Baumschlager Hutter Partners

Staats­preis Archi­tektur & Nach­hal­tig­keit für Baum­schlager Hutter Part­ners

Aus­zeich­nung für TÜWI-Gebäude in Wien – Nomi­nie­rung für Schule am See in Hard

Dorn­birn, 3. Oktober 2019 – Baum­schlager Hutter Part­ners ist für den Neubau des TÜWI-Gebäudes in Wien mit dem öster­rei­chi­schen Staats­preis Archi­tektur & Nach­hal­tig­keit aus­ge­zeichnet worden. Eine Nomi­nie­rung erhielt das Archi­tek­tur­büro mit Stand­orten in Dorn­birn, Wien, Mün­chen, Heer­brugg, St. Gallen und Zürich für die Schule am See in Hard. Minis­terin Maria Patek lobte die aus­ge­zeich­neten Pro­jekte als „bei­spiel­ge­bend dafür, dass höchste Ansprüche an die Bau­kultur und die Anliegen des Kli­ma­schutzes Hand in Hand gehen können“.

Gleich dop­pelt aus­ge­zeichnet wurde das Archi­tek­tur­büro Baum­schlager Hutter Part­ners bei der Ver­lei­hung des Staats­preises Archi­tektur & Nach­hal­tig­keit am Mon­tag­abend in Wien. Der Neubau des soge­nannten „Türkenwirt-Gebäudes“ der Uni­ver­sität für Boden­kultur in Wien erhielt einen Staats­preis, die „Schule am See“ in Hard wurde auf die Short-List gesetzt.

Der öster­rei­chi­sche Staats­preis Archi­tektur und Nach­hal­tig­keit wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal ver­liehen. Nach­hal­tig­keits­mi­nis­terin Maria Patek lobte die „her­aus­ra­genden Ergeb­nisse“, die zeigen, „dass Bau­kultur und Kli­ma­schutz Hand in Hand gehen können“. Der Vor­sit­zende der Jury, Prof. Roland Gnaiger, sprach von einer „unge­heuer hohen Qua­li­täts­dichte“ und „groß­ar­tigen Pro­jekten“.

Archi­tek­to­ni­sche und öko­lo­gi­sche Qua­lität zu ver­binden, ist eine Trieb­feder unserer Arbeit. Umso mehr freuen wir uns über diese Aus­zeich­nung“, betont Carlo Baum­schlager, gemeinsam mit Jesco Hutter Haupt­ge­sell­schafter von Baum­schlager Hutter Part­ners. „Bei beiden aus­ge­zeich­neten Pro­jekten werden Archi­tektur und Nach­hal­tig­keit für die Nutzer als beson­dere Qua­li­täten spürbar.“

TÜWI-Gebäude vor­bild­lich
Vor­bild­lich ist nach Ansicht der Jury der Neubau des TÜWI-Gebäudes der Uni­ver­sität für Boden­kultur. Im Vor­gän­gerbau war unter anderem das legen­däre, in stu­den­ti­scher Selbst­ver­wal­tung geführte TÜWI-Beisl unter­ge­bracht; der Abriss war von Pro­testen begleitet. Der 2018 fer­tig­ge­stellte Neubau beher­bergt unter anderem ein neues TÜWI-Beisl samt Hof­laden, drei Insti­tute, einen Hör­saal für 400 Stu­die­rende und eine Mensa.

Ein begrünter Vor­garten, Gast­gärten zu ebener Erde und im abge­senkten Hof, sowie eine mit Photovoltaik-Anlage gedeckte Per­gola auf dem Dach: Das neue Gebäude der BOKU wirkt äußerst ein­la­dend. Geschickt geglie­dert passt sich das Volumen an die umlie­gende Vil­len­be­bauung an“, schil­dert die Jury des Staats­preises in ihrer Begrün­dung.

Unge­fähr die Hälfte der Nutz­fläche befindet sich im Unter­grund. Auch ener­ge­tisch bringt das Vor­teile: Denn Räume, die von Erde umgeben sind, benö­tigen kaum Hei­zung und Küh­lung. Die rest­liche Energie för­dern 14 Geo­ther­mie­sonden zusammen mit einer Wär­me­pumpe.

Fle­xi­bi­lität in der Schule am See
Beson­dere archi­tek­to­ni­sche Qua­lität zeichnet auch den Neubau der „Schule am See“ in Hard aus. Dort sind eine Volks­schule und eine Mit­tel­schule für 660 Schü­le­rinnen und Schüler unter­ge­bracht, die eng zusam­men­ar­beiten. Beide Schulen setzen stark auf neue Lern­formen. Baum­schlager Hutter Part­ners kon­zi­pierten dafür Cluster, die Raum für frei orga­ni­sier­bare Zusam­men­ar­beit schaffen. Die Klassen selbst können ein Ort der Ruhe sein.

Das opti­male Zusam­men­spiel von Fas­sade, Haus­technik und Beleuch­tung wurde bereits vor Bau­be­ginn durch Simu­la­tionen und Mockups über­prüft und nach­ge­wiesen. Die Nach­hal­tig­keit wird durch einen außer­ge­wöhn­lich hohen Punkt­wert beim Kom­mu­nal­ge­bäu­de­aus­weis unter Beweis gestellt.

Info: www.baumschlager-hutter-partners.com

 

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