1zu1

1zu1 erwei­tert Büro- und Pro­duk­ti­ons­fläche um 2500 Qua­drat­meter
Sechs Mil­lionen Euro Inves­ti­tion – 30 neue Arbeits­plätze – Erwei­te­rung des Maschi­nen­parks

Dorn­birn, 28. Dezember 2018 – Das High-Tech-Unternehmen 1zu1 erwei­tert seine Büro- und Pro­duk­ti­ons­fläche in Rhomberg‘s Fabrik in Dorn­birn um knapp die Hälfte auf 8500 Qua­drat­meter. In den kom­menden zwei Jahren ent­stehen bis zu 30 neue Arbeits­plätze. Auch der Maschi­nen­park in den Berei­chen 3D-Druck, Spritz­guss und Rapid Too­ling wird erwei­tert. In Summe inves­tiert das Unter­nehmen sechs Mil­lionen Euro in den Standort. Die Arbeiten haben bereits begonnen.

Wir rüsten uns für den Boom in der addi­tiven Fer­ti­gung“, beschreibt 1zu1-Geschäftsführer Hannes Häm­merle den Grund für die Erwei­te­rung. Immer öfter werden moderne Fer­ti­gungs­me­thoden wie 3D-Druck oder Laser­sin­tern für die Kleinserien- und Seri­en­pro­duk­tion ein­ge­setzt. Die Nach­frage wächst der­zeit jähr­lich im zwei­stel­ligen Pro­zent­be­reich.

Am bestehenden Standort in Rhomberg’s Fabrik schafft 1zu1 in den kom­menden zwei Jahren in zwei Etappen zusätz­liche Büro- und Pro­duk­ti­ons­flä­chen. In einer klei­neren Halle ent­stehen auf zwei Stock­werken 500, in der – bisher ver­mie­teten – grö­ßeren auf drei Stock­werken 2000 Qua­drat­meter zusätz­liche Fläche. Die Abbruch­ar­beiten in den an das Kul­tur­zen­trum Spiel­boden angren­zenden Berei­chen haben schon begonnen.

Chance für tech­nik­in­ter­es­sierte Quer­ein­steiger
Die zusätz­li­chen Räume bieten Platz für 30 neue Arbeits­plätze. Zusätz­lich über­sie­deln die zehn bisher in der Hal­den­gasse im Bedru­cken, Prägen und im Spritz­guss tätigen Mit­ar­beiter in Rhomberg’s Fabrik. „Wir bieten inter­es­sierten Quer­ein­stei­gern, die einen hand­werk­li­chen Beruf erlernt haben, genauso wie Fach­ar­bei­tern aus der Kunststoff- und Metall­branche die Chance, sich im High-Tech-Umfeld zu ent­falten“, schil­dert Häm­merle. Kar­rie­re­chancen gibt es auch im Pro­dukt­ma­nage­ment und im Ver­trieb. Auch bei der Lehr­lings­aus­bil­dung enga­giert sich 1zu1 stark. Im kom­menden Jahr werden neun Lehr­stellen ver­geben.

Die Inves­ti­ti­ons­summe von sechs Mil­lionen Euro fließt je zur Hälfte in die räum­liche Erwei­te­rung und in neue Maschinen. Neben 3D-Druckern der neu­esten Genera­tion werden auch Spritz­guss­ma­schinen ange­kauft, die Teile mit sehr kleinen Volu­mina her­stellen, etwa bis zur Größe eines Dau­men­nagels. Im Bereich Zer­spa­nungs­technik sind Inves­ti­tionen in die Auto­ma­ti­sie­rung sowie in die CNC-Programmierung geplant.

Gear­beitet wird bei 1zu1 in einigen Berei­chen im Zweischicht-Betrieb, Maschinen laufen teil­weise rund um die Uhr. „Wir bekennen uns zum Standort Dorn­birn mit seiner her­vor­ra­genden Infra­struktur.“ Der Wunsch von Hannes Häm­merle an die Politik: „Bes­sere Bus­ver­bin­dungen auch zu den Rand­zeiten wären für unsere Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter wichtig.“

Info: www.1zu1.eu

 

Über 1zu1

Die 1zu1 Prototypen GmbH & Co KG mit Sitz in Dornbirn (Vorarlberg/Österreich) produziert Prototypen, Kleinserien- und Serienteile. Für die Fertigung setzt 1zu1 die wichtigsten 3D-Druck-Verfahren wie Lasersintern, Stereolithografie und Fused Deposition Modeling ein. Zusätzlich kommen Vakuumguss und Metallguss zum Einsatz. Im Spritzguss fertigt das Unternehmen Kunststoffteile mittels Aluminium-Werkzeugen – bei Bedarf auch im eigenen Reinraum. Die Werkzeuge stellt der Geschäftsbereich Tooling inhouse her. 2017 hat 1zu1 das Portfolio um eine Vielzahl von Oberflächen- und Bedruckungstechniken ergänzt.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle, die bis heute Gesellschafter und Geschäftsführer sind. Inzwischen erwirtschaften rund 180 Mitarbeiter einen Umsatz von etwa 19 Millionen Euro. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics.

Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem German Brand Award (2018), als bestes Familienunternehmen Vorarlbergs (2016), mit dem Preis der Hans-Huber-Stiftung für die Förderung des Berufsnachwuchses (2014), als Gewinner beim KMU-Wettbewerb „Säulen der Wirtschaft“ (2011) sowie für seine hervorragende Lehrlingsausbildung.

 

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