Neue Formate bei der :alpenarte 2026: junge Ausnahmekünstler:innen ganz nah
Begegnungen mit klassischer Musik und internationalen Talenten von 16. bis 18.10. in Schwarzenberg – Uraufführung einer Auftragskomposition von Haram Kim
Schwarzenberg, 1. September 2026 – Die unmittelbare Begegnung zwischen jungen Musiker:innen und Publikum, die spürbare Begeisterung der internationalen Künstler:innen: Das macht das Musikfestival :alpenarte in Schwarzenberg im Bregenzerwald Jahr für Jahr zum außergewöhnlichen Erlebnis. Bei der :alpenarte 2026 von 16. bis 18. Oktober verstärkt Intendant Matthias Honeck diese besondere Erfahrung mit zwei neuen Formaten – einem Backstage Concert und einem musikalischen Dorfspaziergang. Mit dabei sind unter anderem Cellist Philipp Schupelius, Perkussionist Leon Lorenz, das Stretton Quartett und der gefragte Akkordeonist Martynas Levickis mit dem Mikroorkéstra. Ein Auftragswerk des südkoreanischen Komponisten Haram Kim kommt am Samstag zur Uraufführung.
„Wir möchten zeigen, wie offen und vielfältig klassische Musik sein kann. Internationale Stars treffen auf herausragende Toptalente aus der Region, Bekanntes auf neue Klangsprachen und der Konzertsaal auf ganz andere Orte in Schwarzenberg“, erklärt Intendant Matthias Honeck. Er hat dafür zwei neue Formate kreiert, die die Freude der jungen Musiker:innen in der direkten Begegnung mit dem Publikum spürbar machen.
Begegnung “I dr Stuba”
Den Auftakt am Freitagabend (16.10.) macht der Vorarlberger Ausnahme-Pianist Tobias Jacob. Er präsentiert beim Backstage Concert seine persönlichen Lieblingswerke und stellt sich auch im Gespräch dem Publikum vor. Der 17-Jährige begann erst vor fünf Jahren Klavier zu spielen und studiert inzwischen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Auf dem Programm stehen Werke von Chopin, Schubert, Rameau, Skrjabin und Rachmaninoff.
Anschließend treffen im Angelika Kaufmann Saal zwei Instrumente aufeinander, die selten als Duo zu erleben sind: Violoncello und Perkussion. Philipp Schupelius und Leon Lorenz verbinden klassische Werke mit Elementen aus Jazz, Tango und anderen Genres. Der 2003 geborene Schupelius wurde vor zwei Jahren von Classic FM unter die 30 spannendsten Nachwuchsmusiker:innen weltweit gewählt; Lorenz konzertierte bereits in Häusern wie der Elbphilharmonie Hamburg.
Uraufführung beim Grand Concert
Beim Grand Concert am Samstagabend gastiert das Stretton Quartett, das international für seine Brillanz und seinen ausdrucksstarken Ensembleklang gelobt wird. Das Ensemble tritt in veränderter Besetzung auf: Anstelle des ursprünglich angekündigten Leonhard Baumgartner wird die Violinistin Elli Choi zu erleben sein. Auf dem Programm stehen Streichquartette von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Höhepunkt des Abends ist die Uraufführung eines :alpenarte-Auftragswerks des südkoreanischen Geigers und Komponisten Haram Kim. Er studiert an der Yale School of Music und verbindet in seinen Kompositionen klassische Tradition mit zeitgenössischen Klangsprachen.
„Die Förderung junger Musiker:innen gehört seit jeher zu einer Grundsäule der :alpenarte. Mit der Stretton Society haben wir einen Partner, der diesen Gedanken auf internationalem Niveau lebt. Dass dabei auch ein eigens für das Festival komponiertes Werk erstmals zu hören ist, macht diesen Abend besonders“, betont Intendant Honeck.
