Mohrenbrauerei

Stärker, kälter, leichter: Moh­ren­bräu Eis­bock in neuem Gewand

Vor­arl­berger Tra­di­ti­ons­brauerei prä­sen­tiert win­ter­liche Bier-Rarität

Dorn­birn, 18. November 2025 – Der Eis­bock gilt als die Essenz des Bieres und ist mitt­ler­weile eine echte Sel­ten­heit. Nur noch wenige Braue­reien nehmen die Mühen der Gefrier­de­stil­la­tion und der langen Lage­rung auf sich. Die Moh­ren­brauerei bewahrt die Tra­di­tion und sorgt jeden Winter für rund 3.000 Fla­schen der erle­senen Spe­zia­lität. Vor­arl­bergs älteste Brauerei prä­sen­tiert zum Start der kalten Jah­res­zeit den gereiften Eis­bock. Die Spe­zia­lität ist ab sofort in der 0,33-Liter-Leichtglasflasche im Lädele erhältlich. 

Wenn die Tem­pe­ra­turen nachts unter null fallen und das Bock­bier­fass im Freien bleibt, gefriert das Bier zur Bier­essenz. Das Wasser schwindet, wäh­rend sich der Geschmack ver­dichtet. So ent­steht ein bern­stein­far­benes Bier mit stolzen 10 Volu­men­pro­zent. Der Legende nach vergaß vor 135 Jahren ein müder Brauer in einer fros­tigen Nacht seine Fässer draußen. Am nächsten Tag die Über­ra­schung: dank Eis war ein legen­däres Bier entstanden.

Geboren aus Kälte und Zeit, ist der Eis­bock die Seele des Bieres. Wir erwe­cken die alte Geschichte jeden Winter zum Leben – und über­lassen dabei nichts dem Zufall. Aus Frost wird Kon­zen­tra­tion, aus Zeit wird Geschmack, aus Bier wird Essenz“, sagt Mohrenbräu-Geschäftsführer Thomas Pachole. Heute nehmen nur noch wenige Braue­reien in Öster­reich und Deutsch­land die auf­wän­dige Arbeit auf sich. Pri­vate Fami­li­en­be­triebe wie Moh­ren­bräu bewahren das Erbe des Eisbocks.

Tra­di­ti­ons­pflege trifft modernes Brauwesen
Vor­arl­bergs älteste Brauerei pflegt die Tra­di­tion seit mitt­ler­weile 13 Jahren. Brau­meister Tim Groeger und sein Team wenden dabei die alt­her­ge­brachte Methode der Gefrier­de­stil­la­tion an. Mit einem Kühler im Brau­tank wird Fest- oder Dop­pel­bock durch mehr­ma­liges Ein­frieren in Eis­bock ver­wan­delt. Nach dem Brau­pro­zess reift das Bier ein Jahr lang. Beim all­jähr­li­chen Eisbock-Fassanstich kosten die Men­schen also stets das Bier des Vorjahrs.

Am 17. November lud die Moh­ren­brauerei wieder in die Bier­er­leb­nis­welt nach Dorn­birn ein. Thomas Pachole begrüßte gemeinsam mit Irm­gard, Heinz und Karl Huber sowie Ulrike Amann aus der Eigen­tü­mer­fa­milie rund 80 Gäste. Sie genossen den neuen Eis­bock frisch gezapft aus dem Eis­fass und erst­mals in der inno­va­tiven 0,33-Liter-Leichtglasflasche.

Pünkt­lich zum Start der kalten Jah­res­zeit sind rund 3.000 Fla­schen des 2024er-Jahrgangs ab sofort im Mohrenbräu-Lädele in Dorn­birn erhält­lich. Der Mix aus Zutaten, Brau­vor­gang, langer Lage­rung und Nach­rei­fung in der Fla­sche sorgt für unver­wech­sel­baren Geschmack. Mit zehn Jahren Halt­bar­keit zählt die Win­ter­spe­zia­lität zu den lang­le­bigsten Bieren. „Sofort genießen ist genauso gut wie in ein paar Jahren, nur anders. Ein zweites oder drittes Bier zum Auf­be­wahren lohnt sich“, rät Brau­meister Tim Groeger.

Mehr Infos: www.mohrenbrauerei.at

Mohrenbräu Eisbock
- Alkohol: 10 Prozent Vol.
- Stammwürze: ca. 20 Prozent
- Mindesthaltbarkeit: 10 Jahre

 

Factbox
Mohrenbrauerei
Mit rund 50 Prozent Marktanteil ist Mohrenbräu das führende Bier in Vorarlberg. 1763 wurde die älteste Brauerei des Landes erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist bis heute im Besitz der Familie Huber und wird von Thomas Pachole geleitet. Über 160 Mitarbeiter:innen produzieren jährlich 170.000 Hektoliter Bier und erwirtschaften rund 35 Millionen Euro Umsatz (2024).

 

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