Pzwei. Blog.

Warum Mit­ar­bei­ter­zei­tungen Sinn machen

Fünf völlig falsche Meinungen über Mitarbeiterzeitungen und die guten Gegenargumente von Pzwei. Pressearbeit:

Eine Mitarbeiterzeitung ist altmodisch.
Tatsächlich zählen Mitarbeiterzeitungen zu den beliebtesten Instrumenten der internen Kommunikation. Der große Vorteil: Eine Zeitung kommt zu ihrer Zielgruppe, sie muss nicht – wie es bei digitalen Medien der Fall ist – erst aktiv abgerufen werden. Besonders für produzierende Betriebe ist das relevant. Ein Printprodukt bietet zudem den nötigen Platz, um in ausführlichen Berichten Hintergrundwissen zu vermitteln und damit gegenseitiges Verständnis zu generieren. Mitarbeitermagazine fördern die Motivation, schaffen Identifikation und Vertrauen in das Unternehmen.

Wir sparen uns den Druck und mailen einfach ein PDF.
Auch wenn es für manche noch so unglaublich klingt: Nicht jeder Mitarbeiter hat täglich Zugriff auf Internet und E-Mails. Printmedien genießen allgemein eine sehr hohe Glaubwürdigkeit. Außerdem kann man eine gedruckte Zeitung für die Busfahrt in die Tasche stecken, zu Hause seiner Familie zeigen oder in der Pause bei einer Tasse Kaffee lesen. Wer sich jetzt Sorgen um die vielgepriesene Digitalisierung macht: Es gibt sinnvolle Möglichkeiten, Inhalte mit digitalen Formaten der internen Kommunikation zu verknüpfen. Wie wäre es mit einem Blog, einem Online-Forum für Verbesserungsvorschläge oder Bildern zum Mitarbeiterevent im Intranet?

Für unsere paar Mitarbeiter zahlt sich das doch nicht aus.
Eine Mitarbeiterzeitung ist Ausdruck der Wertschätzung für die Mitarbeiter – das gilt auch für mittlere Unternehmen. Wer sich Sorgen um die Kosten macht, hat beim Seitenumfang und der Erscheinungsweise die Möglichkeit zur Steuerung. Außerdem darf man nicht nur die Zahl der aktiven Mitarbeiter im Kopf haben – denken Sie an pensionierte Kollegen, an die Familien der Mitarbeiter und andere sogenannte Stakeholder Ihres Unternehmens. Sie alle sind mögliche Zielgruppen.

Die Texte schreiben und die Fotos knipsen wir selber.
Die Inhalte einer Mitarbeiterzeitung müssen journalistisch professionell aufbereitet werden, genauso wie Fotos und Grafik. Wir erstellen mit unseren Kunden langfristige Redaktionspläne, sammeln fortlaufend Themen und legen großen Wert auf die ausgewogene inhaltliche Konzeption jeder einzelnen Ausgabe. Darüber hinaus sollten die Themen unterschiedlich umgesetzt werden: Kurzmeldungen, Interviews, Reportagen und ausführliche Hintergrundberichte haben ebenso ihren Platz wie lockere Fotostrecken, persönliche Mitarbeiterporträts oder Interna wie Geburtstage und Jubiläen. Wichtig ist, dass Mitarbeiter die Themen mitbestimmen können und das Magazin kein reines Mitteilungsorgan der Geschäftsleitung ist.

Privates hat in der Mitarbeiterzeitung nichts verloren.
Der richtige Mix an Themen ist für die Akzeptanz einer Mitarbeiterzeitung wesentlich. Wer will genau die gleichen Inhalte in einer Zeitung lesen, die er tagtäglich in Besprechungen diskutiert? Wenn man sich mit dem Unternehmen, seinen Produkten und Dienstleistungen sowie der Unternehmensphilosophie auseinandersetzt, wird man eine Vielzahl spannender und weiterführender Themen aufspüren. Wir sind außerdem der Meinung, dass auch Privates und Persönliches einem Mitarbeitermagazin gut tun. In Wahrheit interessiert es viel mehr Menschen als es gerne zugeben. Und wer einander besser kennt, hat eher einen kollegialen und feinen Umgang miteinander.

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