Umfeld gemeinsam gedacht und berück­sich­tigt werden, sind zukunfts­taug­liche Gesamt­kon­zepte mög­lich. Das Bewusst­sein dafür wächst und trägt zum Gelingen von Pro­jekten bei.“

Ant­worten auf den Klimawandel
Kli­ma­fitte Bäume, Stauden und Gräser bilden die Grund­lage beim Bre­genzer Sie­ger­pro­jekt. So wurde aus der zwei­di­men­sio­nalen grauen Fläche ein drei­di­men­sio­naler Grün­raum und damit ein zukunfts­fä­higes Öko­system. Pflanzen beein­flussen das Klima direkt: Sie kühlen bei Hitze und nehmen auch bei Stark­re­gen­er­eig­nissen das Wasser auf. Die viel­ge­stal­tigen Pflan­zen­ge­sell­schaften mit zeit­ver­setzten bzw. langen Blü­te­zeiten sorgen ganz­jährig für attrak­tive Rück­zugs­orte. Das spie­gelt sich im Arten­reichtum der Tiere mit ver­schie­denen Vögeln, Klein­säu­gern und Insekten wider. „Die Natur lie­fert viele gute Ant­worten auf Kli­ma­ver­än­de­rungen und Mög­lich­keiten, die Bio­di­ver­sität in Sekun­där­le­bens­räumen zu erhöhen“, sagt Maria Anna Schneider-Moosbrugger.

Ent­sie­gelt und begrünt
Der Vor­platz des Bank­ge­bäudes besticht durch far­ben­präch­tige Blü­ten­stauden und Gräser, 24 Bäume sowie 62 Qua­drat­meter ent­sie­gelte Park­platz­fläche, einen Brunnen sowie Schat­ten­plätze. Zwi­schen dem Park­platz und Radweg gedeiht eine viel­fäl­tige Gras­pflan­zung, die den Kühl­ef­fekt und die Verdunstungs- sowie Ver­si­cke­rungs­fä­hig­keit der Flä­chen erhöht und das Boden­leben verbessert.

Erwei­terter Büroraum
Mit 38 Bäumen, 42 Sträu­chern und 37 Qua­drat­me­tern ent­sie­geltem Boden wurde der Mitarbeiter:innengarten umge­setzt. Dort sorgt eine Son­nen­ter­rasse mit runden Tischen und Son­nen­schirmen im Sommer für eine ange­nehme Atmo­sphäre. Der Arten­reichtum im Garten wächst durch eine Baum­schule mit Feld­ahorn, Zit­ter­pappel, Eber­esche und wei­teren Arten, einem Kernobst-Quartier mit Gra­ven­steiner, Jakob Fischer und Bos­koop sowie ver­schie­denen Bee­ren­stauden und Kräu­tern. Vom Früh­jahr bis in den Spät­herbst hinein dient er Men­schen und Tieren als Rück­zugort bzw. als wich­tige Nah­rungs­quelle für Vögel und Kleinsäuger.

Wir wollten einen leben­digen Ort schaffen, der Men­schen zusam­men­bringt und einen öko­lo­gi­schen Mehr­wert hat – genau das ist auf­ge­gangen. Unsere Kun­dinnen und Kunden schätzen das neu­ge­stal­tete Umfeld sehr, und auch die Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter nutzen den Garten gerne für den internen Aus­tausch oder eine kurze Pause“, sagt Michael Alge, Vor­stands­vor­sit­zender der Raiff­eisen Lan­des­bank Vorarlberg.

Ver­bin­dung zu Stadt und Grünraum
Wei­teres großes Plus von Vor­platz und Garten ist, dass sie nicht für sich allein­stehen: Gemeinsam mit dem benach­barten Wäld­chen, dem „Era­wäl­dele“, bilden sie einen grö­ßeren zusam­men­hän­genden Grün­raum. Dieser hat das vor­städ­ti­sche Quar­tier zum öko­lo­gisch wert­vollen Ver­bin­dungs­stück zwi­schen Bank, Stadt und Natur verwandelt.

 

Factbox:

Über Land Rise
Die Landschaftsarchitektin und Raumplanerin Maria Anna Schneider-Moosbrugger gründete 2002 das Büro Land Rise mit dem Ziel, zukunftstaugliche Außenräume zu schaffen, die durch eine ökologisch verträgliche Herangehensweise und ästhetischen Anspruch geprägt sind. Gelungene Freiräume fördern Begegnungen, Exploration und Austausch und bieten einen hochwertigen Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Grundlage bilden stets vielgestaltige Pflanzengesellschaften, die den Anforderungen des Klimawandels standhalten, die Bodenqualität verbessern und die Biodiversität der Tier- und Pflanzenwelt erhöhen.

Land Rise besteht aktuell aus drei Landschaftsarchitektinnen und einer Raumplanerin. Mit Sitz in Egg im Bregenzerwald setzt das Unternehmen Projekte unterschiedlicher Größenordnung in der DACH-Region sowie in anderen österreichischen Bundesländern um. Neben landschaftsarchitektonischen Konzepten erarbeitet das Team auch Masterpläne für Kommunen sowie für Quartiersentwicklungsprojekte.

www.landrise.at

 

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redaktionen:
Land Rise. Land­schafts­ar­chi­tektur & Raum­pla­nung, DI Maria Anna Schneider-Moosbrugger, +43 664 5617176, office@landrise.at
Raiff­eisen Lan­des­bank Vor­arl­berg, Mag. Raphael Kiene, MA, +43 5574 405–224, raphael.kiene@raiba.at
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