Symphonieorchester Vorarlberg

SOV wird noch zugäng­li­cher für alle

Schnupper-Abos, U‑35-Rabatte, Rah­men­pro­gramm zum Auftakt

Bre­genz, 13. April 2026 – Das Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg (SOV) stellte am heu­tigen Montag im Casino Bre­genz das Pro­gramm der Saison 2026/27 vor. In den sechs Abo-Konzerten, beim Fes­tival texte & töne und bei den Bre­genzer Fest­spielen finden sich Mei­len­steine der Orches­ter­li­te­ratur von Haydn bis ins 20. Jahr­hun­dert. Ein Heim­spiel gibt es für den Kom­po­nisten Her­bert Willi, der zum Sai­son­auf­takt im Mit­tel­punkt steht. Mit Mar­zena Diakun und Katha­rina Müllner stehen bei zwei Abo-Konzerten Frauen am Pult. Das fünfte wird zusätz­lich in den Lech­welten am Arl­berg zu erleben sein. Chef­di­ri­gent Leo McFall über­nimmt Abo 1 und 4.

Daten und Fakten 2025
Bei unver­än­dert rund 1.400 Abonnent:innen steht das SOV aktuell. Die Aus­las­tung der Kon­zerte liegt bei 73 Pro­zent – ein Minus von 7 Pro­zent­punkten gegen­über dem Vor­jahr. Das Budget beläuft sich auf 1,7 Mil­lionen Euro. „Unser Eigen­de­ckungs­grad liegt wei­terhin bei hohen 58 Pro­zent“, betonte SOV-Präsident Man­fred Schnetzer. Die Preise bei Ein­zel­ti­ckets und Abos sind nur um die Infla­ti­ons­rate erhöht worden. Sie liegen damit zwi­schen 37 und 79, Abos zwi­schen 192 und 408 Euro.

Drei Abo-Konzerte nach Wahl
Neu ist das Schnupper-Abo: Neu-Kunden bzw. ‑Kun­dinnen suchen sich drei Abo-Konzerte ihrer Wahl aus. Sie kosten je nach Kate­gorie zwi­schen 101 und 214 Euro. Die bis­he­rigen Ver­güns­ti­gungen für neue junge Abonnent:innen werden aus­ge­baut – künftig gelten sie nicht nur für „U30“, son­dern bis „U35“. Früh­bu­cher (vor dem 3. Juli 2026) sparen in jedem Fall.

Die Abo-Konzerte in Bre­genz beginnen künftig eine halbe Stunde später – also in der neuen Saison sonn­tags um 17.30 Uhr statt bisher um 17 Uhr. In Feld­kirch bleibt es jeweils tags zuvor beim Beginn um 19.30 Uhr.

OUTREACH und Bre­genzer Festspiele
Diese Saison ist beendet – allzu lange ist die Pause für die SOV-Musiker:innen aber nicht: Zwi­schen dem 10. Mai und dem 27. Juni folgen fünf OUTREACH-Konzerte in ganz Vor­arl­berg, mit denen das Orchester näher an sein Publikum rücken möchte. Auch für 2027 sind bereits Ter­mine mit kleinen Ensem­bles geplant. Im Juli und August 2026 wirkt das Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg wieder bei meh­reren Pro­duk­tionen der Bre­genzer Fest­spiele mit.

Beson­derer Start
Los geht die Abo-Saison mit einem spe­zi­ellen Auf­takt: Zu Ehren des inter­na­tional renom­mierten Kom­po­nisten Her­bert Willi erklingt sein Werk „Ego eimi“– und das mit Sharon Kam, der­selben Solistin, die schon die Urauf­füh­rung vor 20 Jahren spielte. Her­bert Willi fei­erte 2026 seinen 70. Geburtstag: Für das SOV ein Grund mehr, dem Vor­arl­berger die gebüh­rende Bühne zu verschaffen.

Eine Stunde vor Kon­zert­be­ginn gibt es in Feld­kirch und Bre­genz eine Podi­ums­dis­kus­sion mit Her­bert Willi, Sharon Kam und dem SOV-Chefdirigenten Leo McFall, der die beiden Kon­zerte leitet. Die FH Vor­arl­berg gestaltet visuell, SOV-Geschäftsführer Gerald Mair moderiert.

Kon­traste / Diri­gen­tinnen / Gastspiel 
„Aus­gangs­punkt für unsere Abo-2-Produktion war Kabalevskys Vio­lin­kon­zert“, erklärt Mair. Er erwarte zwei sehr kon­trast­reiche Abende mit wei­teren Werken von Schreker, Haydn und Zem­linsky. Im dritten (mit Mar­zena Diakun) und fünften Abo-Konzert (Katha­rina Müllner) stehen zwei Frauen am Pult. „Ich freue mich auf die erste Zusam­men­ar­beit der beiden mit dem SOV und deren Vorarlberg-Debüt.“

Zu hören sind beim SOV 2026/2027 unter anderem Dvořáks Sym­phonie „Aus der Neuen Welt“, Rach­ma­ni­nows berühmte „Zweite“, ein Pro­gramm­wunsch des Chef­di­ri­genten, und das Horn­kon­zert Nr. 2 von Richard Strauss mit dem in Mün­chen behei­ma­teten Chi­lenen Matías Piñeira. Dieses Solo­kon­zert erklingt auch beim ersten Gast­spiel in Lech am Arl­berg. Mit diesem Son­der­kon­zert möchte das SOV seinem Anspruch als „Klassik-Nahversorger“ des Landes wei­terhin gerecht werden.

Abschluss mit Ehren­di­ri­gent und dem TrioVanBeethoven
Zum Sai­son­fi­nale Mitte Mai 2027 kehrt der Mann nach Feld­kirch und Bre­genz zurück, der bis 2020 selbst 15 Jahre lang Chef­di­ri­gent des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg war: Gérard Korsten. Der SOV-Ehrendirigent leitet eine Pro­duk­tion mit Brahms erster Sym­phonie und Beet­ho­vens „Tri­pel­kon­zert“. Letz­teres inter­pre­tiert das TrioV­an­Beet­hoven zum 200. Todestag des Komponisten.

www.sov.at

FACTBOX
Symphonieorchester Vorarlberg
Saison 2026 | 27

Konzert 1

  1. | 27. September 2026

Leo McFall · Sharon Kam
Mozart · Willi · Schubert


Konzert 2

  1. | 25. Oktober 2026

Sascha Goetzel · Niek Baar
Schreker · Kabalevsky · Haydn · Zemlinsky


texte & töne festival

  1. November 2026

 

Konzert 3

  1. | 29. November 2026

Marzena Diakun · Sebastian Klinger
Schumann · Dvořák


Konzert 4

  1. | 24. Januar 2027

Leo McFall · Timothy Ridout
Borodin · Walton · Rachmaninow


Konzert 5

  1. | 14. März 2027

Katharina Müllner · Matías Piñeira
Wagner · Strauss · Mendelssohn · Mozart
Gastkonzert: 12. März 2027, Lechwelten, Lech am Arlberg

 

Konzert 6

  1. | 16. Mai 2027

Gérard Korsten · TrioVanBeethoven
Beethoven · Brahms

Mai/Juni 2026 und Juni 2027
SOV OUTREACH

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