Kongresskultur Bregenz

World Future Forum in Bre­genz: „Pos­si­bi­listen“ auf der Suche nach Lösungen

50 hoch­ka­rä­tige Experten erör­tern Zukunfts­fragen – erneu­er­bare Energie, Kin­der­rechte und Wüs­ten­be­kämp­fung auf der Agenda

Bre­genz, 30. März 2017 – 50 welt­weit füh­rende Fach­leute aus Politik, Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Kultur treffen sich von 30. März bis 2. April in Bre­genz, um nach Lösungs­stra­te­gien für die Pro­bleme unserer Zeit zu suchen. Das The­men­spek­trum reicht des 10. World Future Forums reicht von erneu­er­barer Energie über Kin­der­rechte bis zu Wüs­ten­be­kämp­fung. Die Mit­glieder des Welt­zu­kunfts­rats sind davon über­zeugt, dass die glo­balen Her­aus­for­de­rungen lösbar sind – wenn jetzt gehan­delt wird.

Der Welt­zu­kunftsrat hält sein 10. World Future Forum von 30. März bis 2. April im Fest­spiel­haus Bre­genz ab. Die Agenda der 50 inter­na­tio­nalen Per­sön­lich­keiten aus Politik, Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Kultur ist umfas­send: von erneu­er­baren Ener­gien über Kin­der­rechte und nukleare Abrüs­tung bis zur Wüs­ten­be­kämp­fung reicht das Spek­trum. Auf dem World Future Forum sucht man nach „best policy“-Beispielen, erar­beitet selbst Lösungs­an­sätze und ver­mit­telt sie an die Politik.

Wir ver­stehen uns als die Stimme zukünf­tiger Genera­tionen“, erklärt Direk­torin Alex­andra Wandel. „Um poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­gern zukunfts­ge­rechtes Han­deln zu erleich­tern, recher­chieren wir welt­weit vor­bild­liche Gesetze und Poli­tik­an­sätze und unter­stützen deren kon­krete Umset­zung.“ Und diese Lösungen gibt es bereits, zeigt sie sich über­zeugt. Es gilt sie zu finden und zu ver­breiten.

Ich bin Pos­si­bi­list“
WFC‐Initiator Jakob von Uex­küll pran­gert Opti­mismus und Pes­si­mismus als „bequem, aber unver­ant­wort­lich“ an. Beides würde zum Nichtstun ver­leiten. Und Nichtstun ist aus seiner Sicht gra­vie­render als die Her­aus­for­de­rungen selbst: „Ich bezeichne mich als ‚Pos­si­bi­list‘, weil ich durch meine Arbeit täg­lich sehe, welche Mög­lich­keiten wir haben!“

Für Rats­mit­glied Dr. Auma Obama ist die Teil­habe von Kin­dern und Jugend­li­chen der Schlüssel zum Erfolg: „Sie müssen an Ent­schei­dungen betei­ligt sein. Das Recht der Kinder auf eine gesunde und intakte Umwelt muss auch ihr Anliegen sein“, for­dert die Grün­derin und Vor­stands­vor­sit­zende der Sauti Kuu Foun­da­tion.

Ko‐Präsident des Club of Rome und WFC‐Ehrenratsmitglied Ernst Ulrich von Weiz­sä­cker for­dert, dass Inves­ti­tionen voll­ständig in den Ausbau erneu­er­barer Ener­gien gehen: „Viele Städte, Gemeinden und Regionen zeigen, dass hun­dert Pro­zent erneu­er­bare Ener­gien in erster Linie eine Frage des poli­ti­schen Wil­lens sind.“ Dabei hebt er die öster­rei­chi­schen Modell­re­gionen als gutes Bei­spiel heraus.

Zu Gast bei Gleich­ge­sinnten
Der Bre­genzer Bür­ger­meister Markus Lin­hart freut sich über den renom­mierten Besuch: „Für uns ist es eine Aus­zeich­nung, dass das World Future Council bewusst Bre­genz als Ort für seine Jubi­lä­ums­ta­gung aus­ge­sucht hat.“ Der Aus­tausch zwi­schen Rats­mit­glie­dern und Bevöl­ke­rung reicht vom Unter­neh­mer­früh­stück mit Weltzukunftsrats‐Vorständen über die Live‐Übertragung der Eröff­nung bis zur Diplomarbeits‐Präsentation durch Bre­genzer Schüler. Am Freitag steht der Werk­raum im Bre­gen­zer­wald am Pro­gramm und der Superar‐Chor mit Alta­cher Schü­lern sowie das Inklu­si­ons­pro­jekt „Tango En Punta“ treten am Samstag beim Gala‐Abend auf.

Die Tagung dauert noch bis Sonntag. Dann werden die Ergeb­nisse als „Bre­genzer Dekla­ra­tion“ der Öffent­lich­keit zur Ver­fü­gung gestellt.

Web­site: https://www.worldfuturecouncil.org/de/

 

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