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familieplus-Gemeinde Brand: „Allein­ste­henden Gefühl geben, nicht ver­gessen zu sein“

Ehren­amt­liche brachten mit Weih­nachts­kistle am Hei­ligen Abend einigen Men­schen viel Freude

Brand, 28. Dezember 2020 – Aus einer spon­tanen Idee bei der letzten familieplus-Sitzung vor Weih­nachten ent­stand eine schöne Aktion: So erhielten Allein­ste­hende aus Brand und Bür­ser­berg am 24. Dezember ein Weih­nachts­kistle mit einem drei­gän­gigen Menü mit Wein, Keksen, Bir­nen­brot, Geschenk­an­hän­gern und Karten. Gemeinsam umge­setzt haben die Idee das Team vom Hotel Vala­vier, die hie­sige Bäckerei, die Volks­schule Brand, die Integrations-Kochgruppe von fami­lieplus und eine Mit­ar­bei­terin des Mobilen Hilfsdienstes.

Über Kür­bis­suppe, Schweins­filet mit Rot­wein­sauce, Tiroler Knödel und Blau­kraut sowie Mousse au Cho­colat durften sich einige Men­schen aus Brand und Bür­ser­berg am Hei­ligen Abend freuen. „Es war eine spon­tane Idee, Allein­ste­hende in dieser schwie­rigen Zeit zu unter­stützen“, schil­dert familieplus-Mitglied und Hote­lier Edi Meyer vom Hotel Vala­vier. Genauso spontan hätten die Team-Kolleginnen und ‑Kol­legen mit­ge­macht, erklärt der Initiator.

Die Kinder der Volks­schule Brand bas­telten Weih­nachts­karten und ‑anhänger, Frauen der Integrations-Kochgruppe von fami­lieplus steu­erten Kekse bei und Bäcker­meister Her­bert Meyer Bir­nen­brot. In einem Weih­nachts­kistle aus Holz wurden die Köst­lich­keiten zusammen mit einer Fla­sche Wein und einer FFP3-Maske sieben Per­sonen Corona-gerecht vor die Tür gebracht.

Kleiner Gruß am Hei­ligen Abend
„Wir haben bewusst darauf geachtet, dass es keine große Aktion wird. Wir wollten die Hand­voll Men­schen, die keine sozialen Kon­takte oder Ange­hö­rigen haben, mit einem kleinen Gruß zum Hei­ligen Abend errei­chen“, sagt familieplus-Obfrau Patricia Bit­schi und ergänzt: „Sie sollten ein kleines biss­chen das Gefühl haben, nicht ver­gessen worden zu sein.“

Die Emp­fän­ge­rinnen und Emp­fänger erhob MOHI-Mitarbeiterin und familieplus-Mitglied Selma Kegele. „Nie­mand sollte zwangs­be­glückt werden“, so Bit­schi. Für Initiator Edi Meyer hatte die Aktion auch betrieb­lich etwas Posi­tives: „Unser Küchen­chef hat das Menü mit vier Lehr­lingen gemacht. So konnten sie, auch wenn unser Haus der­zeit zu ist, etwas lernen und Sinn­volles tun.“

Das Mit­ein­ander vorleben
Eine Wie­der­ho­lung der Aktion kann Meyer sich auch künftig vor­stellen. Neben der Hilfe für Allein­ste­hende liegt ihm dabei die Ver­bin­dung der beiden Gemeinden Brand und Bür­ser­berg am Herzen. „Ein Ver­ständnis dafür zu haben, was man mit­ein­ander tun kann und das auch den Jungen vor­zu­leben – das ist ein per­sön­li­ches Ziel von mir“, betont er.

 

Über familieplus
Aktuell sind 18 Vorarlberger Gemeinden, darunter vier Städte und die Region Bregenzerwald, beim Programm familieplus des Landes Vorarlberg dabei: Neben den jüngsten Mitgliedern Koblach, Feldkirch, Gaißau und Wolfurt sind dies Bregenz, Brand, Bürserberg, Hard, Mittelberg, Bludesch, Dornbirn, Hohenems, Hörbranz, Langenegg, Mellau, Nenzing, Rankweil und Sulzberg. Das Landesprogramm unterstützt sie dabei, noch familienfreundlicher zu werden.

Infos: www.vorarlberg.at/familieplus

 

Rück­fra­ge­hin­weis für die Redaktionen:
Gemeinde Brand, Patricia Bit­schi, Obfrau familieplus-Team Brand, Telefon 0680/2100389, Mail patricia.bitschi@vcon.at
Pzwei. Pres­se­ar­beit, Daniela Kaulfus, Telefon 0699/19259195, Mail daniela.kaulfus@pzwei.at