Symphonieorchester Vorarlberg

Sym­pho­nie­or­chester stellt neue CD mit Chef­di­ri­gent Gérard Korsten vor

Aus der neuen Welt“ und Sym­pho­ni­sche Varia­tionen von Antonin Dvorăk

Bregenz/Rankweil, 30. November 2016 – Erfreu­li­ches prä­sen­tierte das Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg am Mitt­woch in der Volks­bank Zen­trale Rank­weil. Zum einen stellte es die neue CD vor: den ersten Ton­träger unter der Lei­tung von Chef­di­ri­gent Gérard Korsten mit Werken von Antonin Dvorăk. Zum anderen gaben das Sym­pho­nie­or­chester und die Volks­bank Vor­arl­berg die Ver­län­ge­rung ihrer Part­ner­schaft bis 2020 bekannt.

Als Partner sehen sich das Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg und dessen Haupt­sponsor die Volks­bank Vor­arl­berg. Gemeinsam luden des­halb Thomas Heiß­bauer, Geschäfts­führer Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg und Ger­hard Hamel, Vor­stands­vor­sit­zender Volks­bank Vor­arl­berg, zum Pres­se­ge­spräch in die Volks­bank Zen­trale in Rank­weil. Die Haupt­themen waren: die Fort­set­zung der Sponsoring‐Kooperation bis 2020 und die erste CD‐Aufnahme des Orches­ters unter der Lei­tung von Chef­di­ri­gent Korsten mit Werken von Antonin Dvorăk.

Das Sym­pho­nie­or­chester infor­mierte zudem über die posi­tive Ent­wick­lung der Abon­nen­ten­zahlen.

Die Pro­gramme der Abokon­zerte finden dar­über hinaus nicht nur in Vor­arl­berg regen Anklang. In der Saison 2016/17 gas­tiert das Sym­pho­nie­or­chester ins­ge­samt viermal im In‐und Aus­land.

Nach­hal­tige Part­ner­schaft
Seit 2009 ist die Volks­bank Vor­arl­berg Partner des Sym­pho­nie­or­ches­ters. Eine lang­jäh­rige Koope­ra­tion, die für Volks­bank Vor­stands­vor­sit­zenden Ger­hard Hamel mehr als reines Kul­tur­spon­so­ring ist. „Wir pflegen eine nach­hal­tige Part­ner­schaft auf Augen­höhe. Als Genos­sen­schafts­bank leben wir Regio­na­lität, Weit­sicht und Respekt. Eine so bedeu­tende hei­mi­sche Insti­tu­tion wie das Sym­pho­nie­or­chester zu unter­stützen, hat für uns oberste Prio­rität.“

Geschäfts­führer Thomas Heiß­bauer sieht die Ver­län­ge­rung des Ver­trages ebenso als Zei­chen der guten Part­ner­schaft:„ Das Sym­pho­nie­or­chester hat seit 2009 eine posi­tive Ent­wick­lung in qua­li­ta­tiver und inhalt­li­cher Hin­sicht erfahren. Die Volks­bank Vor­arl­berg hono­riert als Haupt­sponsor diesen Weg. Mit dieser Unter­stüt­zung sind lang­fris­tige Pla­nungen mög­lich.“

Erster Ton­träger mit Chef­di­ri­gent Gérard Korsten
Gérard Korsten ist seit 2005 Chef­di­ri­gent des Sym­pho­nie­or­ches­ters. Bis dato gab es keine CD‐Aufnahme des Orches­ters, die unter der Lei­tung von Korsten ent­standen ist. „Es war mir ein Anliegen, mit der Neu­ein­spie­lung von Antonin Dvorăks Kom­po­si­tionen Sym­phonie Nr. 9 – „Aus der neuen Welt“ – und  Sym­pho­ni­sche Varia­tionen, dieses Ver­säumnis nach­zu­holen. Umso größer ist die Freude über das Ergebnis“, führt Heiß­bauer aus.

Musi­ka­li­sche Schätze bewahren
Bei der Auf­nahme han­delt es sich um einen Kon­zert­mit­schnitt aus dem Mont­fort­haus Feld­kirch. Das Pro­gramm des zweiten Abokon­zertes der Saison 2015/16 wurde an zwei Abenden im ver­gan­genen Dezember in Zusam­men­ar­beit mit dem ORF Vor­arl­berg auf­ge­zeichnet. Die CD ist beim Musik‐Label VMS Musical Trea­sures erschienen. Seit seiner Grün­dung im Jahre 2002 sieht sich das Label als Ent­de­cker und Bewahrer von musi­ka­li­schen Schätzen.

Visi­ten­karte des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg
Die beiden Werke Dvorăks sind bewusst gewählt. Sie erlauben den Musi­kern des Sym­pho­nie­or­ches­ters ihr ganzes Können zu ent­falten. Geschäfts­führer Heiß­bauer sieht die Auf­nahme als „Visi­ten­karte“ des Klang­kör­pers.

Die Sym­phonie Nr. 9 (1893) – als „Aus der neuen Welt“ geläufig – ver­bindet  böh­mi­sche und ame­ri­ka­ni­sche Melo­dien mit Polka‐Rhythmus und ursprüng­li­chen Tänzen. Dvorăks Sym­pho­ni­sche Varia­tionen (1877) war zu seinen Leb­zeiten seine best‐rezensierte Ton­schöp­fung. Den­noch gibt es nur wenige Auf­nahmen davon.

Abon­nenten: posi­tive Ent­wick­lung
Wei­tere erfreu­liche Ent­wick­lungen ver­zeichnet das Sym­pho­nie­or­chester bei den Abon­nen­ten­zahlen. 1041 Abos – 47 mehr als im Vor­jahr – konnten für den Kon­zert­zy­klus 2016/17 im Fest­spiel­haus Bre­genz ver­bucht werden. Die Abon­nen­ten­zahl für die Kon­zerte im Mont­fort­haus Feld­kirch hat mit 876 einen neuen Spit­zen­wert erreicht.

Rück­blick und Vor­schau
Ende Oktober begann die Kon­zert­saison. Neben den Auf­tritten im Mont­fort­haus Feld­kirch und im Fest­spiel­haus Bre­genz gab es zum Sai­son­auf­takt Gast­spiele im Kon­zert­haus Kla­gen­furt und im Angelika‐Kauffmann‐Saal in Schwar­zen­berg. Für Kla­gen­furt gibt es bereits eine Wie­der­ein­la­dung in zwei Jahren.

2017 stehen wei­tere Gast­spiele auf dem Ter­min­ka­lender. Gemeinsam mit dem Kam­mer­chor Feld­kirch reist das Sym­pho­nie­or­chester am 10. März 2017 in den Kanton Glarus, Schweiz. Unter der Lei­tung von Ben­jamin Lack gelangt in Schwanden Haydns „Die Jah­res­zeiten“ zur Auf­füh­rung. Am 18. Mai 2017 tritt das Orchester gemeinsam mit Chef­di­ri­gent Gérard Korsten im Teatro Com­mu­nale in Modena auf. Gespielt werden Werke von Haas, Mozart und Schu­bert.

Info: www.sov.at

 

Fact‐Box:
Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg
Antonin Dvorăk

Gérard Korsten | Diri­gent

Antonin Dvorăk: Sym­phonie Nr. 9 in e‐moll op. 95, „Aus der Neuen Welt“ (1893)
Antonin Dvorăk: Sym­pho­ni­sche Varia­tionen op. 78

Live‐Mitschnitt aus dem Mont­fort­haus Feld­kirch. Auf­ge­nommen am 4. und 5. Dezember 2015

 

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