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Sie sind der Reise­leiter oder Tipps für eine gelun­gene Pressereise

Es ist Sommer und es ist Reise­zeit. Genau der richtige Zeitpunkt, um nicht nur die eigenen Städte- oder Beach­trips zu planen, sondern sich auch Gedanken über die richtige Planung und Umset­zung der nächsten Presse­reise zu machen. 

Bevor Sie sich in die Planung stürzen, stellen Sie sich zuerst diese Frage: Haben wir (das Unter­nehmen, die Insti­tu­tion) überhaupt genug „Futter“, um ein spannendes Programm für Journa­listen zusam­men­zu­stellen? Wenn die ungeschönte Antwort JA lautet, dann haben wir hier fünf wertvolle Tipps für Sie. 

  • Die Frage nach dem Was und Warum?
    Wenn Sie wissen, warum Sie eine Presse­reise für Medien­men­schen anbieten möchten, dann ist der erste Schritt getan. Wenn Sie dann noch wissen, was Sie mit der Reise errei­chen möchten – bitte realis­ti­sche Ziele setzen – bezie­hungs­weise, was Sie den Journa­listen zeigen können, dann wird’s ziemlich sicher auch gut.
  • Wen und Wie?
    Überlegen Sie genau, in welche Medien Ihr Thema passen könnte. Bitte kein wild motiviertes Versenden der Einla­dung an Hinz und Kunz. Bewusst und gezielt „Wunsch­kan­di­daten“ kontak­tieren. Die Einla­dung knackig und spannend halten, neugierig machen. Denken Sie an Ihren eigenen Eingangs­ordner: welche Mails löschen Sie ungelesen? Was langweilt Sie? Behalten Sie diesen Gedanken beim Texten im Hinter­kopf. Mit dem Versand der Einla­dung per Mail ist es nicht getan. Fassen Sie telefo­nisch nach. Das kann mühsam sein, führt Sie aber eher zum Ziel. Ein persön­li­ches Gespräch erspart viele Mails und etliche Fragen können gleich geklärt werden.
  • Planung und Vorbe­rei­tung ist (fast) alles!
    Planung ist die halbe Miete. Planen Sie die Reise durch, denken Sie nicht nur an Inhalt­li­ches. Trans­porte, Mahlzeiten und Pausen sind genauso wichtig. Spielen Sie die Reise im Kopf durch und versetzen Sie sich in die Situa­tion der Teilneh­me­rInnen. Bereiten Sie sich und die Medien­ver­tre­te­rInnen gut vor auf die Tage, die Sie gemeinsam verbringen werden. Schicken Sie zeitge­recht einen Ablauf­plan und seien Sie für allfäl­lige Fragen auch vor der Reise stets gut erreichbar.
Pressereise
  • Seien Sie dabei!
    Tag X ist da, die Reise beginnt! Die Journa­lis­tInnen trudeln langsam ein und das von langer Hand geplante Programm geht los. Hier gilt für die ganze Reise: Seien Sie präsent und bleiben Sie auch vor Ort der erste Ansprech­partner für die Teilnehmer. Sie sind der Reise­leiter und Sie sollten sich dieser Rolle bewusst sein und sie mit Geduld, Humor und diplo­ma­ti­schen Geschick wahrnehmen. Kümmern Sie sich darum, dass die Reise rund abläuft. Die Journa­lis­tInnen werden es Ihnen danken.
  • Die Reise endet nicht mit der Abreise
    Hat die Reise erst einmal begonnen, ist sie auch im Nu wieder vorbei. Mit dem Abschieds­winker endet die Reise aber noch nicht – weder für Sie noch für die Teilnehmer. Die Journa­lis­tInnen begeben sich nach der Heimkehr an die Tastatur und fangen an, das Erlebte in Geschichten zu verwan­deln. Bleiben Sie auch in dieser Phase noch Ansprech­part­nerIn. Fragen Sie via Mail oder Telefon nach, ob noch etwas – Fotos, Infos, Kontakte – benötigt wird. Vor allem aber, fragen Sie, ob es etwas zu tadeln gibt an der Presse­reise. Sie kennen den Spruch von der Kritik und der Zufrie­den­heit, oder? Berech­tigtes Nörgeln kann hilfreich sein fürs nächste Mal. Nach der Presse­reise ist schließ­lich vor der Pressereise.

Der beste Tipp zum Schluss: wenn Sie das Gefühl haben, dass die Umset­zung einer Presse­reise für Sie nicht machbar ist, dann wenden Sie sich doch einfach an uns. Wir können das richtig gut. 😉  Anruf genügt