1zu1

Neue Lehr­linge für neue Lehr­werk­statt

Start ins Berufs­leben für zwei Mäd­chen und fünf Bur­schen bei 1zu1

Dorn­birn, 14. Sep­tember 2020 – Drei ange­hende Zerspanungs- sowie vier Kunst­stoff­tech­niker, davon je eine Tech­ni­kerin, hatten ver­gan­gene Woche ihren Ein­stand beim High-Tech-Unternehmen 1zu1. Ihre Aus­bil­dung star­teten sie in einer kom­plett neuen Lehr­werk­statt.

Wie im Vor­jahr waren etwa 100 Bewer­bungen bei 1zu1 ein­ge­gangen. Knapp 40 Jugend­liche hatten im Früh­jahr beim „Schnup­pern“ Werk­stücke erstellt, einen Test absol­viert und sich über Lehr­in­halte und Zukunfts­chancen infor­miert. Coro­nabe­dingt gab es nach dem Lock­down Anfang Mai auch noch Zusatz­schnup­per­tage mit Maske. Eine Plan­lehr­stelle konnte jedoch nicht besetzt werden.

Schließ­lich hatten am 1. Sep­tember sieben Nach­wuchs­fach­kräfte ihren ersten Lehrtag, dar­unter zwei Mäd­chen. „Mich fas­zi­niert Metall“, schwärmt die 15-jährige Dorn­bir­nerin Antonia. „Für 1zu1 habe ich mich ent­schieden, weil ich mich beim Schnup­pern sehr will­kommen gefühlt habe“, sagt die pas­sio­nierte Spring­rei­terin.

Neue Lehr­werk­statt
Die ersten Wochen ver­bringen die Lehr­linge in der Lehr­werk­statt mit Feilen und Messen. Betreut werden sie von Aus­bil­dungs­leiter Daniel Schäffler, der ihnen in den ersten beiden Lehr­jahren zur Seite steht: „Durch den Umbau haben wir eine kom­plett neue Lehr­werk­statt bekommen, was den Neuen sicht­lich Spaß macht“, freut er sich.

In der zweiten Woche stand der Ken­nen­lerntag im Euro­camp am Zan­zen­berg auf dem Pro­gramm. Lehr­linge und Aus­bilder tauschten Erwar­tungen aus und übten sich im Team­buil­ding, heuer aber mit etwas mehr Abstand. Im Anschluss geht es zurück in die Lehr­werk­statt zum Fräsen, Bohren und Gewin­de­schneiden. Für die Aus­bil­dung stehen je drei moderne Fräs- und Dreh­ma­schinen zur Ver­fü­gung. Die CNC-Ausbildung wird neu­er­dings mit der Pro­duk­tion gemeinsam genutzt, damit die Lehr­linge im Aus­tausch mit den Gesellen den Umgang mit den Geräten erlernen.

Rota­tion“ durch alle Abtei­lungen
Nach der Grund­aus­bil­dung im ersten Lehr­jahr durch­laufen die ange­henden Fach­kräfte alle Abtei­lungen, vom 3D-Druck über Kunststoff-Vakuum- und Spritz­guss bis zur mecha­ni­schen Fer­ti­gung mit CNC-Technik. Für die Aus­bil­dung im dritten und vierten Lehr­jahr ist Aus­bilder Julian Spiegel, 25, zuständig. Die Jugend­li­chen werden auch in ihrer Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung geför­dert und mit gesunder Ernäh­rung ver­wöhnt, um nicht nur fach­lich, son­dern auch kör­per­lich fit für die Zukunft zu sein.

Bereits seit zwölf Jahren führt 1zu1 das Prä­dikat „Aus­ge­zeich­neter Lehr­be­trieb Vor­arl­berg“. 2017 erfolgte die Ernen­nung zum staat­lich aus­ge­zeich­neten Aus­bil­dungs­be­trieb. Ins­ge­samt beschäf­tigt 1zu1 der­zeit 27 Lehr­linge.

Info: lehre.1zu1.eu

Über 1zu1
Die 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG mit Sitz in Dornbirn (Vorarlberg/Österreich) produziert Prototypen, Kleinserien- und Serienteile. Für die Fertigung setzt 1zu1 die wichtigsten 3D-Druck-Verfahren wie Lasersintern, Stereolithografie und Fused Deposition Modeling ein. Zusätzlich kommen Vakuumguss und Metallguss zum Einsatz. Im Spritzguss fertigt das Unternehmen Kunststoffteile mittels Aluminium-Werkzeugen – bei Bedarf auch im eigenen Reinraum. Die Werkzeuge stellt der Geschäftsbereich Tooling inhouse her. 2017 ergänzte 1zu1 das Portfolio um eine Vielzahl von Oberflächen- und Bedruckungstechniken.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle, die bis heute Gesellschafter und Geschäftsführer sind. Derzeit arbeiten 156 Mitarbeiter bei 1zu1. Zu den Kunden zählen unter anderem internationale Konzerne der Medizin- und Labortechnik, namhafte Geräte- und Powertoolhersteller sowie Industriegüterproduzenten.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem German Brand Award (2018), als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie für seine hervorragende Lehrlingsausbildung.

 

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