SOV: Festlicher Saisonstart mit Mozart, Schubert und einer Hommage an Herbert Willi
Klarinettenkonzert „Ego eimi“ mit Sharon Kam zum 70. Geburtstag des Vorarlberger Komponisten
Bregenz, 15. September 2026 – Mit einem österreichischen Konzertprogramm eröffnet das Symphonieorchester Vorarlberg die neue Saison: Chefdirigent Leo McFall dirigiert Mozarts Ballettmusik aus der Oper „Idomeneo“, Schuberts „Große Symphonie in C‑Dur“ und Herbert Willis Klarinettenkonzert „Ego eimi“ mit Sharon Kam. Die gefragte Solistin spielte bereits die Uraufführung vor zwanzig Jahren. Künstlergespräche, visuelle und musikalische Überraschungen ergänzen den Auftakt im Montforthaus Feldkirch (26.9.) und im Festspielhaus Bregenz (27.9.).
Herbert Willi komponiert seine Musik „aus der Stille heraus“. Dann höre er die Musik, die schon lange in ihm klinge. Inspirieren lässt er sich dabei immer wieder von seiner Heimat: In „Ego eimi“ – „Ich bin dort, wo du auch bist“ – sind es die Berge des Montafons, denen er den gleichnamigen Zyklus widmete. Es ist Willis „persönlichstes Werk“, er schrieb es für seine Eltern in Erinnerung an das gemeinsame Musizieren auf der Klarinette und dem Akkordeon. Mit vielfältigem Schlagwerk, Englischhorn, Akkordeon und Harfe macht er jazzige Klänge, tänzerischen Schwung und lyrische Momente hörbar. „Freude weht durch das ganze Stück“, verspricht der Komponist, der heuer seinen 70. Geburtstag feierte.
Einlösen werden sein Versprechen am 26. und 27. September das Symphonieorchester Vorarlberg und Sharon Kam, der Willi eine „unverwechselbare Art, Klarinette zu spielen“ attestiert. Kam konzertiert weltweit mit führenden Orchestern und spielte zahlreiche Uraufführungen für ihr Instrument, so auch das Auftragswerk „Ego eimi“ bei den Salzburger Festspielen anlässlich des 250. Geburtstag von Wolfgang A. Mozart vor zwanzig Jahren.
Ballettmusik von Mozart
Mehr als zwei Jahrhunderte weiter zurück liegt die erfolgreiche Premiere von „Idomeneo“ am Münchner Hof im Jahr 1781. Für das heitere, erlösende Ende der Oper komponierte Mozart seine bedeutendste Ballettmusik – kontrastreich, mit vielen Emotionen und mit rasend schnellen Tempi. Die rauschende Musik erklingt heute fast nur noch im Konzertsaal. Chefdirigent Leo McFall stellt sie an den Beginn des neuen Abo-Zyklus.
Meisterwerk von Schubert
Kurz nachdem er die Uraufführung von Beethovens 9. Symphonie gehört hatte, begann Franz Schubert eifrig mit den Arbeiten an einem ähnlich großen Werk, das aber als „zu lang und zu schwierig“ abgelehnt wurde. Erst zehn Jahre nach seinem Tod erklang seine Symphonie Nr. 8 in C‑Dur erstmals, heute gilt sie als musikalischer Meilenstein der Orchesterliteratur und trägt zurecht den Beinamen „Die Große“. Für Leo McFall ist die rund fünfzig-minütige Symphonie „eines der wahren Meisterwerke des gesamten Repertoires“.
Inspirierendes Rahmenprogramm
Zum Auftakt der Saison lädt das Symphonieorchester Vorarlberg sein Publikum erstmals zum Blick hinter die Kulissen: An beiden Abenden stimmt ein Künstlergespräch zwischen Geschäftsführer Gerald Mair, Leo McFall, Sharon Kam und Herbert Willi ins Programm ein. Studierende des Bachelorstudiengangs InterMedia der FH Vorarlberg präsentieren unter dem Motto Resonanz(en) immersive Kunstwerke. Nach dem Konzert folgt ein Get-Together mit einer musikalischen Überraschung.
Details zum Programm gibt es ab dem 18. September in der neuen Folge des Podcasts „SOV zum Reinhören“ auf www.sov.at und bei gängigen Streamingdiensten.
Factbox:
Symphonieorchester Vorarlberg
- Abo-Konzert 2026/27
Leo McFall: Dirigent
Sharon Kam: Klarinette
Samstag, 26. September 2026, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Sonntag, 27. September 2026, 17.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz
Mit Programmeinführung jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn
Programm:
Wolfgang. A. Mozart: Ballettmusik aus der Oper „Idomeneo“
Herbert Willi: „Ego eimi“ – Konzert für Klarinette und Orchester aus dem Zyklus „Montafon“
Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 in C-Dur D 944 „Die Große“
Freier Kartenverkauf:
Bregenz Tourismus, +43/5574/4959
Feldkirch Tourismus, +43/5522/73467
in allen Vorverkaufsstellen von events-vorarlberg.at
in allen Filialen der Volksbank Vorarlberg
direkt beim SOV: +43/5574/43447, office@sov.at
bequem aufs Handy über die Ticket Gretchen App
Besucher:innen unter 35 sichern sich nach einmaliger Registrierung auf sov.at am Konzerttag U35-Tickets in allen Kategorien um 20 Euro oder buchen ihr U35-Abo.
Die Karten gelten als VVV-Freifahrtscheine.
Rückfragehinweis für die Redaktionen:
Symphonieorchester Vorarlberg, Barbara Urstadt, +43/676/7313737, barbara.urstadt@sov.at
Pzwei. Pressearbeit, Daniela Kaulfus, +43/5574/44715–28, daniela.kaulfus@pzwei.at

