Zemtu

Vor­arl­berger Start-up Zemtu für Bera­ter­preis Con­stan­tinus nomi­niert

Carsharing-Anbieter in Tsche­chien mit Soft­ware aus Vor­arl­berg zum Markt­führer

Dorn­birn, 9. Juni 2017 – Die junge Vor­arl­berger Software-Schmiede Zemtu OG hat gute Chancen auf den begehrten öster­reich­weiten IT + Bera­ter­preis Con­stan­tinus. Das IT-Start-up mit Sitz in Dorn­birn ist in der Kate­gorie „Inter­na­tio­nale Pro­jekte“ nomi­niert. Der tsche­chi­sche Carsharing-Anbieter Auto­napul konnte mit Unter­stüt­zung von Zemtu seinen Umsatz ver­sechs­fa­chen und seine Posi­tion als Markt­führer aus­bauen.

Der Fir­men­name Zemtu ist dem Bre­gen­zer­wälder Dia­lekt ent­liehen und heißt so viel wie „zusammen tun“ – also gemeinsam umsetzen. Die enge Zusam­men­ar­beit mit ihren Kunden ist auch das Erfolgs­ge­heimnis der drei enga­gierten Vor­arl­berger Philipp Metzler, Dominik Bar­ten­stein und Roland Kain­ba­cher. Ihre Soft­ware erlaubt es, Autos mit Car­sha­ring effi­zi­enter zu nutzen.

Beim Con­stan­tinus Award ist Zemtu mit seiner Arbeit für den tsche­chi­schen Carsharing-Anbieter Auto­napul nomi­niert. Der öster­reich­weite Wett­be­werb wird vom Fach­ver­band Unter­neh­mens­be­ra­tung und IT in der Wirt­schafts­kammer bereits zum 15. Mal durch­ge­führt. Die Preis­ver­lei­hung erfolgt beim Con­stan­tinus Day am 22. Juni 2017 in Kitz­bühel.

Inno­va­tive Web-Lösung
Die Ent­wick­lung der web­ba­sierten Carsharing-Lösung begann bereits im Jahr 2010. Mit Unter­stüt­zung der Öster­rei­chi­schen For­schungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft FFG und des Bun­des­mi­nis­te­riums für Ver­kehr, Inno­va­tion und Tech­no­logie sowie mit viel Eigen­leis­tung konnten die Jung­un­ter­nehmer ihre ersten Ideen in die Praxis umsetzen.

Der Erfolg der Forschungs- und Ent­wick­lungs­pro­jekte führte 2015 gleich zu zwei Spin-Offs: die nomi­nierte Zemtu OG sowie die CARUSO Car­sha­ring eGen, heute Öster­reichs größter Anbieter von sta­ti­ons­ba­siertem E-Carsharing.

Umsatz ver­sechs­facht
Bereits 2013 star­tete die Zusam­men­ar­beit mit dem tsche­chi­schen Carsharing-Anbieter Auto­napul. Die pri­vate Carsharing-Initiative aus Brünn/Brno arbei­tete damals noch mit einem selbst­ge­strickten Buchungs­ka­lender und hän­di­scher Schlüs­sel­über­gabe. „Beides hat das wei­tere Wachstum blo­ckiert“, erin­nert sich Dominik Bar­ten­stein, einer der drei Zemtu-Gründer. „Bei der Pri­vat­in­itia­tive war wenig Eigen­ka­pital vor­handen und das Wachstum musste aus eigener Kraft gestemmt werden.“

Auf der Suche nach einer neuen Tech­no­logie stieß Auto­napul auf die Lösung aus Vor­arl­berg. Gegen­sei­tiges Ver­trauen, Fle­xi­bi­lität sowie eine pro­fes­sio­nelle und enga­gierte Zusam­men­ar­beit waren der Turbo für das Carsharing-Business bei Auto­napul. In nur fünf Jahren konnte das Unter­nehmen sein Angebot auf ganz Tsche­chien aus­dehnen und die Zahl der Autos sowie den Umsatz mehr als ver­sechs­fa­chen.

Ent­wick­lungs­pro­jekt mit Renault
Der nächste Ent­wick­lungs­schritt der Carsharing-Lösung steht bereits kurz vor dem Roll-Out. Eine offene Schnitt­stelle in den Fahr­zeugen von Renault ermög­licht es, neue Autos von Renault mit wenigen Maus­klicks Carsharing-Ready zu machen. Geöffnet wird das Auto mit der ZEMTU-App, es braucht keine zusätz­liche Hard­ware im Auto mehr. „Diese Technik spart nicht nur Kosten, son­dern bringt auch orga­ni­sa­to­risch rie­sige Erleich­te­rungen“, freut sich Michal Šimoník von Auto­napul schon auf die ersten Pra­xis­tests.

Info: www.zemtu.com

 

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