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Was wir unseren Kunden schon immer einmal sagen wollten

Für gelunge Kom­mu­ni­ka­tion braucht es zwei. Damit sich Agentur und Kundin bzw. Kunde ver­stehen, sollten einige grund­le­gende Dinge geklärt werden. Am besten gleich zu Beginn, dann folgen keine Miss­ver­ständ­nisse. Wenn beide die­selbe Sprache spre­chen, sind die Erfolgs­chancen groß. Wir haben die wich­tigsten Aspekte unserer täg­li­chen Arbeit zusammengefasst.

Foto: Pexels. Copyright: Life of Wu

THEORIE

Was unter­scheidet Pres­se­ar­beit von Werbung?
Ein Mas­sen­me­dium besteht aus redak­tio­nellen Arti­keln und aus Wer­bung. Unser Ziel ist es, mit inter­es­santen Infor­ma­tionen unserer Kunden im redak­tio­nellen Teil zu landen. Die Kol­le­gInnen von der Wer­bung zielen auf den anderen, bezahlten Teil. Übri­gens spricht nichts dagegen, beides zu nutzen. Es kommt eben immer auf Thema und Tona­lität an.

Der Vor­teil bei Wer­bung: Die Inhalte werden sicher 1:1 über­nommen. Unsere Spe­zia­lität ist es, aktu­elle Geschichten mit Nach­rich­ten­wert zu finden und mund­ge­recht für die Medien auf­zu­be­reiten: das nächste Kon­zert des Symphonieorchester Vorarlberg, das neue Werk von ALPLA oder eine neue Wohn­an­lage von i+R. Getreu unserem jour­na­lis­ti­schen Ansatz geht es um Fakten. Ent­spre­chend nüch­terner als in der Wer­bung sind die Bot­schaften im All­ge­meinen und die Texte einer Pres­se­aus­sen­dung im Beson­deren. Kein Platz für – nicht belegte – Behaup­tungen und blu­mige Sprache. Das große Plus: Mit der Nach­prüf­bar­keit steigt die Glaubwürdigkeit.

Rea­lis­ti­sche Erwartungen
Bevor sich Kun­dinnen und Kunden für Öffent­lich­keits­ar­beit ent­scheiden und damit im Ide­al­fall Pzwei beauf­tragen, sollten sie sich über drei Dinge klar werden.

  • Ers­tens: Wel­ches Bild wollen sie ins­ge­samt von sich zeichnen? Wichtig ist die lang­fris­tige Per­spek­tive. Soweit mög­lich, ist es sinn­voll, Themen zu planen – und damit ein Stück weit zu steuern, wor­über aus­ge­suchte Medien berichten.
  • Zwei­tens: Was ist die Kern­aus­sage eines spe­zi­ellen PR-Instruments, zum Bei­spiel dieser Pres­se­aus­sen­dung? Redak­tionen werden tag­täg­lich auf allen Kanälen mit Infos über­flutet. Das bedeutet: Was nicht auf den ersten Blick seriös erscheint und sich nicht auf Anhieb erschließt, fällt unver­meid­li­cher­weise durch den Rost.
  • Drit­tens: Bei Public Rela­tions geht es nicht nur um das Senden, son­dern auch ums Emp­fangen. Es braucht immer min­des­tens zwei. Daher erfor­dert Öffent­lich­keits­ar­beit die Bereit­schaft zum Dialog. Und das ist eine große Chance: So kommen Sie direkt mit Ihrer Ziel­gruppe ins Gespräch.

Eines ist sicher: Es kann keine Abdruck- oder Sende-Garantie geben. Sonst wären wir wieder bei bezahlten Werbe-Inhalten. Doch ein langer Atem zahlt sich aus. Wer hart­nä­ckig bleibt, für Medien rele­vante Themen setzt und gut auf­be­reitet, hat gute Chancen, zum Zug zu kommen.

Aus der Theorie in die PRAXIS: 

Fotos
Apropos gut auf­be­reitet: Ein Bild sagt mehr als tau­send Worte. Der schönste Text einer Pres­se­aus­sen­dung kann ver­puffen, wenn er ohne pas­sende Bilder ver­schickt wird. „Pas­send“ meint hier sowohl ein treff­si­cher aus­ge­wähltes Motiv als auch tech­ni­sche Details. Mit selbst­ge­machten 21 KB großen Schwarz-Weiß-Fotos lässt sich kein Blu­men­topf gewinnen. Daher unser Tipp: Lassen Sie im Zweifel Profis für sich arbeiten. Die Inves­ti­tion lohnt sich. Berufs­fo­to­gra­finnen und ‑foto­grafen haben ein scharfes Auge für gute Motive, holen sich diese vor ihre Linse und ver­ar­beiten sie in höchster Qua­lität. Sie wissen am besten, wie sie Aller­welts­bilder ver­meiden. Einige bei­spiel­hafte Arbeiten unserer Foto-Partner finden Sie in einem frü­heren Blogbeitrag.

Doch auch die besten Foto­gra­finnen und Foto­grafen kommen ohne Vor­gaben nicht weit. Für neue Fotos sind genaue Abspra­chen ent­schei­dend. Wer oder was soll zu sehen sein? Und wie soll das Ganze in Szene gesetzt sein? Wenn es um das Por­trät der Prot­ago­nistin – bei­spiels­weise der Geschäfts­füh­rerin des Unter­neh­mens – geht, ist die Sache relativ klar. Bei anderen Motiven git das nicht unbe­dingt. Wel­ches Foto unter­stützt den Text ideal? Dabei beraten wir unsere Kun­dinnen und Kunden gerne.

Falls die Wahl auf ein bereits vor­han­denes Bild fällt: immer vorab die Foto­quelle recher­chieren und die Nut­zungs­rechte klären.

Recht­zei­tige Info
Es klingt banal und ist es auch: Was die Medien nicht recht­zeitig wissen, können sie nicht ver­wenden. „Wir sind doch früh genug dran und kün­digen unsere Ver­an­stal­tung zwei Wochen vorher an. Das müsste wirk­lich rei­chen, oder?“ Für tages­ak­tu­elle Medien sollte die Frist tat­säch­lich genügen, damit das Thema auf­ge­griffen wird – natür­lich vor­aus­ge­setzt, es ist inter­es­sant und relevant.

Doch viele Medien denken in grö­ßeren Zeit­räumen: Zei­tungen oder Gra­tis­blätter im 14-Tages-Rhythmus, monat­lich oder noch sel­tener erschei­nende Zeit­schriften etc. Sen­de­plätze im Radio und Fern­sehen sind oft­mals lange im Voraus ver­geben. Daher ist es häufig klüger, manche Infor­ma­tion früher wei­ter­zu­geben. Keine Angst: Ver­gessen wird sie sicher nicht. Dafür sorgt der Pzwei-Service, in den Redak­tionen nach­zu­haken und das Thema char­mant wieder in Erin­ne­rung zu rufen.