Symphonieorchester Vorarlberg

Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg: Korsten legt Funk­tion als Chef­di­ri­gent mit Sai­son­ende zurück

Wei­tere Zusam­men­ar­beit gesi­chert – Nach­be­set­zung wird mit­tel­fristig geklärt

Bre­genz, 11. Sep­tember 2017 – Gérard Korsten legt seine Funk­tion als Chef­di­ri­gent des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg zum Ende der aktu­ellen Saison zurück. Der 57‐Jährige bleibt dem Orchester eng ver­bunden: Er wird auch künftig jedes Jahr ein Abokon­zert diri­gieren. Prä­si­dent Man­fred Schnetzer dankte dem inter­na­tional tätigen Diri­genten „für 13 Jahre voll unbän­digem Ein­satz und voll wich­tiger künst­le­ri­scher Impulse“. Korsten habe das Orchester maß­geb­lich wei­ter­ent­wi­ckelt.

Seit 2005 ist Gérard Korsten bereits Chef­di­ri­gent des Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg. Nach dem Ende der Saison wird er diese Funk­tion im Sommer 2018 abgeben. Er stand dann 13 Sai­sonen lang regel­mäßig am Pult des Sym­pho­nie­or­ches­ters. „Ich habe das Gefühl, dass dem Orchester nach einer so langen Zeit jetzt neue Impulse guttun“, begründet Korsten seinen Ent­schluss. Er blicke dankbar auf die enge Zusam­men­ar­beit zurück: „Das Orchester hat sich unglaub­lich positiv ent­wi­ckelt und auch ich hatte hier die Mög­lich­keit, viele unter­schied­liche Pro­gramme zu diri­gieren und mich als Diri­gent wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.“

Der Prä­si­dent des Sym­pho­nie­or­ches­ters, Man­fred Schnetzer, und Geschäfts­führer Thomas Heiß­bauer danken Korsten gemeinsam für seinen lang­jäh­rigen Ein­satz. „Gérards Energie und seine Freude an der Arbeit haben auf das ganze Orchester aus­ge­strahlt“, schil­dert Heiß­bauer. „Er hat das Orchester mit seiner Per­sön­lich­keit und seinem künst­le­ri­schen Ver­ständnis geprägt.“ Seine Ver­gan­gen­heit als her­vor­ra­gender Geiger sei beson­ders bei der Arbeit mit den Strei­chern spürbar gewesen.

Wei­tere Zusam­men­ar­beit
Korsten bleibt dem Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg aber auch in Zukunft erhalten. Er wird wei­terhin ein Abokon­zert pro Jahr leiten – als Chef­di­ri­gent waren es zuletzt drei Abokon­zerte pro Jahr. „Über diese wei­tere Zusam­men­ar­beit freuen wir uns sehr“, betont Prä­si­dent Schnetzer. „Darin kommt auch die enge Ver­bun­den­heit von Gérard Korsten und unserem Orchester zum Aus­druck.“

Für die Nach­be­set­zung werde sich das Orchester „bewusst Zeit nehmen“, kün­digt Geschäfts­führer Heiß­bauer an. „Wir werden in nächster Zeit Gespräche führen, und schauen, wer wirk­lich gut zu uns und unserem Anfor­de­rungs­profil passt“, schil­dert Heiß­bauer. In den ver­gan­genen Jahren habe das Orchester mit vielen inter­es­santen Per­sön­lich­keiten zusam­men­ge­ar­beitet, es gebe dar­über hinaus aber einige wei­tere Kan­di­daten.

Infor­ma­tionen: www.sov.at

  

Factbox:
Gérard Korsten

- geboren 1960 in Pretoria (Südafrika)
- studierte Violine in Philadelphia und Salzburg
- Konzertmeister der Camerata Salzburg und des Chamber Orchestra of Europe
- seit 1996 ausschließlich als Dirigent tätigt
- 1999 bis 2005 Musikdirektor am Teatro Lirico in Cagliari (Sardinien)
- 2009 bis 2014 Musikdirektor der London Mozart Players
- Arbeiten mit dem Adelaide Symphony, BBC Scottish Symphony, Budapest Festival Orchestra, Irish Chamber, Orchestra della Svizzera Italiana, Orchestre National de Lyon, Scottish Chamber, Swedish Chamber, SWR Sinfonieorchester uvm.
- Opernaufführungen: Opéra National de Lyon, Teatro alla Scala Mailand, Deutsche Oper Berlin, Ungarische Staatsoper uvm.

 

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