i+R Gruppe

i+R erhält Qua­li­täts­siegel in Gold für zwei Großprojekte

Mit Vierlinden-Quartier und Bück­le­park setzt i+R Maß­stäbe in der nach­hal­tigen Quartiersentwicklung

Lindau/Lauterach, 6. Februar 2024 – Die Deut­sche Gesell­schaft für nach­hal­tiges Bauen (DGNB) zeich­nete erst­mals zwei Groß­pro­jekte von i+R Wohnbau Lindau mit dem Vor­zer­ti­fikat in Gold aus. Sowohl das Vierlinden-Quartier in Lindau als auch der Bück­le­park in Kon­stanz erhielten her­vor­ra­gende Bewer­tungen: ins­be­son­dere für die Ent­wick­lung ehe­ma­liger Indus­trie­bra­chen in hoch­wer­tige Wohn­quar­tiere mit Gewinn von Grün­flä­chen, für das Ener­gie­kon­zept, die Infra­struktur, den Kom­fort und die hohe Wirtschaftlichkeit.

Das Vierlinden-Quartier und der Bück­le­park erhielten von der DGNB (Deut­sche Gesell­schaft für nach­hal­tiges Bauen) das Vor­zer­ti­fikat in Gold. „Beide Quar­tiere setzen tech­nisch, öko­lo­gisch, öko­no­misch und funk­tional Maß­stäbe. Sie bieten den künf­tigen Bewohner:innen viel Kom­fort, gerin­gere Neben­kosten und  einen höheren Markt­wert. Das haben wir nun schrift­lich“, sagte Karl­heinz Bayer, Geschäfts­führer i+R Wohnbau Lindau, bei der Aus­zeich­nung. „Die Ergeb­nisse bestärken uns, wei­terhin auf nach­hal­tiges Bauen zu setzen und auch in Zukunft Bau­vor­haben zer­ti­fi­zieren zu lassen.“

Ralf Pimis­kern, Abtei­lungs­leiter Zer­ti­fi­zie­rung der DGNB, betonte: „Die ganz­heit­liche Nach­hal­tig­keits­qua­lität im Bauen ist gerade auf Quar­tiers­ebene von Bedeu­tung, da hier große Hebel für mehr Kli­ma­schutz liegen. Die Pro­jekt­ent­wick­lung auf einer Indus­trie­brache spie­gelt das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein zur Ver­rin­ge­rung zusätz­li­cher Ver­sie­ge­lung und Flä­chen­ver­brauch wider.“

Die DGNB ist ein unab­hän­giger Non-Profit-Verein, der sich seit der Grün­dung 2007 zu Europas größtem Netz­werk für nach­hal­tiges Bauen ent­wi­ckelte. Das Zer­ti­fi­zie­rungs­system der DGNB gilt als das fort­schritt­lichste seiner Art für nach­hal­tige Gebäude und Quar­tiere und wird welt­weit ange­wandt. Die DGNB bezieht Umwelt, Men­schen und Wirt­schaft­lich­keit ein und bewertet den gesamten Lebens­zy­klus eines Bauprojekts.

Öko­lo­gi­sche Spit­zen­leis­tung im Vierlinden-Quartier
Die öko­lo­gi­sche Qua­lität des Vierlinden-Quartiers erreichte Best­noten: Es wird zur Gänze geo­ther­misch mit Wärme ver­sorgt – auch zu Ver­brauchs­spitzen. Die Strom­ge­win­nung erfolgt über PV-Anlagen. Mehr als die Hälfte der ehe­ma­ligen 33.000 Qua­drat­meter großen Indus­trie­brache wird in Grün­raum umge­wan­delt. Dem Quar­tier wurde eine hohe Wirt­schaft­lich­keit beschei­nigt, die sich u. a. in nied­rigen Neben­kosten und lang­fristig höherem Markt­wert zeigt.

Gepunktet hat das Vierlinden-Quartier auch mit dem archi­tek­to­ni­schen sowie dem städ­te­bau­li­chen Kon­zept, das eine soziale und funk­tio­nale Durch­mi­schung vor­sieht. Eine Kita, Handel, Praxen und Gas­tro­nomie ergänzen das Wohn­an­gebot. Die Men­schen werden vom ange­nehmen Mikro­klima, geringen Emis­sionen, Bar­rie­re­frei­heit, geringen Betriebs­kosten und der her­vor­ra­genden Lage profitieren.

Vor­zei­ge­pro­jekte in Brownfield-Entwicklung
Das Quar­tier Bück­le­park in Kon­stanz rea­li­siert i+R auf dem ehe­ma­ligen zen­trums­nahen Sie­mens­areal und ist wie das Lin­dauer Quar­tier ein Vor­zei­ge­pro­jekt in der „Brownfield-Entwicklung“ – der Nach­nut­zung von Indus­trie­bra­chen. Posi­tive Bewer­tungen erhielt es auch für den res­sour­cen­scho­nenden Umgang mit Regen­wasser, für das zu 100 Pro­zent rege­ne­ra­tive Ener­gie­kon­zept im Neubau, das Mobi­li­täts­kon­zept mit Car- und Bike-Sharing, die wei­test­ge­hend auto­freie Ober­fläche, Bahn­an­bin­dung sowie Spiel- und Akti­vi­täts­plätze für alle Altersgruppen.

Das ca. 70.000 Qua­drat­meter große Areal umfasst Bestands- und Neu­bauten sowie  denk­mal­ge­schützte Gebäude. Ins­ge­samt ent­stehen rund 550 Neu­bau­woh­nungen, ein Drittel davon geför­derte. Durch die Mieter Max-Planck-Institut, das IT-Unternehmen COMBIT, die Inter­na­tio­nale Boden­see­kon­fe­renz (IBK), die Wirt­schafts­för­de­rung und das Tech­no­lo­gie­zen­trum (TZK) der Stadt Kon­stanz ent­wi­ckelte sich der Bück­le­park bereits zum Forschungs-Hotspot in der Region.

Infos: www.ir-wohnbau.com

 

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