ALPLA Group

Sta­biles Geschäfts­jahr 2025: ALPLA erzielt 5,2 Mil­li­arden Euro Umsatz

Verpackungs- und Recy­cling­spe­zia­list setzt auf Tech­no­lo­gie­vor­sprung und Kundenfokus

Hard, 15. Jänner 2026 – ALPLA blickt trotz schwie­riger glo­baler Wirt­schafts­lage auf ein erfolg­rei­ches Geschäfts­jahr 2025 zurück. Mit einem Umsatz von 5,2 Mil­li­arden Euro bleibt der Verpackungs- und Recy­cling­spe­zia­list auf Wachs­tums­kurs. Stra­te­gi­sche struk­tu­relle Wei­chen­stel­lungen und Inves­ti­tionen sichern die füh­rende Rolle des Unter­neh­mens. Der Per­so­nal­stand stieg auf rund 25.500 Mit­ar­bei­te­rInnen, die Anzahl der Stand­orte auf 206. Starke Resul­tate erzielte ALPLA in Nord- und Süd­ame­rika sowie im Bereich EBM (Extru­si­ons­blas­formen). Ambi­tio­nierte neue Recy­cling­ziele bis 2030 unter­strei­chen das Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft. 

ALPLA belie­fert inter­na­tio­nale Kon­sum­gü­ter­marken und lokale Kunden mit sicheren, leist­baren und nach­hal­tigen Ver­pa­ckungs­lö­sungen aus Kunst­stoff. Das 1955 gegrün­dete Fami­li­en­un­ter­nehmen ist auch in wirt­schaft­lich her­aus­for­dernden Zeiten ein zuver­läs­siger und inno­va­tiver Partner. Mit einem Umsatz von 5,2 Mil­li­arden Euro (2024: 4,9 Mil­li­arden Euro) hat der Verpackungs- und Recy­cling­spe­zia­list das Geschäfts­jahr 2025 soeben erfolg­reich abge­schlossen. Beim Per­so­nal­stand und der Stand­ort­an­zahl ver­zeich­nete ALPLA ein Plus auf rund 25.500 Mit­ar­bei­te­rInnen bzw. 206 Werke.

Die sta­bile Ent­wick­lung im 70. Fir­men­jahr führt CCO Nicolas Lehner unter anderem auf lang­fris­tige stra­te­gi­sche Wei­chen­stel­lungen, gezielten Inves­ti­tionen und risi­ko­be­dachte Pla­nung zurück: „Wachs­tums­märkte können sich drehen, Nach­fragen schwanken und Kosten steigen. Das haben wir 2025 vor allem im Geträn­ke­markt und im Recy­cling erlebt – und es trifft die gesamte Branche schmerz­lich. Umso wich­tiger sind ein klarer Plan und Fokus auf den Kun­den­nutzen. Beides treiben wir bei ALPLA kon­se­quent voran.“

Auf­schwung in Ame­rika, West­eu­ropa unter Druck
Positiv sind die Geschäfts­ent­wick­lungen in Nord- und Süd­ame­rika sowie die starken Resul­tate im Bereich Extru­si­ons­blas­formen (EBM). „Der Markt wächst wieder und wir sind bes­tens vor­be­reitet. Dazu haben wir in den ver­gan­genen Jahren die rich­tigen Schritte gesetzt: Wir haben unsere Effi­zienz gestei­gert, Bezie­hungen gepflegt, das Angebot diver­si­fi­ziert und Fach­kräfte ent­wi­ckelt“, betont Lehner. Gleich­zeitig stehen die Margen bran­chen­weit unter Druck, was auf gestie­gene Kosten und eine schwache Nach­frage, ins­be­son­dere in West­eu­ropa, zurück­zu­führen ist.

Inves­ti­tionen in Stand­orte und Tech­no­lo­gien, der Aufbau des Aus­bil­dungs­we­sens in den USA sowie der Ein­stieg ins süd­ame­ri­ka­ni­sche Recy­cling för­derten den nach­hal­tigen Auf­schwung. Auf glo­baler Ebene wurde die Spritzguss-Division ALP­LAin­ject 2025 um die sechs Stand­orte von KM Pack­a­ging ver­stärkt. ALPLApharma hat sich mit deut­lich gestei­gerter Prä­senz am Markt für phar­ma­zeu­ti­sche Ver­pa­ckungen eta­bliert. Chancen für die Zukunft rechnet sich ALPLA bei faser­ba­sierten Lösungen von Paboco und Blue Ocean Clo­sures (BOC) aus.

Pio­nier für Recycling
Die Divi­sion ALPLA­re­cy­cling blickt auf ein durch­wach­senes Jahr zurück – nicht zuletzt auf­grund regu­la­to­ri­scher Pro­zesse in der EU und der anhal­tenden Preis­pro­ble­matik. „Neu­ware ist um ein Viel­fa­ches güns­tiger als Recy­cling­ma­te­rial. Wäh­rend die Nach­frage sinkt und die Kosten steigen, wächst die Gefahr von min­der­wer­tigen Importen aus Dritt­staaten. Wenn die EU nicht gegen­steuert, wird die PPWR zum Eigentor“, warnt Lehner. ALPLA setzt sich gemeinsam mit anderen Indus­trie­be­trieben für faire Bedin­gungen ein.

Mit neuen Recy­cling­zielen bis 2030 will ALPLA trotz der Her­aus­for­de­rungen am Recy­cling­markt auch künftig die Pio­nier­rolle in der Kreis­lauf­wirt­schaft ver­tei­digen. Inno­va­tive Pro­jekte wie die kürz­lich mit NTCP in den Nie­der­landen gestar­tete Koope­ra­tion für die Her­stel­lung von lebens­mit­tel­taug­li­chem HDPE-Recyclingmaterial geben die Rich­tung vor. Der Anteil an Post-Consumer-Recyclingmaterial (PCR) soll bis 2030 auf 30 Pro­zent gestei­gert werden. Dazu erwei­tert ALPLA die der­zeit instal­lierte und pro­jek­tierte Output-Kapazität von 400.000 auf 700.000 Tonnen. Ab 2026 fließen 15 Mil­lionen Euro jähr­lich ins Recycling.

 

Über die ALPLA Group
ALPLA zählt zu den weltweit führenden Unternehmen für die Herstellung und Wiederverwertung von Kunststoffverpackungen. Rund 25.500 MitarbeiterInnen produzieren an 206 Standorten in 45 Ländern weltweit maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik- und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Arzneimittel, Motoröl und Schmiermittel.

ALPLA betreibt Recyclinganlagen für PET und HDPE in Österreich, Deutschland, Polen, Mexiko, Niederlande, Italien, Spanien, Südafrika, Rumänien, Thailand und Brasilien. Weitere Projekte befinden sich in Umsetzung.

www.alpla.com

 

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