Christof Drexel

Zwei Grad. Eine Tonne. Wie wir das Kli­ma­ziel errei­chen und damit die Welt ver­än­dern

Erstes Sach­buch von Unter­nehmer Christof Drexel als Anlei­tung für Pri­vate, Poli­tiker und Experten

Wol­furt, 6. April 2018 – „Zwei Grad. Eine Tonne. Wie wir das Kli­ma­ziel errei­chen und damit die Welt ver­än­dern“ heißt das erste Buch des Vor­arl­ber­gers Christof Drexel. Auf 220 Seiten berechnet der erfah­rene Unter­nehmer und Tech­niker detail­liert die Wir­kung von Maß­nahmen zur CO2-Reduk­tion, schlägt Stra­te­gien vor und zeichnet ein mutiges Bild der Erneue­rung unserer Gesell­schaft. Co-Autor Wolf­gang Mörth ent­führt die Leser in seiner uto­pi­schen Erzäh­lung ins Jahr 2044, wenn das Kli­ma­ziel bereits erreicht ist. Das Sach­buch lie­fert kon­krete Hand­lungs­op­tionen für Pri­vate, aber auch Arbeits­hy­po­thesen für Poli­tiker und Experten. Es ist ab sofort im Buch­handel erhält­lich.

Der 49-jährige Wol­furter Christof Drexel über­nahm im Alter von 19 Jahren den Betrieb seines Vaters in Bre­genz. Aus dem kleinen, regio­nalen Unter­nehmen für Lüf­tungsbau formte er einen High-Tech-Betrieb mit bis zu 60 Mit­ar­bei­tern: Mit ihren hoch­ef­fi­zi­enten Kom­bi­ge­räten für Heizen, Lüften und Warm­was­ser­be­rei­tung wurde die drexel und weiss ener­gie­ef­fi­zi­ente Haus­tech­nik­sys­teme GmbH zum Technologie- und Markt­führer bei der Haus­technik für Niedrigenergie- und Pas­siv­häuser.

Seine lang­jäh­rige Erfah­rung als Unter­nehmer, sein Wissen als Tech­niker und Spe­zia­list für Ener­gie­ef­fi­zienz und seine Lei­den­schaft für ein nach­hal­tiges Leben hat Christof Drexel nun in sein erstes Buch ein­fließen lassen: Zwei Grad. Eine Tonne. Wie wir das Kli­ma­ziel errei­chen und damit die Welt ver­än­dern.

Drei Stra­te­gien kom­bi­nieren
Das sechs Kapitel umfas­sende Sach­buch zeigt pra­xis­ori­en­tiert auf, wie die CO2-Reduk­tion von aktuell zwölf auf eine Tonne CO2 pro Person und Jahr gelingen kann. Drexel unter­sucht penibel die Aus­wir­kungen von drei Stra­te­gien: die Anpas­sung des Lebens­stils, den effi­zi­en­teren Ein­satz von Res­sourcen und den Umstieg auf erneu­er­bare Ener­gien.

Wel­chen Effekt können wir mit ver­än­derten Lebens­ge­wohn­heiten, zum Bei­spiel bei Ernäh­rung und Mobi­lität, erzielen? Um wie­viel effi­zi­enter können Gebäude, Autos oder Pro­duk­ti­ons­pro­zesse werden? Wie kann die Ener­gie­ver­sor­gung kom­plett mit erneu­er­baren Ener­gien erfolgen? Für die Ant­worten hat Drexel eine Viel­zahl von Stu­dien zusam­men­ge­tragen und detail­lierte eigene Berech­nungen ange­stellt.

Jede dieser drei Stra­te­gien für sich hat annä­hernd das Poten­zial, das Kli­ma­ziel zu errei­chen“, schil­dert der Buch­autor. „Doch nur auf eine Stra­tegie allein zu setzen, wäre viel zu auf­wendig, stößt auf zu wenig Akzep­tanz. Erst die Kom­bi­na­tion aller drei Wege bietet die Chance, die glo­bale Erd­er­wär­mung unter zwei Grad zu halten.“

Den west­li­chen Lebens­stil dis­ku­tieren
Doch nur das tech­nisch Mach­bare zusam­men­zu­fassen, ist Christof Drexel zu wenig: Der 49-Jährige skiz­ziert im letzten Teil des Buches den not­wen­digen wirt­schaft­li­chen und gesell­schafts­po­li­ti­schen Wandel. „Das Wissen und die Tech­no­logie stehen uns zur Ver­fü­gung, wir müssen aber auch die Mecha­nismen ändern, nach denen Wirt­schaft und Gesell­schaft agieren“, betont der Autor. „Wir brau­chen ein Wirtschafts-, Steuer- und Bil­dungs­system, das den Kampf gegen die glo­bale Erwär­mung unter­stützt und nicht behin­dert. Das Resultat ist ein bes­seres Leben, eine höhere Lebens­qua­lität für alle.“

Diesen gesell­schaft­li­chen Wandel hat der Bre­genzer Schrift­steller und Co-Autor Wolf­gang Mörth in eine Utopie gegossen: Er wagt mit seinem lite­ra­ri­schen Zwi­schen­spiel den Blick ins Jahr 2044, wenn das Kli­ma­ziel erreicht und das poli­ti­sche und wirt­schaft­liche Leben ein anderes ist. Was heute noch als unvor­stellbar gilt, ist in seiner Erzäh­lung „DD-Day“ bereits Wirk­lich­keit.

Zwei Grad. Eine Tonne“ ist eine pra­xis­ori­en­tierte Hand­lungs­an­lei­tung zur Ret­tung der Welt und ein kühner Ent­wurf unserer künf­tigen Gesell­schaft glei­cher­maßen. Es skiz­ziert Hand­lungs­op­tionen für inter­es­sierte Pri­vate und lie­fert wert­volle Dis­kus­si­ons­grund­lagen für Poli­tiker und Experten.

Infor­ma­tion: http://www.zwei-grad-eine-tonne.at/

Factbox
Zwei Grad. Eine Tonne.
- Sachbuch, 220 Seiten
- ab April 2018 im Buchhandel und auf http://www.zwei-grad-eine-tonne.at
- 28,70 Euro
- ISBN 978-3-200-05606-0

 

Über die Autoren

Christof Drexel, Jahrgang 1968, übernahm nach seiner Ausbildung zum Maschinenbauer den Betrieb seines Vaters, ein regionales Unternehmen für Lüftungsbau. Der Wolfurter entwickelte hocheffiziente Kombigeräte für Heizen, Lüftung und Warmwasserbereitung, mit denen „drexel und weiss“ zum Technologie- und Marktführer bei der Haustechnik für Passivhäuser wurde. 2016 schied Drexel aus dem operativen Geschäft aus und arbeitet seither als Berater und Autor.

Wolfgang Mörth, Jahrgang 1958, ist Autor von Theatertexten, Erzählungen und Essays. Der Bregenzer ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift miromente. Seine Werke wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Vorarlberger Literaturpreis und dem Heidelberger Theaterpreis.

 

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