Symphonieorchester Vorarlberg

Kirill Petrenko setzt Mahler‐Zyklus mit dem Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg fort

Lieder eines fah­renden Gesellen“ und die Sym­phonie Nr. 5 in cis‐moll bei den Oster­kon­zerten


Bre­genz, 23. März 2017 – An den Oster­fei­er­tagen wird der Mahler‐Zyklus „Mahler 9x9“ fort­ge­setzt. Beim 5. Abo‐Konzert steht am 16. April im Mont­fort­haus Feld­kirch und am 17. April im Fest­spiel­haus Bre­genz Diri­gent Kirill Petrenko am Pult. Gemeinsam mit dem Bariton Daniel Schmutz­hard gelangen Mah­lers „Lieder eines fah­renden Gesellen“ und eine seiner popu­lärsten Sym­pho­nien – die Sym­phonie Nr. 5 cis‐moll – zur Auf­füh­rung.

Zu Ostern bietet das Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg ein „Musik­fest der beson­deren Art“, for­mu­liert Geschäfts­führer Thomas Heiß­bauer. „Zusammen mit Kirill Petrenko haben wir es uns zur Auf­gabe gemacht sämt­liche Sym­pho­nien Gustav Mah­lers auf­zu­führen. Dieses Pro­jekt trägt eine ein­zig­ar­tige Energie in sich. Das musi­ka­li­sche Drei­ge­spann – Mahler, Petrenko, Sym­pho­nie­or­chester – wird dem Publikum wieder beson­dere Momente bescheren.“

Mahler 9x9“ bedeutet: Alle neun voll­endeten Sym­pho­nien Gustav Mah­lers werden von Kirill Petrenko gemeinsam mit dem Sym­pho­nie­or­chester zur Auf­füh­rung gebracht. Das Pro­jekt star­tete im Sep­tember 2008.

Petrenkos „Heim­spiel“
Kirill Petrenko zählt zu den gefrag­testen Diri­genten der Gegen­wart. Er ist Gene­ral­mu­sik­di­rektor der Baye­ri­schen Staats­oper und desi­gnierter Chef­di­ri­gent der Ber­liner Phil­har­mo­niker. Mit 18 Jahren zog er 1990 aus Omsk (Sibi­rien) nach Vor­arl­berg. So ist seine künst­le­ri­sche Bio­gra­phie eng mit dem Land Vor­arl­berg und seinem Sym­pho­nie­or­chester ver­bunden.

Am 16. und 17. April über­nimmt Petrenko für das fünfte Abo‐Konzert aber­mals das Dirigat des Sym­pho­nie­or­ches­ters. Als Solist der „Lieder eines fah­renden Gesellen“ ist der Tiroler Bariton Daniel Schmutz­hard zu hören. Schmutz­hard ist festes Ensem­ble­mit­glied der Oper Frank­furt und wird im Sommer 2017 bei den Bay­reu­ther Fest­spielen in „Die Meis­ter­singer von Nürn­berg“ zu sehen sein.

Mahler: Werke voll Sehn­sucht
Mah­lers Kom­po­si­tionen stehen an der Schwelle von der Spät­ro­mantik zur Moderne und sind geprägt von einem steten Gefühl des Seh­nens. Die „Lieder eines fah­renden Gesellen“ – 1896 in Berlin urauf­ge­führt – beschreiben die Leiden eines unglück­lich Ver­liebten. Mahler ver­ar­bei­tete darin seine uner­füllte Liebe zur Sopra­nistin Johanna Richter. Ohne Sen­ti­men­ta­lität lässt er den volks­tüm­li­chen Ton der Lieder mit scharfen Dis­so­nanzen zu einer umfas­senden Ein­sicht in das Lie­bes­leid werden.

Die Sym­phonie Nr. 5 cis‐moll ist – so wie die meisten Mahler‐Symphonien – im Som­mer­do­mizil am Wör­thersee ent­standen. Mit ihr wen­dete er sich im Laufe der Ent­ste­hungs­jahre 1901–1903 end­gültig von der Pro­gramm­musik ab. Seine Schöp­fungen, die zur Auf­lö­sung der Tona­lität führten, glei­chen wir­kungs­rei­chen Emo­ti­ons­land­schaften. Mahler selbst zwei­felte an seiner Fünften:„ Nie­mand capiert sie!“. Heute gehört sie – dank Luchino Vis­contis Ver­fil­mung des Thomas‐Mann‐Romans „Tod in Venedig“ – zu  seinen bekann­testen Sym­pho­nien.

Info: www.sov.at


Mit der Bitte um Auf­nahme in den Ter­min­ka­lender:

Kon­zert 5
Sonntag, 16. April 2017, 19.30 Uhr, Mont­fort­haus Feld­kirch — AUSVERKAUFT
Montag, 17. April 2017, 19.30 Uhr, Fest­spiel­haus Bre­genz – Rest­karten ver­fügbar

Kirill Petrenko | Diri­gent
Daniel Schmutz­hard | Bariton

Gustav Mahler: Lieder eines fah­renden Gesellen
Gustav Mahler: Sym­phonie Nr. 5 cis‐moll

Karten:

Freier Kar­ten­ver­kauf bei Bre­genz Tou­rismus (0043/5574/4080), Feld­kirch Tou­rismus (0043/5522/73467), in allen Vor­ver­kaufs­stellen von v‐ticket (www.v-ticket.at) und allen Filialen der Volks­bank Vor­arl­berg sowie direkt beim Sym­pho­nie­or­chester Vor­arl­berg (0043/5574/43447 | office@sov.at)
Ermä­ßi­gungen für Schüler, Stu­denten, Ö1 Club­mit­glieder und Men­schen mit Behin­de­rung

 

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