Stella Musikhochschule

Musi­ka­li­sche Auf­bruch­stim­mung beim Kon­zert an der Stella Musikhochschule

O Radiant Dawn“ mit Stella Chor und Kam­mer­chor Feld­kirch / Diri­gent Jakob Peböck

Feld­kirch, 8. Januar 2026 – Der Stella Chor, Ensem­bles der Har­fen­klasse Viktor Hart­o­banu und der Gesangs­klasse Dora Kut­schi sowie der Kam­mer­chor Feld­kirch laden am 16. Januar zu einem Kon­zert, das den Über­gang des Jah­res­an­fangs zu den ersten Früh­lings­boten unter­malt. „O Radiant Dawn“ (etwa „Oh strah­lende Mor­gen­röte“) lautet daher nicht nur der Titel eines der gesun­genen Werke. Es ist das Motto des gesamten Abends in der Kapelle der Stella. Zu hören sind Werke aus fünf Jahr­hun­derten, von Gian­luigi Pal­estrina (1542–1594) bis zu zeit­ge­nös­si­schen Kom­po­nisten wie Andrej Makor (*1987).

Diri­gent ist Jakob Peböck, der seit Oktober 2025 sowohl den Stella Chor als auch den Kam­mer­chor Feld­kirch leitet. Der 32 Jahre alte Dorn­birner möchte den Sänger*innen ein breites Spek­trum aus ver­schie­denen Epo­chen näher­bringen. „Der rote Faden des Kon­zerts ist der Neu­start, eine Vor­ah­nung des Früh­lings nach dem Winter.“ Dieser Leit­ge­danke spie­gelt sich beson­ders deut­lich im titel­ge­benden Werk wider.

Der Text von „O Radiant Dawn“ stammt ursprüng­lich aus der latei­ni­schen Advents­lit­urgie, wurde vom schot­ti­schen Kom­po­nisten James Macmillan (Jahr­gang 1959) jedoch in einer eng­li­schen Über­set­zung ver­tont: „O Radiant Dawn, O Sun­rise of the East, / Sple­ndour of eternal light, Sun of righ­teous­ness: / Come and enlighten us, who sit in dark­ness and in the shadow of death.“ Zu Deutsch etwa: „Oh strah­lende Mor­gen­röte, Oh Son­nen­auf­gang des Ostens, / Glanz ewigen Lichts, Sonne der Gerech­tig­keit: / Komm und erleuchte uns, die wir in Fins­ternis und im Schatten des Todes sitzen.“ In dieser Bild­sprache ver­dichtet sich die zen­trale Bot­schaft des Konzerts.

Britten und Bruckner, Gesang und Harfe
Beim Blick auf das Pro­gramm fallen fünf Werke von Ben­jamin Britten (1913–1976) auf. Außerdem zu hören ist bei­spiels­weise „Christus factus est“ von Anton Bruckner (1824–1896). Hier werden die Sänger*innen von Har­fen­spie­le­rinnen begleitet. Es spielen Ensem­bles der Har­fen­klasse Viktor Hart­o­banu und der Gesangs­klasse Dora Kutschi.

Bei den Stu­die­renden der Musik­hoch­schule spürt Jakob Peböck einen „super Spirit“. Den Start in seine neue Tätig­keit beschreibt er als „span­nend und schön“.

Über Jakob Peböck
Jakob Peböck stu­dierte Schul­musik und Gesang in Inns­bruck, Riga und Wien. Neben seiner Tätig­keit als Chor­leiter – bei­spiels­weise beim Vor­arl­berger Lan­des­ju­gend­chor VOICES – tritt der Bariton solo im In- und Aus­land auf. Er war bei­spiels­weise Sti­pen­diat bei den Wagner-Festspielen in Bay­reuth und arbeitet regel­mäßig als Chor­leiter und Sänger bei den Bre­genzer Fest­spielen. Im Vor­jahr wählte ihn die Jury der Vor­arl­berger Nach­richten zu einem von „Vor­arl­bergs 50 Köpfen von morgen”. Der Rektor der Stella Musik­hoch­schule Jörg Maria Ort­wein sagt: „Wir freuen uns, mit Jakob Peböck einen glei­cher­maßen auf­stei­genden wie erfah­renen Musiker zu unserem Lehr­körper zu zählen.“

Factbox
Chorkonzert „O Radiant Dawn“

Stella Chor
Kammerchor Feldkirch
Ensembles der Harfenklasse Viktor Hartobanu und der Gesangsklasse Dora Kutschi

Einstudierung: Viktor Hartobanu und Dora Kutschi
Leitung: Jakob Peböck

Freitag, 16. Januar, 19 Uhr (freie Platzwahl)
Kapelle der Stella Vorarlberg

Programm:
Werke von John Michael Trotta, Anton Bruckner, Benjamin Britten, Gianluigi Palestrina, Arthur Sullivan, Vittoria Aleotti, Andrej Makor, James Macmillan und Hugo Alfvén

Karten für 15 Euro über www.stella-musikhochschule.ac.at oder beim Tourismus- und Kartenbüro Feldkirch: karten.feldkirch-leben.at, telefonisch unter 0043/5552/9008


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Stella Vor­arl­berg Pri­vat­hoch­schule für Musik GmbH, Julia Specht, 0043/699/15026070, Julia.Specht@stella-musikhochschule.ac.at
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