Symphonieorchester Vorarlberg

Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg: Hei­tere Grund­stim­mung beim Abokon­zert

Drei Wiener Klas­siker stehen in Feld­kirch und Bre­genz auf dem Pro­gramm

Bre­genz, 7. März 2018 – Eine könig­liche Sym­phonie von Haydn, Mozarts popu­lärstes Kla­vier­kon­zert und ein humor­voller Ludwig van Beet­hoven: Das fünfte Abokon­zert des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg am 1. April in Feld­kirch und am 2. April in Bre­genz ver­spricht große Musik von großen Namen. Mit Dom­ingo Hin­doyan am Pult und Ingolf Wunder als Solist am Kla­vier konnte das SOV wieder zwei junge, inter­na­tional erfolg­reiche Aus­nahme­mu­siker ver­pflichten.

Werke der Wiener Klassik domi­nieren das fünfte Abokon­zert des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg am 1. April im Mont­fort­haus Feld­kirch und am 2. April im Fest­spiel­haus Bre­genz. Auf dem Pro­gramm stehen bekannte und selten gespielte Werke von Joseph Haydn, Wolf­gang Ama­deus Mozart und Ludwig van Beet­hoven.

Die beiden Kon­zerte am Oster­wo­chen­ende sind bereits Symphonieorchester-Tradition. Selten aber war die Grund­stim­mung im Pro­gramm so heiter wie in diesem Jahr“, erklärt SOV-Geschäftsführer Thomas Heiß­bauer.

Lei­den­schaft­lich
Dom­ingo Hin­doyan ent­stammt dem Musik­aus­bil­dungs­pro­gramm der bekannten vene­zo­la­ni­schen Talen­te­schmiede El Sis­tema. Der Diri­gent leitet nach einem Auf­tritt beim Feld­kirch Fes­tival 2011 und der Auf­füh­rung der Oper „Der Lie­bes­trank“ 2012 bereits zum dritten Mal das Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg. „Der groß­ar­tige Erfolg dieser Oper war gleich­zeitig auch der Beginn einer Kar­riere, die Dom­ingo Hin­doyan zu vielen großen Orches­tern und Opern­häu­sern Europas führte“, zeigt sich Thomas Heiß­bauer erfreut über die Rück­kehr des Musi­kers ans SOV-Pult.

In der Saison 2013/14 wurde Hin­doyan als erster Assis­tent von Daniel Baren­boim an die Staats­oper Berlin berufen. Als lei­den­schaft­li­cher Diri­gent begeis­tert er bei Auf­tritten mit dem London Phil­har­monic Orchestra oder dem Simon Bolivar Sym­phony Orchestra.

Das Pro­gramm des Abokon­zert 5 scheint Dom­ingo Hin­doyan auf den Leib geschrieben. Am Beginn steht Joseph Haydns Sym­phonie Nr. 85. Das „könig­liche“ Werk zählt zu den sechs Pariser Sym­pho­nien, die der Kom­po­nist für eines der größten Orchester seiner Zeit schrieb. Ihren Bei­namen „La Reine“ erhielt die Sym­phonie von der Habs­bur­gerin Marie Antoi­nette, die an dem sei­ner­zeit kühnen, uner­wartet modernen Musik­stück beson­deren Gefallen fand.

Populär und erfolg­reich
Auf den satten Orches­ter­klang von Haydns Sym­phonie folgt das Kla­vier­kon­zert Nr. 21 von Wolf­gang Ama­deus Mozart. Ent­standen auf dem Höhe­punkt seiner Wiener Erfolgs­jahre ist das 1785 urauf­ge­führte C-Dur-Konzert mit seiner Hei­ter­keit Mozarts popu­lärstes Kla­vier­kon­zert. In einem für seine Zeit neu­ar­tigen Zusam­men­spiel von Orchester und Solist erzählt Mozarts Stück von Schön­heit und Lebens­freude.

Am Flügel sitzt an diesem Abend Ingolf Wunder. Der welt­weit erfolg­reiche Pia­nist aus Kla­gen­furt debü­tierte im Wiener Kon­zert­haus und ist Gewinner des zweiten Preises beim Inter­na­tio­nalen Chopin-Wettbewerb 2010 in War­schau. Er steht erst­mals gemeinsam mit dem SOV auf der Bühne.

Selten gespielt
Die kür­zeste Sym­phonie aus der Feder von Ludwig van Beet­hoven beschließt den Kon­zert­abend. In der selten gespielten „Achten“ nähert sich der Kom­po­nist der musi­ka­li­schen Sprache seines Vor­bildes Joseph Haydn stark an. Zwi­schen der auf­trump­fenden „Sie­benten“ und der monu­men­talen „Neunten“ zeigt sich Beet­hoven für einmal nicht als Kraft­protz und Titan, son­dern schlägt unge­wohnt leise und humor­volle Töne an.

Ver­gli­chen mit den davor und danach ent­stan­denen Werken ist die „Achte“ das kom­plette Kon­trast­pro­gramm“, begeis­tert sich Heiß­bauer für das 1814 in Wien urauf­ge­führte Werk.

 

Info: www.sov.at

 

Mit der Bitte um Auf­nahme in den Ter­min­ka­lender:

 

Factbox

Konzert 5
Sonntag, 1. April 2018, 19.30 Uhr, Montforthaus Feldkirch
Montag, 2. April 2018, 19.30 Uhr, Festspielhaus Bregenz

Domingo Hindoyan | Dirigent
Ingolf Wunder | Klavier

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 in B-Dur, Hob.I.: 85 „La Reine“
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 op 93 F-Dur

 

Karten:
Freier Kar­ten­ver­kauf bei Bre­genz Tou­rismus (0043/5574/4080), Feld­kirch Tou­rismus (0043/5522/73467), in allen Vor­ver­kaufs­stellen von v-ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volks­bank Vor­arl­berg sowie direkt beim Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg (0043/5574/43447 | office@sov.at)

Ermä­ßi­gungen für Schüler, Stu­denten, Ö1 Club­mit­glieder und Men­schen mit Behin­de­rung
Ticket Gret­chen unter 27: 11 Euro ab 27 Stunden vor Kon­zert­be­ginn für alle unter 27 Jahren

 

Ticket Gret­chen App: https://ticketgretchen.com/

 

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redak­tionen:
Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg, Mag. Thomas Heiß­bauer, Telefon 0043/5574/43447,
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