Land Rise

Land Rise: Preis­regen für zukunfts­wei­sende Freiraumkonzepte 

Vor­arl­berger Büro gewinnt außerdem zwei Wett­be­werbe in Bre­genz und Innsbruck

Egg, 7. Juli 2025 – Inter­na­tio­naler BIG SEE Archi­tec­ture Award, Bau­kul­tur­preis Hypo Vor­arl­berg, ein Top-Ranking und zwei erste Plätze bei Archi­tek­tur­wett­be­werben: Die Halb­jah­res­bi­lanz von Land Rise kann sich sehen lassen. Mit natur­nahen, kli­ma­re­si­li­enten und ästhe­tisch über­zeu­genden Frei­räumen bewies das Egger Büro für Land­schafts­ar­chi­tektur & Raum­pla­nung einmal mehr, wie wichtig öko­lo­gisch hoch­wer­tige Außen­räume für Lebens­qua­lität und Kli­ma­an­pas­sung sind.

Das Ver­ständnis für natur­nahe Frei­räume wächst – das freut uns sehr. Gerade ange­sichts des Kli­ma­wan­dels brau­chen wir krea­tive Lösungen, die unsere Umge­bung nicht nur ver­schö­nern, son­dern auch extremen Umwelt­ein­flüssen stand­halten“, sagt Land­schafts­ar­chi­tektin und Raum­pla­nerin Maria-Anna Schneider-Moosbrugger, Inha­berin von Land Rise. Pflanzen spielen bei den Pro­jekten des Büros eine zen­trale Rolle: „Sie sind Alles­könner: Pflanzen kühlen, spenden Schatten, schützen vor Ero­sion und Hoch­wasser, bieten Lebens­räume für Tiere und Men­schen und nähren auch.“

Men­schen mutig Raum geben
Den inter­na­tio­nalen BIG SEE Archi­tec­ture Award – den zweiten in Folge – bekam Land Rise dieses Jahr für die Außen­ge­stal­tung des Kin­der­gar­tens Nie­der­bahn mit dem Hermann-Gmeiner-Park in Dorn­birn. Aus einem wenig attrak­tiven Stadt­wald ent­stand 2023 ein schöner, robuster und kli­ma­an­ge­passter Frei­raum für den Kin­der­garten und die Bevöl­ke­rung. In drei abwechs­lungs­rei­chen Zonen – mit Bau­spiel­platz, Hoch­beeten, Obst­wiese, Nied­rig­seil­garten und Holz­steg, der Kin­der­garten und Park ver­bindet – ent­de­cken Kinder die Natur und die eigenen Fähig­keiten. Die Stadt­natur erschließt sich der Bevöl­ke­rung. Das Pro­jekt erreichte Platz 2 beim Ran­king 2025 „Die Beste Archi­tektur“ in der Kate­gorie Land­schafts­ar­chi­tektur der Maga­zine architektur.aktuell und trend. Außerdem wurde es mit einer Aner­ken­nung beim Holz­bau­preis 2025 bedacht.

Men­schen mutig Raum geben“: Das Motto von Land Rise zeigt sich bei diesem Pro­jekt beson­ders deut­lich. „Öko­logie und mensch­liche Nut­zung, Bio­di­ver­sität und Ästhetik, Wie­der­ver­wen­dung von Mate­ria­lien und hoch­wer­tige Gestal­tung schließen sich nicht aus“, betont Schneider-Moosbrugger. Ent­schei­dend sei jedoch, sich intensiv mit dem Ort, den künf­tigen Nutzer:innen und dem Umfeld aus­ein­an­der­zu­setzen und früh­zeitig mit den Archi­tek­tur­büros zusammenzuarbeiten.

Vor­zei­ge­pro­jekt für gemein­schaft­li­chen Wohnbau
Erfolg­reich war Land Rise auch beim Bau­kul­tur­preis 2025 der Hypo Vor­arl­berg: „Eine tra­gende Rolle“ spielte das Frei­raum­kon­zept der Wohn­an­lage „im Ber­gä­cker“, die in Zusam­men­ar­beit mit ber­nardo bader archi­tekten in Feldkirch-Nofels ent­stand. Die Jury über­zeugte die gelun­gene Ver­bin­dung von Gemein­schaft und Pri­vat­sphäre und nannte es „ein Vor­zei­ge­pro­jekt für den gemein­schaft­li­chen Wohnbau im länd­li­chen Raum“.

Erfolg bei Wettbewerben
Land Rise gewann im ersten Halb­jahr 2025 zudem zwei Archi­tek­tur­wett­be­werbe. Als Partner von Dorner\Matt\Architekten wird das Büro die Frei­raum­ge­stal­tung beim Neubau des Sozi­al­zen­trums Brach­senweg in Bre­genz rea­li­sieren. Die Jury lobte „die hohe frei- bzw. grün­räum­liche Erleb­nis­qua­lität für die Bewohner:innen“. Den Zuschlag für die Erwei­te­rung der Ana­tomie der Uni­ver­sität Inns­bruck erhielt Land Rise gemeinsam mit Frank Stasi | ARSP Archi­tekten und Martin Zan­gerl | Bureau Mach. Der Außen­raum gebe dem „his­to­ri­schen Gebäude ein respekt­volles Vor­feld“, so die Begrün­dung. Dies unter­stützen etwa meh­rere Schichten von Bepflan­zungen für unter­schied­liche Atmo­sphären im Jah­res­ver­lauf, Gehölze mit hei­mi­schen Vogel- und Bie­nen­nähr­sträu­chern oder ver­bor­gene Gärten. „Wir freuen uns auf die Umset­zung der beiden Pro­jekte. Sowohl beim Neu- als auch beim Bestandsbau bringen wir unser Know-how ein, zukunfts­ge­rich­tete Gestal­tung mit hoher Auf­ent­halts­qua­lität zu ver­binden“, sagt Maria Anna Schneider-Moosbrugger.

Über Land Rise
Maria Anna Schneider-Moosbrugger gründete 2002 das Landschaftsarchitektur- und Raumplanungsbüro Land Rise mit der Vision, zukunftstaugliche Außenräume zu schaffen. Sie fördern Begegnungen, Sozialisierung und gemeinschaftliches Engagement – und sprechen emotional an. Lebensraumqualität für Mensch und Mitwelt, eine ökologisch verträgliche Herangehensweise und ein ästhetischer Anspruch gehören zu den Hauptanliegen. Das Team besteht derzeit aus drei Landschaftsarchitektinnen und einer Raumplanerin. Mit Sitz in Egg im Bregenzerwald setzt das Unternehmen Projekte unterschiedlicher Größenordnung in ganz Vorarlberg um.

www.landrise.at

 

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redaktionen:
Land Rise. Land­schafts­ar­chi­tektur & Raum­pla­nung, DI Maria Anna Schneider-Moosbrugger, +43 664 5617176, office@landrise.at
Pzwei. Pres­se­ar­beit, Mag­da­lena Venier, +43 5574 44715–29, magdalena.venier@pzwei.at