Musikalische Begegnungen im Dorf
Am Sonntag verlässt die :alpenarte den Konzertsaal. Nach der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes in der Kirche von Schwarzenberg beginnt am Dorfplatz ein musikalischer Dorfspaziergang. Die Schwarzenberger Musikerin, Volksmusikforscherin und Musikvermittlerin Evelyn Fink-Mennel hat das neue Format voller Begegnungen und musikalischer Überraschungen konzipiert.
Gemeinsam mit den Kons-Fiddlern und den Brass Divas entstehen dabei lebendige Klangmomente zwischen Volksmusik und Improvisation. Den Abschluss bildet ein Sektempfang im Angelika Kauffmann Museum mit einer Einführung in die dortige Ausstellung.
Zurück im Angelika Kauffmann Saal steht ab 16 Uhr zunächst der renommierte Geigenbauer und Autor Martin Schleske im Mittelpunkt. Im Gespräch geht es um Handwerk, Material, Resonanz und die Suche nach dem idealen Klang. Schleske gestaltet die diesjährige Ausstellung der :alpenarte. „Der Werdegang einer Violine“ verfolgt den Entstehungsprozess eines Streichinstruments vom rohen Holz bis zur fertigen Konzertvioline.
Tanz der Klänge
Um 17 Uhr beschließt Martynas Levickis gemeinsam mit dem litauischen Mikroorkéstra das Festival. Sein Programm „Faszination Akkordeon: Tanz der Klänge“ führt von Mozart und Bach bis zu Astor Piazzolla und zeigt die enorme stilistische Bandbreite des Instruments. Der mit dem Opus Klassik ausgezeichnete Musiker zählt zu den international führenden Akkordeonisten seiner Generation.
Musikvermittlung und Kulinarik bleiben auch 2026 wichtige Säulen des Festivals. Haubenkoch Wolfgang Mätzler bereichert auch in diesem Jahr die :alpenarte kulinarisch. Mit seinem Unternehmen FAIRkocht setzt er auf regionale Produkte und hochwertige Küche. Zwei Konzerte für Volks- und Mittelschulen macht auch junges Publikum im Alter von 6 bis 14 Jahren mit der Welt klassischer Musik vertraut.
Information: alpenarte.at
FACTBOX
:alpenarte 2026
16. bis 18. Oktober 2026
Schwarzenberg, Vorarlberg
Freitag, 16. Oktober
I dr Stuba
Angelika Kauffmann Saal, Schwarzenberg
17.30 Uhr Einlass und Führung durch die Ausstellung
18.00 Uhr Backstage Concert mit Tobias Jacob
19.30 Uhr Konzert im Saal mit Philipp Schupelius und Leon Lorenz
Samstag, 17. Oktober
Grand Concert
Angelika Kauffmann Saal, Schwarzenberg
17.30 Uhr Einlass und Führung durch die Ausstellung
18.00 Uhr Konzerteinführung mit der Stretton Society
19.30 Uhr Konzert im Saal mit dem Stretton Quartett
Sonntag, 18. Oktober
Schwarzenberg Kirche und Dorf
10.00 Uhr Musikalische Gestaltung Gottesdienst
11.00 Uhr Musikalischer Dorfspaziergang
Faszination Akkordeon: Tanz der Klänge
Angelika Kauffmann Saal, Schwarzenberg
15.30 Uhr Kaffee und Kuchen im Foyer
16.00 Uhr Künstlergespräch mit Geigenbauer Martin Schleske
17.00 Uhr Konzert im Saal mit Martynas Levickis und Mikroorkéstra
Tickets
Kategorie 1: 55 Euro
Kategorie 2: 42 Euro
Studierende von 12 bis 25 Jahren:10 Euro
Jugendkarten frei bis zum 12. Lebensjahr
Festivalpass Kategorie 1: 145 Euro
Festivalpass Kategorie 2: 112 Euro
Rückfragehinweis für die Redaktionen:
:alpenarte, Katja Seeberger, Telefon +43 664 88678028, info@alpenarte.at
Pzwei. Pressearbeit, Wolfgang Pendl, Telefon +43 699 10016399, wolfgang.pendl@pzwei.at

