familieplus

Rank­weil feiert 10 Jahre Kinder- und Fami­li­en­treff Bifang

familieplus-Gemeinde prä­sen­tiert zum Jubi­läum inno­va­tives Raum- und Pädagogik-Konzept

Rank­weil, 1. Dezember 2020 – Zum zehn­jäh­rigen Bestehen stellt die familieplus-Gemeinde Rank­weil das wei­ter­ent­wi­ckelte Kon­zept des Kinder- und Fami­li­en­treffs Bifang vor: Statt klas­si­sche Kin­der­gar­ten­gruppen gibt es dort nun The­men­räume, die die Kinder nach Lust und Laune nutzen. Zur Wahl stehen Bewe­gung, Bauen, Krea­ti­vität, For­schen, Geschichten und Mär­chen, Rol­len­spiel und Musik. Das Raum­kon­zept, zu dem auch ein Kin­der­re­stau­rant und Par­ty­raum gehören, ermög­licht den Kleinen, ihre Talente zu ent­de­cken und sie mit Unter­stüt­zung der Päd­ago­ginnen weiterzuentwickeln.

Auch wenn die geplante Feier auf­grund der Pan­demie abge­sagt wurde, so haben Rank­weils Fami­lien den­noch Grund zur Freude: Der Kinder- und Fami­li­en­treff Bifang in der familieplus-Gemeinde gehört zu den inno­va­tivsten Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tungen im Land. Durch­ge­hende Öff­nungs­zeiten, täg­lich von 7 bis 18 Uhr, sind hier Stan­dard. Nun gibt es ein völlig neues Raum­kon­zept, das eine moderne päd­ago­gi­sche Aus­rich­tung mög­lich macht.

Hun­dert Kinder von 1 bis 6 Jahren haben die Wahl zwi­schen The­men­räumen, die sie beliebig auf­su­chen. Feste Gruppen gibt es nicht mehr. So stehen Räume für Bau­meister, Krea­tive, Bewe­gungs­hung­rige, For­sche­rinnen und For­scher und jene, die sich Geschichten, Mär­chen, Rol­len­spiel oder Musik widmen wollen, zur Ver­fü­gung. Ein Kin­der­re­stau­rant, ein Par­ty­raum, eine Schü­le­recke und ein Sno­zelen­raum, wo die Kleinsten ruhen können, ergänzen das Konzept.

Ein Haus wie ein Dorf
„Es ist unglaub­lich, wie vor­aus­schauend vor zehn Jahren geplant und gebaut wurde. Das Haus ermög­licht so viele Nut­zungs­va­ri­anten“, schil­dert Lei­terin Coretta Hagen begeis­tert. Das ist auch didak­tisch wert­voll: 28 Päd­ago­ginnen und ein Zivil­diener können ihre Stärken ein­bringen und die der Kinder nach dem early-excellence-Ansatz gezielt för­dern. Das Haus sei wie ein Dorf, meint Hagen. „Jeder hat sein Zuhause und schwärmt tags­über aus, um Neues zu ent­de­cken.“ Damit die Päd­ago­ginnen wissen, wo sich jedes Kind gerade auf­hält, bringt es einen Button mit dem eigenen Foto an einer Pinn­wand an, was bes­tens funktioniert.

Vor­teile für beide Seiten
Den The­men­räumen vor­ge­la­gert sind „Nester“ mit Pols­tern, Decken und wenig Spiel­sa­chen. Eine fixe Bezugs­päd­agogin ermög­licht den Kin­dern dort bis 9 Uhr sanft anzu­kommen. Wann ein Kind wel­chen Raum auf­sucht, ist ihm über­lassen. Damit die Frei­heit nicht über­for­dert, über­nehmen grö­ßere Kinder Paten­schaften für die klei­neren. Das för­dert zudem Selbst­stän­dig­keit, Ver­trauen und Ver­ant­wor­tung. Ein wei­terer großer Vor­teil der Neu­aus­rich­tung ist die höhere Fle­xi­bi­lität bei Per­so­nal­mangel, erklärt Coretta Hagen: „Falls nötig, wird ein Raum weniger geöffnet.“ Dank des guten Betreu­ungs­schlüs­sels braucht es keinen kurz­fris­tigen Ersatz.

 

Über familieplus
Aktuell sind 18 Vorarlberger Gemeinden, darunter vier Städte und die Region Bregenzerwald, beim Programm familieplus des Landes Vorarlberg dabei: Neben den jüngsten Mitgliedern Koblach, Feldkirch, Gaißau und Wolfurt sind dies Bregenz, Brand, Bürserberg, Hard, Mittelberg, Bludesch, Dornbirn, Hohenems, Hörbranz, Langenegg, Mellau, Nenzing, Rankweil und Sulzberg. Das Landesprogramm unterstützt sie dabei, noch familienfreundlicher zu werden. Rankweil wurde bei der Rezertifizierung 2020 als familienfreundlichste Gemeinde Vorarlbergs ausgezeichnet.

Infos: www.vorarlberg.at/familieplus

 

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